"Minecraft", "Mario Kart" und Co. 18 Spieletipps für Kinder

Videospiele haben einen schlechten Ruf: Sie rauben Zeit - und machen manchmal aggressiv. Doch es gibt auch Spiele, die Spaß machen und eine positive Wirkung haben. Die Empfehlungen der Dein-SPIEGEL-Redaktion.

Zocken mit Gewinn: Viele Spiele sind mehr als nur ein Zeitvertreib
Titelbild: Foto/Artwork Fabian Sommer für "Dein SPIEGEL"; Fotos Minecraft/Xbox.com, EA, Starwars/Lego, Supermario Bros., Getty Images (2)

Zocken mit Gewinn: Viele Spiele sind mehr als nur ein Zeitvertreib


Hinweis: Dieser Artikel stammt aus dem Dein-SPIEGEL-Heft 1/2015. Dein SPIEGEL ist ein Magazin, das sich direkt an Kinder zwischen 8 und 14 Jahren richtet.

Am Nachmittag: Die Schule ist vorbei, die Hausaufgaben erledigt. Jetzt darf gespielt werden. "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen" - Eltern sagen diesen Satz häufiger mal, Kinder hören ihn nicht so gern.

Falsch ist der Satz übrigens auch: Spielen und Lernen sind nicht unbedingt Gegensätze. Denn erstens können ja auch Hausaufgaben Spaß machen, wenn sie interessant sind. Und zweitens: Wer sagt denn, dass man beim Spielen nichts lernt? Wer Fußball spielt, trainiert Ausdauer und Geschick. Er lernt, sich in eine Mannschaft einzufügen und mit Niederlagen umzugehen. Wer "Mensch ärgere Dich nicht" spielt, lernt, sich nicht über jeden Rausschmiss zu ärgern. Das ist zwar kein Schulwissen. Aber trotzdem wichtig.


"Die Sims" (Simulation)
Electronic Arts

Darum geht's: Häuser bauen, einrichten, Spielfiguren zum Leben erwecken, sie zur Arbeit schicken und zusehen, wie sie sich entwickeln. Zählt seit Jahren zu den beliebtesten Spielen.
Was habe ich davon? Man lernt: Jede einzelne Entscheidung hat Folgen, die wiederum Auswirkungen auf das weitere Spiel haben.
Worin besteht der Spaß? Die eigene Familie als Sim nachbauen ist lustig. Vor allem wenn sich die Familienmitglieder im Computer ganz anders verhalten als im echten Leben. Im Gegensatz zum echten Leben kannst du im Spiel einfach alles ohne Risiko ausprobieren. Notfalls fängst du von vorn an.
Kostet: circa 30 bis 60 Euro. Für PC, Mac, Konsolen (ältere Versionen).
Achtung: Das Installieren ist umständlich. Zusatzspiele, Add-ons genannt, sind recht teuer.

"Der Millionen-Coup" (Strategie)
Ravensburger

Darum geht's: Die Bank möchte ihre Sicherheitsmaßnahmen einer Prüfung unterziehen und beauftragt die Spieler, das Geldinstitut in knapp 40 Minuten probehalber auszurauben. Anweisungen kommen aus einem besonderen Stift, dem "Tiptoi".
Was habe ich davon? Allein schafft hier keiner etwas. Man muss gemeinsam vorgehen.
Worin besteht der Spaß? Durch den Tiptoi-Stift und die laufende Zeit entsteht Spannung, wenn es darum geht, Codes zu knacken und Wachen auszutricksen.
Kostet: etwa 20 Euro (ohne Tiptoi-Stift, der kostet circa 30 Euro, funktioniert aber auch bei anderen Spielen). Brettspiel.

