Angriff auf Playstation-Netzwerk: Sony-Manager entschuldigen sich für Datenklau

Nach langem Schweigen hat sich das Top-Management des Elektronikkonzerns Sony für den Datendiebstahl im Playstation-Netzwerk entschuldigt. Wütende Kunden sollen mit Gratis-Gaben besänftigt werden. Außerdem will die Firma die Sicherheitsvorkehrungen verbessern.

Sony-Manager in Büßerhaltung: Erster öffentlicher Auftritt nach Datendiebstahl Zur Großansicht
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Sony-Manager in Büßerhaltung: Erster öffentlicher Auftritt nach Datendiebstahl

Tokio - Tagelang waren die Verantwortlichen auf Tauchstation gegangen, nun hat sich der Elektronikkonzern Sony erstmals für den Datenklau im Playstation-Netzwerk entschuldigt. Dazu traten drei hochrangige Unternehmensvertreter in der japanischen Hauptstadt vor die Presse, auch der für den Bereich Videospiele zuständige Manager Kazuo Hirai. Die Sony-Granden verbeugten sich dabei in der in Japan üblichen Form für einige Sekunden. Es war der erste öffentliche Auftritt der Führungskräfte seit dem Bekanntwerden der weltweiten Probleme mit dem Netzwerk.

In der vergangenen Woche hatte Sony einräumen müssen, dass 77 Millionen Nutzerkonten des Playstation-Netzwerks von einem Angriff betroffen waren. Die Firma hatte bereits am 19. April den Zugang zu dem Netzwerkdienst für die Playstation 3 und zu dem Download-Shop Qriocity gesperrt, die Kunden aber erst eine Woche später darüber informiert, dass Kriminelle die eigene Kundendatenbank geknackt hatten. Sicherheitsexperten hatten der Firma daraufhin Schlamperei vorgeworfen.

Als gesichert gilt, dass folgende Daten von Nutzern des Playstation-Netzwerks und von Qriocity in die Hände der Einbrecher gelangen konnten:

  • Name
  • Adresse (Stadt, Bundesland, Postleitzahl)
  • Land
  • E-Mail-Adresse
  • Geburtsdatum
  • Playstation Network/Qriocity Passwort und Login
  • PSN Online ID

"Möglich" ist laut Sony außerdem, dass Rechnungsanschrift, Sicherheitsfrage zum Passwort und Kaufhistorie kopiert werden konnten. Hinweise, dass auch Kreditkartendaten abgegriffen wurden, gibt es nach Angaben von Sony bisher nicht - auch wenn Unbekannte in Cracker-Foren im Netz das Gegenteil behaupten.

Die Sicherheitsmaßnahmen des Netzwerks seien inzwischen verbessert worden, erklärt die Firma nun. Man habe dafür zusammen mit IT-Sicherheitsfirmen hart gearbeitet. Einige der Online-Services würden in der neuen Woche wieder in Betrieb genommen. User werden dann auf jeden Fall ein neues Passwort wählen müssen. Außerdem muss die Firmware der Playstation-Konsolen aktualisiert werden.

Um die wütenden Kunden zu besänftigen hat Sony das "Welcome Back"-Programm aufgelegt. Im Kern wird es darum gehen, dass Nutzer einige Dienste kostenlos in Anspruch nehmen und Gratis-Software herunterladen können. Welche Services und Programme das genau sein werden, hängt vom jeweiligen Heimatland der Spieler ab. Genaue Details will Sony noch bekannt geben. Klar scheint aber, dass ein Gratismonat im Dienst "Playstation Plus" dazugehören wird.

