Virensichere Windows-Alternative: So installiert man Ubuntu-Linux

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5. Teil: Zeitzone etc.

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Ubuntu Installation

Zeitzone: Ubuntu stellt die Uhr

Sind Sie ein Berliner? Für Ubuntu sind alle Deutschen Berliner: Bei solchen Fragen geht es nur um elementare Systemeinstellungen in netter Verpackung - hier erfasst Ubuntu die Zeitzone. Versuchen Sie erst gar nicht, dem System beizubringen, wo Pinneberg, Waldbröl oder Bad Aibling liegen - das lohnt sich nicht.

Ernst nehmen sollte man dagegen die bizarr anmutende Vielfalt an Sprach-Auswahlmöglichkeiten. Primär geht es hier um Tastatur-Layouts, die sich unterscheiden können. Ein zu flüchtiger Klick beispielsweise auf die Luxemburger oder österreichische Deutsch-Version könnte auch andere Konsequenzen haben - zum Beispiel bei der automatischen Rechtsschreibkontrolle in Office-Programmen. Für die meisten PC-Nutzer ist "Deutsch - Deutsch (ohne Akzenttasten)" der richtige Eintrag.

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insgesamt 472 Beiträge
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1.
Simoneke 11.02.2012
Zitat von sysopUbuntu Installation20 bis 30 Minuten: Länger braucht man nicht, um das Linux-System Ubuntu neben Windows als zweites Betriebssystem auf den Rechner zu spielen - zum Ausprobieren oder als virensichere Alternative für das Web. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie die Installation funktioniert. http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,813242,00.html
Es sei angemerkt, dass Ubuntu auf allen Kisten, welche nicht gerade "Asbach Uralt" sind ohne Probleme läuft. Mit den Screenshots hätten Sie sich übrigens auch etwas mehr mühe machen können, indem Sie die Installation über die Oracle VM VirtualBox laufen lassen anstatt den Bildschirm einfach ab zu fotografieren. :)
2. Ubuntu
Layer_8 11.02.2012
Zitat von sysopUbuntu Installation20 bis 30 Minuten: Länger braucht man nicht, um das Linux-System Ubuntu neben Windows als zweites Betriebssystem auf den Rechner zu spielen - zum Ausprobieren oder als virensichere Alternative für das Web. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie die Installation funktioniert. http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,813242,00.html
nur doof, dass da kein MS-Office drunter läuft, also für wertschöpfende Arbeit zur Zeit noch nicht verwendbar. Trotz Open Office ist die Geschäftswelt halt, leidergottes, zu fast 100% Microsoftgebrainwashed. Ansonsten ein ganz nettes OS, und das Argument "virensichere Alternative" zählt imho auch nicht mehr. Mein Win7 ist auch virensicher, seit 2 Jahren schon, quasi gleich nach meiner Migration aus XP. Linux ist prima fürs Backend, für Workstations leider nicht, rein "praktisch" betrachtet. Aber ihr dürft gerne damit spielen ;)
3.
stesoell 11.02.2012