"Monument Valley" (Konzentration)
Ustwo Games

Darum geht's: In einer gut gemachten Wunderwelt sucht die Prinzessin mit dem spitzen Hut den Ausgang aus dem jeweiligen Level. Dazu muss sie Treppen steigen, Wege umleiten und Kurbeln bedienen. Ganz schön kniffelig.
Was habe ich davon? "Monument Valley" ist ein Logik- und Konzentrationsspiel, bei dem optische Täuschungen das räumliche Vorstellungsvermögen herausfordern.
Worin besteht der Spaß? Oft kannst du die Gebäude drehen und so neue Wege entdecken. Die optischen Täuschungen machen Spaß, zum Beispiel wenn die Prinzessin plötzlich eine Wand hochläuft.
Kostet: etwa 3 Euro. Als App für iOS und Android.

"Let's Sing" (Lernen)
Nintendo

Darum geht's: Im Grunde stammt die Sing-Spielidee von Sonys "SingStar". Bis zu vier Mitspieler wagen sich mit Mikrofonen daran, bekannte Songs zu singen und sich dafür bewerten zu lassen.
Was habe ich davon? Du übst singen. Bei dem Spiel kommt es vor allem darauf an, den richtigen Ton zu treffen.
Worin besteht der Spaß? Das Spiel ist besonders mit Freunden ein echtes Vergnügen und hebt bei Wettkämpfen Stimme und Stimmung. Mutige hören sich ihre eigenen Aufnahmen an.
Kostet: etwa 40 Euro (ohne Mikros). Für Wii und Wii U.

"Set" (Konzentration)
Ravensburger

Darum geht's: Bei diesem Spiel gibt es Karten mit verschiedenen Farben und unterschiedlichen Formen (Oval, Raute, Welle). Die sind im Inneren entweder weiß, schraffiert oder mit Farbe gefüllt. Der Spieler muss nun drei aus zwölf aufgedeckten Karten finden, die ein Set bilden. Das ist mal einfach, manchmal aber auch sehr schwierig.
Was habe ich davon? Bei diesem Spiel kommt es auf Konzentration und Aufmerksamkeit an.
Worin besteht der Spaß? Es ist ganz schön kniffelig, wenn alle Mitspieler um die Wette auf die Karten starren und nach einem Karten-Trio suchen.
Kostet: circa 10 Euro. Kartenspiel.

"Little Big Planet" (Kreativ)
Sony

Darum geht's: In diesem Jump'n'Run erlebt der gehäkelte Held Sackboy in einer puppenspielartigen Welt seine Abenteuer. Er springt, verschiebt Kisten, nutzt Trampoline und hangelt sich an verschiedenen Gegenständen entlang. Zur Belohnung gibt es Sticker und Klamotten.
Was habe ich davon? In diesem Spiel kommt es auf Geschick und kreative Lust am Gestalten an.
Worin besteht der Spaß? In "Little Big Planet" sieht alles richtig echt aus. Es macht gute Laune, den Spielfluss zu unterbrechen, um zwischendurch mal zu dekorieren und zu schmücken.
Kostet: circa 20 bis 70 Euro. Läuft auf Playstation Vita, PS3 und PS4.
Achtung: Der Spieler soll dazu gebracht werden, für weitere Kostüme und Level noch mehr Geld auszugeben.

"Minecraft" (Kreativ)
Sony

Darum geht's: "Minecraft" gehört zu den ganz großen Open-World-Spielen. So werden Games genannt, bei denen du keine bestimmten Aufträge annehmen musst, sondern einfach deine Welt erkundest. Und die gestaltest du auch nach Lust und Laune nach deinen Wünschen, falls dich kein Monster vorher frisst.
Was habe ich davon? Zum einen geht es um räumliches Vorstellungsvermögen – vor allem aber darum, selbst etwas aufzubauen.
Worin besteht der Spaß? Bei "Minecraft" ist alles möglich. Du baust Behausungen nach deinem Geschmack, jagst Tiere oder lockst auch Monster in eine Falle. Auf YouTube gibt es Tausende Anregungen.
Kostet: circa 20 bis 30 Euro. Für PC, Mac, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One und für 5,50 Euro auch als App für iOS und Android.
Achtung: Das Zeitgefühl geht bei diesem Spiel schnell verloren.

