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Neues iPhone-Betriebsystem: Zehn Tipps für iOS 7

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Das Interesse am neuen Betriebssystem für Apples Mobilgeräte ist riesig - doch viele iUser wissen gar nicht, wo die neuen Funktionen der Software schlummern. Wir zeigen die zehn besten.

Zwei Tage, nachdem Apple für iPhones, iPads und den iPod touch ein kostenloses Update auf iOS 7 veröffentlicht hat, meldet die Analyseplattform "Mixpanel" bereits eine Verbreitung von 40 Prozent auf allen tauglichen Geräten. Wie viele es genau sind, weiß nur Apple, bisher hat der Konzern keine Zahlen veröffentlicht. Stattdessen betont er, dass 200 neue Funktionen in der Software stecken. Viele davon bemerkt man erst bei sehr genauem Hinschauen. Zehn besonders bemerkenswerte Neuerungen von iOS 7 haben wir zusammengetragen.

Globale Suche von oben

Bisher hat man den Homescreen von iOS mit dem Finger nach rechts weggewischt, um die Spotlight genannte Suchfunktion zu aktivieren. Bei iOS 7 ist das anders. Jetzt tippt man auf den Bildschirm und zieht dessen Inhalt mit dem Finger ein wenig herunter. Sofort schieben sich eine Tastatur und ein Suchfeld ins Bild. Was man dort eintippt, wird auf dem gesamten Gerät gesucht. Egal ob Apps, Musik, Kontakte, oft kommt man auf diese Weise schneller ans Ziel.

Fette Ordner

Wer sich bei iOS 6 darüber gefreut hat, dass man Apps endlich in Ordnern wegsortieren kann, bekommt mit iOS 7 noch mehr Gelegenheit, seinem Ordnungsdrang nachzugeben. Auf den ersten Blick bieten sie weniger Platz als bisher. Nur noch neun Symbole passen in die kleiner gehaltenen Fenster. Die Überraschung kommt, wenn man ein zehntes Symbol auf den Ordner zieht, denn es wird klaglos mit einsortiert, auf einer zweiten Seite. Und dabei muss es nicht bleiben, man kann problemlos auch 30 oder 100 Apps in einem Ordner unterbringen.

Automatische Updates

Manche Anwender haben sich in der Vergangenheit über Apples-Update-Funktion geärgert. Eigentlich sollte sie ein Komfortmerkmal sein, indem sie mit einer Zahl am Symbol der App-Store-App anzeigte, für wie viele der installierten Apps neue Versionen bereitstehen. Wer die nicht regelmäßig herunterlud, musste irgendwann Dutzende Updates auf einmal laden. iOS 7 macht das leichter, indem es Updates automatisiert. Sie werden von dem Gerät heruntergeladen, sobald sie bereitstehen. Dafür muss man nur unter Einstellungen/iTunes & App Store die Funktion Updates aktivieren. Zur Vorsicht sollte man darunter Mobile Daten verwenden deaktivieren, sonst werden auch große Updates übers Mobilfunknetz gezogen.

Zeitstempel

Eine kleine, aber feine Änderung gibt es in der Nachrichten-App. In der Standardansicht vermerkt die App nur den Beginn eine Unterhaltung per iMessage oder SMS. Wann man geantwortet hat oder eine Antwort bekam, war nicht ersichtlich. Das ändert sich mit iOS 7. Indem man mit dem Finger auf den Bildschirm tippt und den Inhalt nach links verschiebt, macht man eine zusätzliche Info-Leiste mit den genauen Uhrzeiten der jeweiligen Nachrichten sichtbar.

Twitter-Links

Tippt man im Safari-Browser auf das Lesezeichen-Symbol (das zweite von rechts unten), entdeckt man rechts oben eine neues Symbol. Hinter dem At-Zeichen verbergen sich alle Links, die man in seinem Twitter-Feed empfängt. So kann man sich dort hindurchklicken, ohne ständig zwischen den Apps hin und herspringen zu müssen.

