Umstiegs-Ratgeber: Die wichtigsten Tipps zum Windows-7-Wechsel

Von Gerald Himmelein

So klappt der Umstieg: Mit dem neuen Microsoft-System Windows 7 haben XP-Anwender oft Ärger beim Austausch. Das Fachmagazin "c't" beantwortet im Ratgeber "Windows 7" die wichtigsten Fragen zum Systemwechsel.

Windows 7: Das Betriebssystem läuft stabiler als Vorgänger - wenn die Installation klappt Zur Großansicht
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Windows 7: Das Betriebssystem läuft stabiler als Vorgänger - wenn die Installation klappt

Nicht jeder PC ist fit für Windows 7. Um Enttäuschungen zu vermeiden, bietet Microsoft zwei Wege: Auf der Web-Seite Windows-7-Kompatibilitätscenter steht ein Suchformular, über das man die Bezeichnungen von Hardware-Komponenten und Programmen eingeben kann. Das ist jedoch mühselig, zumal Abfragen zu Software mitunter mit "keine Informationen verfügbar" enden.

Der komfortablere Weg besteht darin, das Hilfsprogramm "Windows 7 Upgrade Advisor" auszuführen. Dieses klopft eine bestehende Rechnerkonfiguration darauf ab, ob sie mit Windows 7 zusammenarbeiten wird oder nicht.

Der Advisor setzt das .Net-Framework 2.0 voraus - insgesamt ein Download von rund 30 MByte. Beim Start benötigt der Upgrade Advisor ungehinderten Zugang zum Internet, um Konfigurations-Updates nachzuladen. Proxy-Server führen zu einer Totalverweigerung des Ratgebers.

Mitunter fällt der Bericht unzufriedenstellend aus. Dann heißt es nur: "Uns liegen keine Kompatibilitätsinformationen zu diesem Gerät vor." Das muss keinesfalls heißen, dass es für die Komponente keine Treiber gäbe - nur dass sie in Microsofts Datenbank nicht vorkommen. Immerhin dienen die aufgelisteten Komponentennamen als Anhaltspunkt, auf wessen Web-Seiten man direkt nach Windows-7-Treibern suchen muss.

Bei jüngeren Notebooks sollte stets der Hersteller die erste Anlaufstelle sein: Hier findet man oft speziell auf die Hardware-Kombination zugeschnittene Treiber und muss sich die passenden Treiber nicht zeitraubend von verschiedenen Sites zusammensuchen, um dann festzustellen, dass sie mehr Frust verursachen, als Probleme zu lösen.

Einstellungen übertragen, Zugriffsfehler beseitigen, Treiberprobleme lösen - das Fachmagazin "c't" beantwortet die wichtigsten Fragen zum Umstieg auf Windows 7.

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insgesamt 108 Beiträge
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1. Es gibt Alternativen
wkawollek 10.10.2010
Systemwechsel? Da wird doch bestenfalls nur die Oberfläche ausgetauscht! Mein Wechsel hieß Linux (nein,nicht Apple) und alles läuft bestens!
2. Geld zurück
embyro 10.10.2010
Das ist so, als würde ich mir ein Auto kaufen und anschliessend die halbe Welt fragen muüsste, wie ich den Motor zum Laufen bringen kann. Ich weiss nicht, wie ich reagieren würde, wenn der Hersteller mir antworten würde "Darüber liegen uns keine Informationen vor." Aber der Hersteller heisst ja Microsoft, da schlucken die Kunden offensichtlich alles. Zurückgegeben und Geld zurück verlangen !
3. Genau
embyro 10.10.2010
Zitat von wkawollekSystemwechsel? Da wird doch bestenfalls nur die Oberfläche ausgetauscht! Mein Wechsel hieß Linux (nein,nicht Apple) und alles läuft bestens!
Und es kostet ..... nichts !
4. Besser nie als nie
hambürger 10.10.2010
Ich sehe, wir haben schon Herbst 2009. Das Ganze kommt locker ein Jahr zu spät - oder, wie schon Rilke wusste: "Wer jetzt kein Sieben hat, braucht keines mehr. Wer noch XP nutzt, sollte dabei bleiben, wird bangen, zittern, lange Texte schreiben ..."
5.
MikeNaeheHamburg 10.10.2010
Mir als Apple- und Linux-User kommt die Microsoft-Welt immer merkwürdiger vor. Die haben seit Windows 95 noch nicht ein System auf den Markt bekommen, das auf Anhieb funktioniert. Wenn man die Arbeitszeit, die für das Installieren von Sicherheitsupdates, Service-Packs und anderen „Verbesserungen“ (die dann natürlich auch wieder gesicherheitsupdatet werden müssen) einrechne, dann ist Microsoft ein wirklich teurer Spaß. Aber wie sagte Oma immer? Billig muss man sich leisten können ;-)
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