"Mario Kart" (Geschick)
Nintendo

Darum geht's: Rennen fahren. Aber nicht nur stumpf im Kreis. Die Strecken sind abwechslungsreich und lustig. In der Rolle von Mario, Luigi und Freunden möchte jeder als Erster ins Ziel.
Was habe ich davon? Du trainierst Reaktionsvermögen, musst dir den Verlauf der Strecken merken und wendest strategisches Denken an, um deine Konkurrenten loszuwerden.
Worin besteht der Spaß? Dein Ehrgeiz wird gnadenlos geweckt. Und wenn du erst einmal deine Mitspieler mit Bananenschalen und Tintenbomben ausbremst, ist das ein Extra-Spaß.
Kostet: etwa 40 bis 50 Euro. Für Wii, Wii U, 2DS.

"SimCity" (Simulation)
Electronic Arts

Darum geht's: Bei "SimCity" bist du dein eigener Bürgermeister und errichtest eine Stadt nach deinen Vorstellungen. Leider kommen Stürme und andere Probleme dazwischen.
Was habe ich davon? Alle Entscheidungen haben Folgen, man begreift Zusammenhänge: Erhöhst du beispielsweise die Steuern, ziehen deine Bürger weg.
Worin besteht der Spaß? Es ist einfach ein großartiges Gefühl, wenn deine Stadt wächst, sich weiterentwickelt und deine Bürger zufrieden sind. Das ist aber nicht so einfach.
Kostet: etwa 15 Euro. Für PC und Mac.
Achtung: Die alten Versionen machen mehr Spaß als die neueste.

"Microminds" (Lernen)
Ravensburger

Darum geht's: In dieser Mischung aus App und Brettspiel sind die Microminds mit ihrem Raumschiff abgestürzt und brauchen deine Hilfe. Folge den Anleitungen auf dem Display und löse Minispiele.
Was habe ich davon? Mit jedem Erfolg wird dein Micropedia-Lexikon um wissenswerte Infos über Brennstoffe, Luft, Planeten und Außerirdische bereichert.
Worin besteht der Spaß? Wenn zwischen Brettspiel und App gewechselt wird, entsteht ein völlig neues Spielgefühl. Irgendwann bist du komplett in die "Micromind"-Welt abgetaucht.
Kostet: circa 25 Euro. Brettspiel. Die passende App für iOS und Android ist kostenlos.

"Professor Layton" (Konzentration)
Nintendo

Darum geht's: Die Abenteuer von Professor Hershel Layton und seinem Assistenten Luke wirken wie kleine Spielfilme – darin verborgen sind aber weit über 100 Denkfragen, Knobeleien und Rätsel.
Was habe ich davon? Bei "Professor Layton" kommt es vor allem auf Köpfchen und die Fähigkeit zu logischem Denken an.
Worin besteht der Spaß? Die Aufgaben sind witzig und abwechslungsreich. Sie machen auch zu zweit oder zu dritt Spaß. Weitere Rätsel können zusätzlich heruntergeladen werden.
Kostet: Es gibt eine ganze Reihe Layton-Spiele für Nintendo 2DS, sie kosten 19 bis 40 Euro.

"Carcassonne" (Strategie)
Schmidt Spiele

Darum geht's: Bei diesem Spiel legst du Karten mit Straßen, Städten und Klöstern so aneinander, dass eine Landschaft entsteht. Wer zuerst sein Spielmännchen auf die entsprechende Stelle setzt, kassiert Punkte.
Was habe ich davon? Man lernt strategisches Denken. Aber auch, mit anderen zusammenzuspielen.
Worin besteht der Spaß? Da keiner weiß, welche Karte er als nächstes zieht, gilt es, die Strategie bei jedem Zug zu überdenken. Manchmal hilfst du deinem Mitspieler, manchmal hilft er dir. Eine Runde dauert etwa 40 Minuten.
Kostet: rund 15 Euro. Brettspiel. Es gibt viele Erweiterungen. Ist auch als App für rund 4 bis 9 Euro für iOS, Android und WinPhone toll.

