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16.10.2009
 

Deutscher Kindersoftware-Preis

Die besten Spiele für Kids

Deutscher Kindersoftwarepreis: Die besten Spiele für Kids 2009
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Sims 3, Wii Sports Resort, Anno 1404 - zum achten Mal wurde im Rahmen der Frankfurter Buchmesse der Deutsche Kindersoftware-Preis Tommi verliehen. Sechs Titel bekamen mit Preisen in den Kategorien PC und Konsole gewürdigt, ein weiteres den Sonderpreis Kindergarten und Vorschule.

Bei den PC-Spielen sahnten beim Kindersoftware-Preis Tommi mit Sims 3 (Platz eins) und Anno 1404 (Platz drei) vor allem Vertreter zweier populärer Serien ab. Immerhin: Platz zwei ging an das Wissensadventure "Bei den Wikingern".

Bei den Konsolenspielen dominieren Bewegungstitel: Auf dem ersten Platz steht hier ein Favorit. "Wii Sports Ressort" steht schon fast stellvertretend für all die Nintendo-Spiele, bei denen man eben nicht auf der Couch sitzend an Controllern rüttelt, sondern den eigenen Körper ordentlich schütteln muss. Das fanden auch die Kinder unschlagbar, die sich allerdings auch vom schrägen Konzept des interaktiven Brettspiels "Freibeuter der Karibik" überraschen ließen (Platz zwei). Die Mischung aus klassischem Brettspiel und Sounds und Ereignisse zuliefernder Konsole stach die meisten Mitbewerber großer Spielehersteller aus.

"Lips", Microsofts Antwort auf die Playstation-Reihe Singstar, brachte es auf den dritten Platz: Auch die Singstar-erfahrenen Karaoke-Profis fanden klasse, wie viel Flexibilität das Spiel erlaubt - vom Aufspielen eigener Musik bis hin zur Auswahl aus einer riesigen Online-Liederdatenbank.

Den Sonderpreis Kindergarten und Vorschule gewann in diesem Jahr die Software "Den Zoo entdecken". Der gelungene Mix aus Realfilmen und lehrreichen Minispielen "unterstützt die pädagogische Arbeit von Erzieherinnen und Erziehern", befand die Jury. Weil nicht nur die kognitiven Fähigkeiten gefordert werden, sondern auch der Spielspaß nicht zu kurz kommt, fanden das auch die testenden Kinder klasse.

Der Tommi

Zum zweiten Mal machte der Deutsche Kindersoftware-Preis Tommi das finale Testen und Auswählen der besten Kindersoftware-Titel des Jahres zum öffentlichen Prozess: Auf die Phase der Vorauswahl durch eine kompetente Fachjury folgte eine Test- und Bewertungsphase, in deren Verlauf Kinder unter Anleitung Gelegenheit bekamen, die zur Wahl stehenden Titel näher in Augenschein zu nehmen. Seit dem letzten Jahr geschieht das in kooperierenden öffentlichen Bibliotheken, die mit den notwendigen Spielgeräten (PC, Spielekonsolen und mobile digitale Spielgeräte) ausgerüstet wurden. Über die Zahl der teilnehmenden Kinder kann sich Thomas Feibel, einer der Initiatoren des Preises, kaum beruhigen: "1900 Kinder haben teilgenommen. Ist das nicht sensationell?"

Es ist immerhin mehr als eine Verdoppelung der Teilnehmerzahlen vom Vorjahr (2008: 900 Kinder) und damit auch ein Indikator für die zunehmende Popularität des Kindersoftware-Preises und des öffentlichen Bewertungsverfahrens. Nachdem im letzten Jahr zwölf Stadtbibliotheken am Juryprozess teilgenommen hatten, kamen 2009 drei weitere hinzu. Sechs- bis dreizehnjährige Kinder, die die 20 für ihre Altersklasse vorgeschlagenen Titel testen und bewerten wollten, konnten sich über die Web-Seite des Tommi bewerben, oder direkt bei den teilnehmenden Bibliotheken (Liste siehe Info-Kasten am linken Seitenrand).

Beim Tommi werden jeweils drei PC- und Konsolentitel ausgezeichnet. Dazu kommt der Sonderpreis Kindergarten und Vorschule, der von einer akademischen Fachjury um den Medienpädagogen Stefan Aufenanger, Professor an der Uni Mainz, vorausgewählt und von Kindergartenkindern bewertet wurde. Zur Wahl standen in diesem Jahr drei von Aufenagers Team nominierte Titel für die Kleinsten.

Ausgerichtet wird der Tommi von der Zeitschrift für Eltern und Kinder "spielen und lernen" und vom Büro für Kindermedien Feibel.de. Unterstützt wird der Deutsche Kindersoftware-Preis in diesem Jahr durch den Deutschen Bibliotheksverband, ZDF tivi, die Stiftung Lesen und die Frankfurter Buchmesse.

pat

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Die Jury des Deutschen Kindersoftware-Preises 2009

  • Titus Arnu ("Süddeutsche Zeitung")
  • Stefan Aufenanger (Medienpädagoge)
  • Martin Eisenlauer ("BILD am Sonntag")
  • Thomas Feibel (Vorsitz, Feibel.de)
  • Stephan Freundorfer (freier Journalist)
  • Carsten Görig (Autor SPIEGEL ONLINE)
  • Moses Grohé ("GEE")
  • Steffen Haubner ("Hamburger Abendblatt")
  • Bertram Küster (BILD.DE)
  • Anatol Locker (freier Journalist)
  • Helmut Meschenmoser (Medienpädagoge)
  • Christine Parsdorfer ("spielen und lernen")
  • Rolf von der Reith ("Familie&Co")
  • Kurt Sagatz ("Tagesspiegel")
  • Heiko Sorge (ZDF tivi)
  • Michael Spehr ("Frankfurter Allgemeine Zeitung")
  • Dorothee Wiegand ("c’t")

  • Die teilnehmenden Bibliotheken

  • Bezirkszentralbibliothek Philipp Schaeffer, Berlin
  • Stadtbibliothek Treptow-Köpenick, Berlin
  • Zentral- und Landesbibliothek/Haus Amerika-Gedenkbibliothek Berlin
  • Stadtbibliothek Bremen
  • Stadt- und Regionalbibliothek Erfurt
  • Stadtbücherei Frankfurt am Main
  • Zentralbücherei und Bibliothekszentrum Frankfurt/Bergen-Enkheim
  • Stiftung Hamburger Öffentliche Bücherhallen
  • Stadtbibliothek Hannover
  • Stadtbücherei Ingolstadt
  • Stadtbibliothek Leipzig
  • Stadtbibliothek Leverkusen
  • Münchner Stadtbibliothek
  • Stadtbibliothek Pasing
  • Stadt- und Landesbibliothek Potsdam
  • Stadtbibliothek Straubing
  • Stadtbibliothek Wismar
  • Stadtbibliothek Wolfsburg





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