Zitat von sysopUbuntu Installation20 bis 30 Minuten: Länger braucht man nicht, um das Linux-System Ubuntu neben Windows als zweites Betriebssystem auf den Rechner zu spielen - zum Ausprobieren oder als virensichere Alternative für das Web. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie die Installation funktioniert. http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,813242,00.html
Hab ein Mac Book aus 2008. Funzt es da auch?
4.
asmcoder 11.02.2012
---Zitat--- Windows-Nutzer nervt das am Anfang ein wenig, aber Ubuntu wird in Zukunft jedes Mal, wenn etwas geschehen soll, was das System verändert oder Einfluss darauf nehmen könnte, fragen, ob man das wirklich will - und nach dem Passwort verlangen. Man gewöhnt sich schnell daran - und es erhöht die Sicherheit erheblich. ---Zitatende--- Nanu - da erscheint das viel-gehasste & kritisierte UAC (user account control) von windows ja in einem ganz anderen (richtigem!) Licht... ;)
5. Installation per USB
f.ludwig 11.02.2012
Zitat von sysopUbuntu Installation20 bis 30 Minuten: Länger braucht man nicht, um das Linux-System Ubuntu neben Windows als zweites Betriebssystem auf den Rechner zu spielen - zum Ausprobieren oder als virensichere Alternative für das Web. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie die Installation funktioniert. http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,813242,00.html
Wenn man schon auf die Installation von Ubuntu auf Netbooks eingeht, sollte man vielleicht auch noch die Installation vom USB-Stick eingehen, die auch den Betrieb als Live-System einschließt. Funktioniert zB hervorragend mit dem Tool UNetBootin, findet sich per Google.
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Gründe für Ubuntu / Linux
Anforderungen an den Rechner
Das System ist überraschend bescheiden in seinem Ressourcenhunger (Prozessor mind. 1 GHz, 1 GB RAM, 5 GB Festplatte). Für den Nutzer heißt das auch, dass der Rechner in der Regel eine spürbar bessere Performance zeigt als unter Windows. Generell gilt jedoch: Ubuntu verträgt sich - wie alle Linux-Distributionen - besser mit Desktop-PC als mit Laptops. Vor der Installation auf Flachrechnern sollte man deshalb erst die "Ausprobieren"-Option der Installations-CD wählen, um die Kompatibilität zu prüfen.
Viren und Sicherheit
Ubuntu hat bisher kein nennenswertes Problem mit Viren: Jedes System ist natürlich angreifbar, wenn das gezielt geschieht, auch Linux. Die Probleme, die Windows aber mit der Flut der Internetviren hat, gibt es bei Linux nicht. So bietet das Unternehmen Kaspersky zwar ein Virenprogramm für Linux an, aber nur für Linux-Mailserver: Das Programm dient dazu, Windows-Viren auszufiltern. Prinzipiell sind zwar auch Linux-Viren denkbar, bisher wurden aber nur zwei bekannt - 1996 und 1997. Zum Vergleich: Die Windows-Virensignaturliste von Symantec/Norton umfasste Anfang 2012 rund 19,9 Millionen bekannte Viren. Sicherheitslecks treten auf, werden aber meist ungewöhnlich schnell wieder geflickt. Lecks in Fremdsoftware (Browser, Flash, PDF etc.) treten auf, verursachen aber nur wenig bis keine Schäden. Viele Angriffs- und Schadsoftwaremethoden verpuffen unter Linux, weil sie auf Windows-Architekturen zugeschnitten sind. Updates werden zentral verwaltet und regelmäßig angeboten.