"Dream Hills: Gestohlene Magie" (Konzentration)
S.a.d.

Darum geht's: In diesem Wimmelbildspiel sollst du das Märchenland aus dem Griff einer Hexe befreien. Dazu musst du gut versteckte Gegenstände wie etwa einen Fingerhut oder einen Fisch in kleinteiligen Bildern finden.
Was habe ich davon? Man muss sich richtig konzentrieren. Auch der Orientierungssinn wird gefördert.
Worin besteht der Spaß? Du musst ganz genau hinsehen, damit dir kein Detail entgeht. Darüber hinaus sind Geschicklichkeits- und Denkspiele eingebaut.
Kostet: rund 10 Euro. Gespielt wird am PC.

"Just Dance" (Geschick)
Ubisoft

Darum geht's: Bei diesem Spiel sitzt niemand stumpf vor dem Fernseher: Man muss sich richtig bewegen. Du übst und lernst die Moves.
Was habe ich davon? Bewegung. Und: Neben Rhythmusgefühl wird Körperkoordination trainiert.
Worin besteht der Spaß? Jede neue Folge bringt neue und alte Hits. Mit Freunden oder in Battles gegeneinander zu tanzen macht Laune. Und dir wird warm. Sehr warm.
Kostet: circa 30 bis 50 Euro. Für Wii, Wii U, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One.

"Toc & Roll" (Kreativ)
Minimusica

Darum geht's: Mit dieser App komponierst du ganz einfach Musik. In kleinen Kästen findest du dazu zahlreiche Klangbeispiele von Schlagzeug, Bass, Gitarre, Trompete, Piano und anderen Instrumenten. Ziehe diese Würfel in eine Reihe, um ein Musikstück daraus zu machen.
Was habe ich davon? Mit den verschiedenen Instrumenten bekommst du ein gutes Gespür für Rhythmus und Melodien.
Worin besteht der Spaß? Was du auch zusammenstellst: Das Ergebnis hört sich immer gut an. Man kann dazu auch eigene Texte singen.
Kostet: circa 1,80 Euro. App für iOS.

"Bamboleo" (Geschick)
Zoch Spiele

Darum geht's: Eine Holzplatte voller Bauklötze wird so auf einen Fuß mit Kork-Kugel gesetzt, dass sie perfekt in der Balance schwebt. Jetzt müssen die Spieler reihum nach und nach die Holzklötzchen von der Platte nehmen, ohne dass die Platte aus dem Gleichgewicht gerät. Der Spieler, bei dem alles zusammenkracht, hat verloren.
Was habe ich davon? Für dieses Spiel brauchst du nicht nur Fingerspitzengefühl, sondern auch einen Sinn für Gleichgewicht.
Worin besteht der Spaß? Wenn es kracht, kracht es richtig laut. Es kann auch umgekehrt gespielt werden, dann werden die Holzklötze nach und nach auf die Platte gelegt.
Kostet: etwa 40 Euro. Brettspiel.

"Blokus Classic" (Konzentration)
Mattel

Darum geht's: In diesem strategischem Denkspiel für vier Personen versucht jeder, möglichst viele verschieden geformte Steine auf dem Spielfeld abzulegen – und damit den Mitspielern ihre Baumöglichkeit zu versperren.
Was habe ich davon? Wenn es auf dem Spielfeld eng wird, kommt es auf genaue Beobachtungsgabe und Konzentration an.
Worin besteht der Spaß? Zum einen darin, dass du zügig deine Steine loswirst. Zum anderen, deinen Mitspielern die Tour zu vermasseln. Schnell kannst du andere "blockieren". Oder sie dich. Wenn keine vier Spieler da sind, können auch zwei Spieler mit je zwei Farben spielen.
Kostet: circa 30 Euro. Brettspiel.