chs/dapd/Reuters

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1. einzig mögliches "welcome back-Geschenk"
lepatissier 01.05.2011
ist angesichts der Leichtfertigkeit und der nachfolgenden Unaufrichtigkeit des Sony-Konzerns in der gesamten Angelegenheit eine X-Box 360. Ich glaube ich schenke mir eine...
2. Lernresistenz
Oddysseus 01.05.2011
Zitat von lepatissierist angesichts der Leichtfertigkeit und der nachfolgenden Unaufrichtigkeit des Sony-Konzerns in der gesamten Angelegenheit eine X-Box 360. Ich glaube ich schenke mir eine...
Gute Idee... und dann drücken Sie Ihre Personenbezogenen Daten einfach in das XBox-Live Netzwerk und teilen das am Besten auch gleich noch über Ihren völlig sicheren Facebook-Account der ganzen Weltöffentlichkeit mit.
3. Grundsätzlich falsches Denken
Weißlicht 01.05.2011
Wozu brauchen solche Firmen immer solche Daten wie Name, Anschrift, Geburtsdatum? Was ist das für ein Gebaren! Laut einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts darf ein Einkaufszentrum - ein in der echten physischen Welt vorhandenens - NICHT nach den Personalien fragen, schon gar keine amtlichen Ausweise kontrollieren. Sie dürfen NICHT speichern, wer wann wie oft kommt oder was er/sie kauft. Sie dürfen KEINE Videoaufnahmen aufbewahren, außer es ist ein konkreter Verdacht von Straftaten gegeben. Sie dürfen KEINE Fotos von Kunden bei ihrem Wachpersonal aufhängen, außer bei konkretem Tatverdacht. Und hier kommen Firmen, bei denen man eine völlig unwichtige Software zum Spielen oder zum Erstellen einer Dateiliste gekauft hat, an, und verlangen Daten, die nur Behörden zustehen!! Da läuft was gründlich schief, und es fehlt total an dem früher verbreiteten Misstrauen gegenüber solchem Verhalten. Der absolute Hohn ist dann noch, wenn die Regierung es als einen GEWINN an Sicherheit verkauft, dass man sich mit dem neuen Personalausweis bei einem Online-Shop eindeutig identifizieren kann. Den Online-Shop geht die Identität des Käufers überhaupt NICHTS an! Sie haben ein Recht auf ihr Geld, Ende der Geschichte!!! Da brauchen wir dringend anonyme Zahlungssysteme im Internet, bei denen z.B. in einem physisch vorhandenen Geschäft anonym Gutscheine gekauft werden mit einer Nummer drauf. Zum Zahlen reicht dann diese Nummer. Es gibt sogar eine EU-Projekt zur Förderung solcher Systeme. Aber solange das Bewusstsein dafür nicht vorhanden ist, gehen wir in eine digitale Zukunft, die deutlich dunkler ist als es nötig wäre. Mal ein "schönes" kleines Beispiel: In Polen war es verfassungswidrig, dass die Religionszugehörigkeit von Bürgern dem Staat bekannt ist. In den Niederlanden hatte man dagegen Listen der Religionen angelegt, wie man sagte, damit jeder auf dem richtigen Friedhof beerdigt werden könne. Was für ein Zynismus! Denn als die nazistischen deutschen Truppen die Länder besetzten, konnten sie in den Niederlanden sofort mit dem Abtransport der Juden in die Vernichtungslager beginnen. In Polen dagegen mussten sie aufwendig unter Einsatz von Belohnungsgeldern und Spitzeln diese Information erst herausbekommen, und das lief nicht 100%ig. DARUM geht es bei Daten-Sparsamkeit. Was geht andere überhaupt nur die Adresse an?!
4. Überschätzt
hauke.alter 01.05.2011
In meinen Augen werden die Auswirkung des Datenklaus auf die Nutzer überschätzt. Warum? Weil ich nicht glaube, daß wirklich viele Daten echt sind. Da das PSN in erster Line dazu verwendet wird, um sich Demos zu laden, nutzen viele deutsche Spieler ausländische PSN Accounts (US,UK oder AT), um den deutschen Jugendschutzbestimmungen zu entgehen. Die nötigen Adressangaben erledigt Google Maps. Wenn man dann das Spiel online kaufen will, erwirbt man eine PSN Prepaid Card und lädt anonym das Guthaben auf. Außerdem verifiziert Sony auch nicht die verwendete email-Adresse. Rein virtuelle Persönlichkeiten sind also bei Sony möglich.
5. Geschwätzige Kunden, geschwätzige Bürger
frankarouet 01.05.2011