Dateien weiter nutzbar
Mit Windows-Programmen erarbeitete Dateien (Texte, Fotos, Filme etc.) bleiben nutzbar. Bei paralleler Installation wird aus der Windows-Partition von Ubuntu aus gesehen so etwas wie ein weiteres Laufwerk. Man nutzt es einfach weiter. Und wenn man Windows braucht, ruft man es eben auf - man kann mit beiden Systemen auf einem Rechner arbeiten.
Standardformate aus dem Arbeitsleben
Standardformate werden auch von Linuxprogrammen bedient. Wer also im Arbeitsleben mit Word-Dokumenten, Excel-Dateien, PDFs oder Powerpoint-Präsentationen arbeitet, kann das weiterhin tun. Die nötigen Programme bringt Linux mit, sie sind vorinstalliert.
Kostenlose, legale Software
Ubuntu kann man kostenlos und legal vom Entwickler aus dem Internet herunterladen. Auch Software für Ubuntu ist meist kostenlos, frei und legal verfügbar. Bei Ubuntu läuft die Installation über eine Art App-Store, der zurzeit rund 36.000 Programme umfasst. Der Anteil kostenpflichtiger Programme liegt im kleinen einstelligen Prozentbereich - wenn überhaupt. Das Angebot deckt die meisten Bereiche und Bedürfnisse ab - mit Stärken bei den pragmatischen Nutzanwendungen und Schwächen beim Entertainment (vor allem beim Spiele-Angebot).
Ease of use - ideal für Einsteiger
Umgewöhnen auf Linux ist keine große Sache: Das Programm ist anders als Windows, aber auch kein fremder Planet. Die Arbeitsoberfläche und Navigation ist erheblich übersichtlicher und aufgeräumter als bei Windows. Für Späteinsteiger in die Welt der Rechner - beispielsweise Senioren - ist Ubuntu darum geradezu ideal, und nicht nur wegen der zahlreichen barrierefreien Features. Die systemimmanente Logik gibt dem Anwender das Gefühl, sich selbst bei Programmwechseln immer in der gleichen Software-Umgebung zu bewegen. Vieles erschließt sich weitgehend intuitiv und ohne dass man viel Hilfe bräuchte. Das ist allerdings vor allem aus einem Grund gut, der absolut kein Vorteil ist: Wenn man einmal Hilfe braucht, ist die für Normalsterbliche selten verständlich.
Eingebaute Cloud
So etwas wird immer mehr zum Standard: Auch Ubuntu bietet Cloud-Dienste an, bei denen man fünf Gigabyte Daten kostenfrei auf den Servern des Ubuntu-One-Dienstes parken kann. Die werden auf Wunsch ständig abgeglichen mit den Dateiversionen auf dem Desktop - eine feine Sache, wenn man Zugang zu eigenen Daten braucht, auch wenn man unterwegs ist. Der ist dann per Browser auch von einem Windows-PC oder Mac aus möglich.
Kostenfrei
Prinzipiell ist Ubuntu wie alle Linux-Distributionen kostenlos. Hersteller Canonical bittet vor dem Download um eine Spende in selbst zu bestimmender Höhe, die man leisten kann, aber nicht muss. Wer mit Ubuntu zufrieden ist und es als Ersatz für ein hochpreisiges Betriebssystem nutzt, sollte sich überlegen, ob das nicht nur recht und fair wäre - Spenden kann man auch noch im Nachhinein.