"Rocksmith" (Lernen)
Ubisoft

Darum geht's: Spielerisch Gitarre lernen. "Rocksmith" motiviert hier mit netten Ideen à la "Guitar Hero".
Was habe ich davon? Du erlernst die Griffe, bekommst aber auch Rhythmusgefühl.
Worin besteht der Spaß? Die Songs und die spielerischen Ideen sind eine Sache. Aber "Rocksmith" ist auch ein geduldiges Lernprogramm.
Kostet: Die verschiedenen Versionen kosten 30 bis 100 Euro. Für PC und PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One.
Achtung: Du brauchst eine E-Gitarre. Bei manchen Spielversionen ist das passende Kabel in der Packung dabei.


Selbst das Rumdaddeln am Computer kann etwas bringen. Es gibt eine Menge Spiele, bei denen man sich etwas einfallen lassen muss, um weiterzukommen. Oder bei denen Konzentration gefragt ist.

Am besten sind Spiele, die nicht komplett vorschreiben, was man tun soll. "Minecraft" zum Beispiel oder die "Sims". Da kann man eigene Welten schaffen und darin herumlaufen. Die Spieler werden nicht berieselt, sondern müssen selbst Ideen entwickeln.

Man kann am Computer Rätsel lösen, Musik machen, Dance-Moves üben und sogar Sport machen, bis man schwitzt. Der Controller von der Wii hat extra eine Schlaufe fürs Handgelenk, damit er beim Herumwedeln mit den Armen nicht versehentlich in den Fernseher fliegt.

Trotz alledem hat das Spielen am Computer einen schlechten Ruf. Manche Kinder sitzen stundenlang vor der Kiste und kommen nicht mehr auf die Idee, mal rauszugehen. Verantwortlich für den schlechten Ruf sind allerdings meistens die Hersteller: Die Spiele mit der besten Grafik und besonders viel Werbung sind fast immer Kriegs- oder Gewaltspiele.

Manche Untersuchungen zeigen, dass solche Spiele negative Auswirkungen haben: Sie steigern die Aggressivität und verringern das Empfinden für andere. Das gilt aber nur für Leute, die andauernd spielen und fast nichts anderes machen.

Jeden Tag stundenlang das Gleiche zu spielen, ist sowieso nie gut. Das gilt nicht nur für Gewaltspiele. Auch wer tagelang "Candy Crush", "Doodle Jump" oder "Pokémon" daddelt, wird mit Sicherheit schlechter in der Schule. Einfach weil er an nichts anderes denkt.

Bei den Studien über Computerspiele ist noch etwas herausgekommen: Spiele, in denen man mit anderen gemeinsam Probleme löst, ändern ebenfalls das Verhalten. Und zwar positiv.

Hinweis: Dieser Artikel stammt aus dem Dein-SPIEGEL-Heft 1/2015. Dein SPIEGEL ist ein Magazin, das sich direkt an Kinder zwischen 8 und 14 Jahren richtet.

