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Abstimmung: Zehntausend Android-Fans wollen Klötzchenroboter

Lego sammelt auf einer Website Ideen für neue, originelle Bastelsets. Ausgerechnet ein klobiger, giftgrüner Roboter hat bei der Abstimmung nun zehntausend Stimmen bekommen.

   Android-Figur aus Legosteinen: Langweiliger Roboter aus 205 Steinen Zur Großansicht


Android-Figur aus Legosteinen: Langweiliger Roboter aus 205 Steinen

Ein kleiner grüner Roboter ist das Maskottchen von Googles Mobilbetriebssystem Android. Google hat sogar eine meterhohe Statue davon auf dem Firmengelände aufgestellt. Nun wollen einige Bastler ihre eigene Version des Roboters bauen, und zwar aus Lego. Ihnen reicht es nicht, einen der giftgrünen Figuren selbst zu basteln: Sie wollen, dass Lego ein offizielles Android-Set herausbringt.

Dazu hat ein Nutzer unter dem Namen GLHTurbo sein Android-Projekt bei Lego eingereicht. Der Spielzeughersteller sammelt nämlich über eine Website Ideen für künftige Bastelsets. Erreicht ein Vorschlag mindestens 10.000 Unterstützer, wird er von Lego offiziell begutachtet. Diese Schwelle hat der Android-Vorschlag am Donnerstag überschritten - nun muss Lego sich offiziell mit der Idee auseinandersetzen.

"Wir haben euch laut und deutlich gehört", heißt es in Legos Glückwünschen an den Ideengeber. "Wir werden uns mit der Möglichkeit befassen!" Dem Blog OMGDroid zufolge ist der Einreicher Marc Young ein Lego- und Android-Fan. Sein grüner Roboter besteht aus 205 Teilen, hat Lego-Augen und kann die Arme bewegen, wenn auch etwas ungelenk.

Doch bis es eine definitive Antwort von Lego gibt, kann es noch dauern. "Viele Ideen haben schon 10.000 Stimmen bekommen, deswegen haben wir angefangen, sie einmal im Vierteljahr zu prüfen", sagt Lego-Mitarbeiter Tim Courtney in einem Video. Die nächste Prüfphase beginnt am 4. März, wie lange sie dauert, gibt Lego nicht an. Von den qualifizierten Projekten wird eines zur Produktion ausgewählt. Dann winkt dem Ideengeber ein weiterer Bonus: Er bekommt ein Prozent der Nettoverkäufe ab.

Bisher wurde so beispielsweise ein Nachbau der Zeitmaschine aus dem Film "Zurück in die Zukunft" auf den Weg gebracht. Auch ein Modell aus dem Computerspiel "Minecraft" kann man inzwischen kaufen. Neben Android hat auch Apple seine Fans unter den Lego-Visionären: Ein Modell eines Apple-Ladens wollen immerhin knapp 4500 Menschen gerne kaufen können.

Ob die Android-Figur es auch in die Läden schafft, ist auch aus einem anderen Grund noch offen. Denn dafür bräuchte Lego wohl eine Lizenz von Google. "Bei Lizenzen wird der ganze rechtliche Kram kompliziert", heißt es in den Lego-Richtlinien.

Fotostrecke

8  Bilder
Neues Lego: "Zurück in die Zukunft"

jnb

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insgesamt 20 Beiträge
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1. könnte interessant werden...
vatermitkind 08.02.2013
endlich wieder ein vernünftiges Bestelprojekt! Ich bin gespannt.
2.
Kamillo 08.02.2013
Interessant wäre der Android-Lego-Roboter, wenn er mit Mindstorms steuerbar wäre und es dafür eine Android-App für Tablet und Smartphone gäbe. Böse wäre, wenn es auch eine iPad/iPhone-App dafür gäbe... *scnr*
3.
Gallandor 08.02.2013
Zitat von KamilloInteressant wäre der Android-Lego-Roboter, wenn er mit Mindstorms steuerbar wäre und es dafür eine Android-App für Tablet und Smartphone gäbe. Böse wäre, wenn es auch eine iPad/iPhone-App dafür gäbe... *scnr*
Die Idee ist gar nicht mal so schlecht, so würde sich bestimmt auch Google mitreißen lassen daran mit zu arbeiten. Warum wurde das nicht gleich in die Idee mit aufgenommen?
4.
DocEmmetBrown 08.02.2013
Nette Sache. Aber ich will nie wieder etwas über Apple-Fanboys hören :-)
5.
Sportler. 08.02.2013
Zitat von sysopLego sammelt auf einer Website Ideen für neue, originelle Bastelsets. Ausgerechnet ein klobiger, giftgrüner Roboter hat bei der Abstimmung nun Zehntausend Stimmen bekommen. http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/zehntausend-android-fans-wollen-roboter-aus-lego-a-882192.html
Tssss, erstaunlich, in was Android Fanatiker ihre Zeit investieren. Da bleibe ich besser doch bei Apples iOS, habe für solche Android Spinnereien nämlich keine Zeit, aber es zeigt wieder mal deutlich, wie die Masse tickt, nämlich zutiefst dümmlich.
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