Gründe gegen Ubuntu / Linux
Kein Spielzimmer
Ubuntu ist nichts für Leute, die gern spielen - und zwar mit populärer, kostenpflichtiger Game-Software. Das Angebot an solchen kommerziellen Produkten ist kaum nennenswert. Browserspiele laufen dagegen. Emulatoren, die Windows-Software zum Laufen bringen, gibt es zwar: Sie werden mit vielen Spielen fertig, längst aber nicht mit allen.
Manche Sachen gibt es nicht
Linux-Fans bestreiten das gern, aber es ist und bleibt Tatsache: Es gibt Angebote, die für Linux nicht gelten. iTunes ist so eine Sache: Das Apple-Programm läuft nur in bestimmten Linux-Konfigurationen, und auch dann mehr schlecht als recht. Wer bisher alle seine Medien via iTunes organisiert hat und nun von Ubuntu nur Ersatzsoftware geboten bekommt, ist damit kaum glücklich zu machen. iTunes ist nur ein Beispiel von vielen. Was Ubuntu mitbringt oder im eigenen Shop offeriert, läuft phantastisch - und was von Drittanbietern kommt oder von "extern" installiert werden soll, macht oft und gern Probleme - wenn es überhaupt läuft. Es ist ein Problem, dass alle Betriebssysteme teilen: Die Durchlässigkeit zwischen den Plattformen ist eingeschränkt.
Programme, die es nur für Windows gibt: Nichts als Notlösungen
Wer unbedingt bestimmte Windows-Programme nutzen muss, für die Linux keine oder nur Ersatzprodukte anbietet, aber keine eigene Version, dem bleiben nur Notlösungen. Linux bietet Schnittstellen zu Windows, die mal besser, mal schlechter laufen. Emulatoren, die Programmen eine Windows-Umgebung vortäuschen, sind ein Ansatz. Virtuelle Systeme, bei denen Windows als Anwendung unter Linux läuft und darauf wieder die gewünschten Programme, sind der andere. Prinzipiell gilt bei allen Ansätzen: Je älter die emulierte Windows-Software, desto höher die Chance, dass sie läuft - bei Neuware, insbesonders bei aufwendigen programmen, sind Probleme häufig.
Hardware-Konflikte
Probleme sind sehr selten geworden, aber sie kommen weiter vor und können dann echte Ärgernisse sein - vor allem bei Laptops: Für manche Hardware-Komponenten gibt es keine oder nur unzureichende Treiber, sie funktionieren dann nicht, nur schlecht oder eingeschränkt. Manche Hardware wird sogar gar nicht erst erkannt. Auch das ist selten, aber nicht auszuschließen. Im schlimmsten Fall endet dann schon die Installation im Fiasko. Darum gilt grundsätzlich: Vor der Installation erst "ausprobieren" - die Installations-CD bietet das an.
Eingeschränkte Laufzeit
Lange Zeit galt Linux zwar als wenig ressourcen-, dafür aber als stromhungrig. Soll heißen: Mängel in der Energieverwaltung führten dazu, dass Laptop-Akkus schneller erschöpft waren als unter Windows. Das Problem ist nicht mehr so groß, mag aber fortbestehen (da gehen die Meinungen und Messungen auseinander): Zumindest mit leichten Einbußen der Laufzeit wird man rechnen müssen.
Netbooks: Nur abgespeckte Spezialversionen
Ubuntu ist zwar wenig ressourcenhungrig, in wirklich kleinen, eher schwächlichen PC-Konfigurationen gewinnt man damit aber auch keine Geschwindigkeitsrekorde: Auch Microsoft hat sein Windows beispielsweise auf Netbooks abgestimmt. So etwas gibt es auch im Ubuntu-Universum: Die Derivate Xubuntu und Lubuntu gelten als besser geeignet für alte oder schwache Hardware. Ansonsten ist es möglich, ältere Programmversionen zu installieren. Zurzeit gibt es 24 Netbooks, für die die Kompatibilität garantiert wird (Stand: April 2013).
Laptops: Sieben Hersteller geben "Garantien"
Ähnlich sah das lange bei Laptops aus - vieles lief nicht. Inzwischen zertifizieren sieben Hersteller die Eignung ihrer Laptops für Ubuntu, vor Jahresfrist waren es erst drei. Stand April 2013 sollen 360 Laptop-Modelle garantiert Ubuntu-kompatibel sein. Ein Jahr zuvor waren es nur 84 - die Kompatibilität liegt also prinzipiell im Trend. Welche Modelle welcher Hersteller in allen Produktkategorien für Ubuntu zertifiziert sind, kann man nachsehen: www.ubuntu.com/certification
Dokumentation und Hilfe
Mit Fug und Recht kann man behaupten, dass es wohl kein Betriebssystem gibt, das öffentlich zugänglich besser dokumentiert ist als Linux - das Ding ist schließlich Open Source. Auch für Ubuntu gibt es Dokumentationen, Anleitungen und Hilfeforen in Massen. Keine Frage, die da nicht beantwortet wird - wenn man die Antwort versteht. So etwas wie ein Hilfe-Buch oder eine Anleitung für Normalsterbliche gibt es nicht. Was die Linux-Fans und Programmierer an Hilfestellungen geben, ist mitunter ähnlich leicht verständlich wie Klingonisch - sie kommunizieren in einer mit Linux-eigenen Vokabeln gespickten Fachsprache. Immerhin: Man kann nicht sagen, dass sie sich nicht bemühen. In den Foren von Ubuntuusers.de gibt es für Einsteiger Anleitungen mit Abbildungen.
Fotostrecke
Lust auf Linux: Das Rockiger Satchbook

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