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insgesamt 61 Beiträge
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Seite 1
Tom97 22.01.2015
1. Leider..
.. setzen sich die Eltern meist gar nicht mit Videospielen auseinander und lassen sich von irgendeiner Medienpropaganda lenken. Videospiele werden die Zukunft des Lernens sein.
Nikos K. 22.01.2015
2. Videospiele haben einen schlechten Ruf?
Vielleicht, aber doch nur in Deutschland. In Japan bspw. veranstalten ganze Klassen Contests in Videospielen gegeneinander, um nur mal ein Beispiel zu nennen. Da wird nichts zensiert, geschnitten, keine Eltern stigmatisiert, die ihren Kids das Spielen erlauben, also der Wahnsinn , der hierzulande passiert, wird dort nur ein verständnisloses Kopfschütteln auslösen. Und? Müssen sich japanische Kinder, Schüler oder Menschen irgendwie in irgendeinem Bereich verstecken oder treten sie irgendwo unangenehm in Erscheinung? Genau! Aber wir sind ja hier stolz darauf, Christopher Street Day und Bunte Republik zu haben, wo Kinder auf der Strasse live und uncut sehen können, wie Männer und Frauen sich publik oral befriedigen. Spiele und Filme werden aber zensiert und PS4 & TV haben einen schlechten Ruf. 'Nuff said!
humpalumpa 22.01.2015
3. Ich bin doch nicht blöd!
Spiegel will mir jetzt ernsthaft mit dem Artikel Computerspiele als pädagogisch wertvoll verkaufen? Denn mehr ist der Artikel nicht, als eine Werbung. Und ihr wisst ganz genau, dass ein Computerspiel Eigenschaften wie soziale Intelligenz mal ganz deutlich weniger fördert, als wenn das Kind einfach rausgeht und mit echten Freunden spielt. Ihr versucht doch echt, Eltern einzureden, das Kind ins Zimmer vor den PC zu packen, wär ne gute Idee. Was soll das? Kreigt Ihr Provision vom Media Markt?
Stereomud 22.01.2015
4.
Zitat von Tom97.. setzen sich die Eltern meist gar nicht mit Videospielen auseinander und lassen sich von irgendeiner Medienpropaganda lenken. Videospiele werden die Zukunft des Lernens sein.
Punkt 1 stimme ich vollkommen zu. Hier müssen sich Eltern genau wie mit jedem anderem Medium außeinander setzen und gezielt prüfen was Sohn/Tochter denn spielt. Das liegt einfach in der Verantwortung des Eltern dasein. Ob das Kind nun ungeeignete Bücher, Filme oder Spiele konsumiert macht keinen Unterschied und gehört somit kontrolliert durch die Eltern. Punkt 2 ist zu euphorisch und auch nicht wirklich wahr. Videospiele sind eine Wunderbare Art Lerninhalte zu vermitteln und/oder zu fördern aber nicht die Grundsätzliche Lösung. Bücher/Filme/Lehrer haben in Zukunft noch durchaus Ihre darseinsberechtigung. Videospiele sollten nur nicht genere Abgetan werden wie es aktuell leider häufig noch der Fall wird. Aber bevor Videospiele nicht generell als Kulturgut anerkannt werden, brauchen wir eigentlich gar nicht weiter Diskutieren. Aber das wird so schnell nicht passieren, auf wen kann man denn dann die Schuld schieben wenn was dramatisches passiert...
Stereomud 22.01.2015
5.
Punkt 1 stimme ich vollkommen zu. Hier müssen sich Eltern genau wie mit jedem anderem Medium außeinander setzen und gezielt prüfen was Sohn/Tochter denn spielt. Das liegt einfach in der Verantwortung des Eltern dasein. Ob das Kind nun ungeeignete Bücher, Filme oder Spiele konsumiert macht keinen Unterschied und gehört somit kontrolliert durch die Eltern. Punkt 2 ist zu euphorisch und auch nicht wirklich wahr. Videospiele sind eine Wunderbare Art Lerninhalte zu vermitteln und/oder zu fördern aber nicht die Grundsätzliche Lösung. Bücher/Filme/Lehrer haben in Zukunft noch durchaus Ihre darseinsberechtigung. Videospiele sollten nur nicht genere Abgetan werden wie es aktuell leider häufig noch der Fall wird. Aber bevor Videospiele nicht generell als Kulturgut anerkannt werden, brauchen wir eigentlich gar nicht weiter Diskutieren. Aber das wird so schnell nicht passieren, auf wen kann man denn dann die Schuld schieben wenn was dramatisches passiert...
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