Facetime Audio

Apples Videochat-Technik Facetime wird mit iOS 7 zum Skype-Konkurrenten. Will man einen seiner Kontakte anrufen, die ebenfalls mit einem Apple-Gerät online sind, findet man jetzt außer dem Symbol einer Videokamera auch das eines Telefonhörers. Ein Fingertipp darauf baut eine Voice-over-IP-Verbindung auf, deren Tonqualität deutlich besser ist als die normaler Telefongespräche.

Die Wasserwaage

Die neue Wasserwaage gehört zu jenen Funktionen, die man leicht übersieht. In diesem Fall liegt das daran, dass sie in der optisch ohnehin schon opulenten Kompass-App versteckt ist. Erst bei genauem Hinsehen entdeckt man, dass unten zwei kleine Punkte darauf hinweisen, dass es noch mehr zu sehen gibt. Wischt man den Kompass nach links weg, erscheint dann die Wasserwaage, die mit einem bemerkenswert schlichten Design aufwartet.

Mehr Datenschutz

Bei manch anderem Smartphone-Betriebssystem kann man entweder gar nicht oder nur global darüber entscheiden, auf welche Daten eine App zugreifen darf. In IOS hingegen lässt sich im Kontrollfeld Datenschutz für jede App einzeln bestimmen, ob sie beispielsweise auf die Kontaktdatenbank, den Kalender oder Aktivitätsdaten zugreifen darf. Aufwendig, aber sinnvoll.

Hintergrundaktualisierung

Einer der Gründe, weshalb die Akkulaufzeit von Smartphones oft kürzer ist als nötig, sind Apps, die im Hintergrund aktiv sind und die Datenleitung beanspruchen oder Ortsdaten abfragen. Im iOS kann man unter Einstellungen/Allgemein/Hintergrundaktualisierung für jede App einstellen, ob sie im Hintergrund Daten laden darf. So lässt sich im Notfall einige Energie sparen.

Vibration nach Maß

Wer nicht ständig seine Umgebung nerven will, nutzt den Vibrationsalarm anstelle von Klingeltönen. Was kaum jemand weiß: Im iOS kann man einen von sechs unterschiedlichen Vibrationsalarmen auswählen - oder sich seinen eigenen Vibrationsalarm basteln, indem man über den Bildschirm streicht und tippt. Zu finden ist die ungewöhnliche Option unter Einstellungen/Töne/Klingelton/Vibration.

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insgesamt 243 Beiträge
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1. Gute Tips
bluemetal 20.09.2013
Die Liste wäre noch erweiterbar: -Z.b das verbesserte Sicherheitsfeature iPhoneSuche, die ohne Apple ID nicht mehr abzuschalten ist, selbst wenn das iPhone komplett platt und neu aufgesetzt wird. Damit gehört der Diebstahl von iPhones der Vergangenheit an, jedes gestohlene iPhone ist für Diebe und Hehler völlig wertlos. -Apple Maps zeigt live Staus an und in der Notification Bar berechnet es selbständig die Zeit für den Weg zur Arbeit. -Die 3D und Panorama Wallpaper Für mich das schönste, sicherste und logischste OS überhaupt und der große Wurf von Apple. Die neuen iPhones: naja die üblichen Zwischenlösungen auf dem Weg zum iPhone 6. Das 5c halte ich aber definitiv für zu teuer. Immerhin bekommen Apple User sofort und umsonst neue Betriebsystem.
2.
alexfiasko 20.09.2013
Also die Sache mit dem Einstellen des Vibrationsalarms finde ich nicht. Geht vielleicht nur beim 5S?
3. 11. Tipp
flusser 20.09.2013
Am besten gar nicht kaufen, und falls das schon passiert ist ausgeschaltet lassen!
4. Alles wirklich praktisch...
Steinmetzger 20.09.2013
...wenn's doch nur nicht so unglaublich hässlich wäre! So werd ich wohl auf ewig bei iOS 6 bleiben müssen. Oder nach 6 glücklichen iPhone-Jahren auf Windows bzw. BlackBerry umsteigen müssen.
5. Hahaha, iOS ist echt ein guter Scherz
orfelcopter 20.09.2013
Man könnte auch einfach Android benutzen, das hat die meisten dieser ?Features? schon lange.
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