Von Frank Patalong
Im ersten Teil dieser Ubuntu-Einführung haben wir geschildert, welche Motive es geben kann, sich auf das Open-Source-Betriebssystem einzulassen. Das Bedürfnis nach mehr Sicherheit vor Schadsoftware kann eine wichtige Rolle spielen - eigentlich ist das dann eine Entscheidung gegen konkurrierende Produkte.
Inzwischen gibt es aber auch gute Gründe dafür, sich für Linux - und als Normal-Nutzer hier vor allem für Ubuntu oder das sehr ähnliche Linux Mint - zu entscheiden: Linux-Betriebssysteme sind stabil, chic, aufgeräumt und übersichtlich.
Nach unserer Installationsanleitung im zweiten Teil dieser Einführung soll es nun darum gehen, Ubuntu-Linux zu entdecken, einen Überblick über Navigation und Handhabung zu gewinnen. Das ist im Rahmen eines Artikels nur mit Abstrichen möglich - manche Einführung bringt es auf Buchdicke.
Allerdings geht es hier auch nur um erste Schritte - den Rest entdeckt man nach und nach selbst.
Normalnutzer-kompatibel: Ubuntu muss man nicht studieren
Denn mehr als andere Betriebssysteme ist Ubuntu wie dazu gemacht, eigenständig entdeckt zu werden. Das System und seine Programme präsentieren sich ungewöhnlich aufgeräumt und übersichtlich. Es fällt auch schwer, Schäden anzurichten: Da jede Installation und sonstige Elemente des Systems verändernde Aktion erst mit einer Passwortabfrage bestätigt werden muss, ist ein flüchtiges, versehentliches Löschen oder "Abschießen" von Programmen weit weniger wahrscheinlich als sonst.
...sondern kann es einfach entdecken und nutzen
Anwendungen und Programme begegnen uns als eine Art "App", Installation und Deinstallation laufen über eine zentrale Verwaltungsoberfläche, die uns Neu-Nutzern kaum Eingriffe erlaubt. Wir bekommen Angebote, die wir annehmen oder ablehnen können, der Rest läuft völlig automatisiert. Bei vier Test-Installationen auf vier grundverschiedenen Rechnern haben wir nicht ein einziges Mal erlebt, dass eine Programminstallation mehr als einen einzigen Klick erforderte: "Installieren".
In den folgenden Monaten wollen wir eine Reihe thematisch eingegrenzter Tipp- und Workshop-Artikel zu Software und Services unter Linux folgen lassen. Auch Ihre Tipps sind uns willkommen: Schreiben Sie uns, welche Themen Sie da besonders interessieren - oder teilen Sie uns mit, welche Programme es Ihnen besonders angetan haben.
Schreiben Sie uns, Betreff "Linux": E-Mail genügt!
In dieser Einführung geht es um eine erste Orientierung, um Ubuntu zu entdecken. Wir wollen das anhand von gerade einmal 17 einführenden Abbildungen tun, die Sie in der Fotostrecke finden. Sie sollen die grundlegenden Dinge vermitteln, die bei Ubuntu anders sind als bei Windows.
Viel mehr werden Sie auch nicht brauchen. Sie werden schnell feststellen, dass Ihnen das Handling der meisten Programme unter Linux längst vertraut ist - sie unterscheiden sich meist nur minimal von ihren Windows-Versionen oder Entsprechungen.
Wer für den Fall der Fälle lieber einen Ausdruck zur Hand hätte, kann alle Inhalte unserer bebilderten Einführung auch in PDF-Form aufrufen:
Bei Anzeigeproblemen rufen Sie das PDF-
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