Zitat von WeißlichtWozu brauchen solche Firmen immer solche Daten wie Name, Anschrift, Geburtsdatum? Was ist das für ein Gebaren! Laut einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts darf ein Einkaufszentrum - ein in der echten physischen Welt vorhandenens - NICHT nach den Personalien fragen, schon gar keine amtlichen Ausweise kontrollieren. Sie dürfen NICHT speichern, wer wann wie oft kommt oder was er/sie kauft. Sie dürfen KEINE Videoaufnahmen aufbewahren, außer es ist ein konkreter Verdacht von Straftaten gegeben. Sie dürfen KEINE Fotos von Kunden bei ihrem Wachpersonal aufhängen, außer bei konkretem Tatverdacht. Und hier kommen Firmen, bei denen man eine völlig unwichtige Software zum Spielen oder zum Erstellen einer Dateiliste gekauft hat, an, und verlangen Daten, die nur Behörden zustehen!! Da läuft was gründlich schief, und es fehlt total an dem früher verbreiteten Misstrauen gegenüber solchem Verhalten. Der absolute Hohn ist dann noch, wenn die Regierung es als einen GEWINN an Sicherheit verkauft, dass man sich mit dem neuen Personalausweis bei einem Online-Shop eindeutig identifizieren kann. Den Online-Shop geht die Identität des Käufers überhaupt NICHTS an! Sie haben ein Recht auf ihr Geld, Ende der Geschichte!!! Da brauchen wir dringend anonyme Zahlungssysteme im Internet, bei denen z.B. in einem physisch vorhandenen Geschäft anonym Gutscheine gekauft werden mit einer Nummer drauf. Zum Zahlen reicht dann diese Nummer. Es gibt sogar eine EU-Projekt zur Förderung solcher Systeme. Aber solange das Bewusstsein dafür nicht vorhanden ist, gehen wir in eine digitale Zukunft, die deutlich dunkler ist als es nötig wäre. Mal ein "schönes" kleines Beispiel: In Polen war es verfassungswidrig, dass die Religionszugehörigkeit von Bürgern dem Staat bekannt ist. In den Niederlanden hatte man dagegen Listen der Religionen angelegt, wie man sagte, damit jeder auf dem richtigen Friedhof beerdigt werden könne. Was für ein Zynismus! Denn als die nazistischen deutschen Truppen die Länder besetzten, konnten sie in den Niederlanden sofort mit dem Abtransport der Juden in die Vernichtungslager beginnen. In Polen dagegen mussten sie aufwendig unter Einsatz von Belohnungsgeldern und Spitzeln diese Information erst herausbekommen, und das lief nicht 100%ig. DARUM geht es bei Daten-Sparsamkeit. Was geht andere überhaupt nur die Adresse an?!
Wie kann Sony sich(!) entschuldigen? Das ist eine Anmaßung! Der Geschädigte allein kann verzeihen oder es verweigern. Die meisten Kunden haben kein Sinnesorgan für ihre Privatsphäre. Und die Angestellten haben die Anweisung ihres Dienstherren, die Kunden nach den Daten zu fragen. Meines Erachtens ist es der Kunde, der sich dagegen abgrenzen muss. Im Ladengeschäft geht das meiner Erfahrung nach, etwa mit der Frage: "Inwiefern dient diese Information zur Abwicklung unseres kleinen Geschäfts?" Meist verzichtet der Angestellte dann auf die Information. Im Internet sind die Firmen frecher. Sie richten das Formular so ein, dass der Einkauf unmöglich ist, wenn der Kunde gewisse Daten verschweigt ("Pflichtfeld"). In solchen Fällen verzichte ich oft auf das Geschäft. Youtube, ein Adoptivkind von Google, will neuerdings meine Telefonnummer, wenn ich mein Youtube-Konto fühen will. Das geht mir zu weit: Ich habe mein Youtube-Konto gekündigt und werde mich hüten, mich mit Google je wieder einzulassen. Die eleganteste Form der Kosumkritik ist der Konsumverzicht. Aber die meisten Leute sind beim Kauf blind vor Gier. Weder haben sie in dem Moment genug Abstand, zu verzichten, noch erkennen Sie, wie gefährlich ihr geschwätziger Umgang mit ihren Daten ist. Dazu wüßte ich gerne mehr. Wo kann man sich darüber informieren? Wie heißt die Sache? Ein treffendes Beispiel. Das war uns auch schon zur Zeit der Volkszählung in den Achtzigern klar. Seitdem ist jedoch noch etwas über den Mißbrauch durch den Staat hinzugekommen; der Staat kommt nicht mehr allein als Datenschurke in Frage. Das Konzentrieren von Datenmassen auf wenigen Quadratzentimetern Festplatte erleichtert den Diebstahl und die Veruntreuung von Daten durch Jeden enorm. Es war früher kaum möglich, ein Archiv mit Tonnen von Akten zu klauen oder unbemerkt zu verkaufen. Hat man heute jedoch erst mal Zugriff auf eine Datenbank, hat man schon eine halbe Stunde später Millionen von Datensätzen kopiert.
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Spielkonsolen: Die aktuelle Generation
Wii
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Der kleine Konkurrent kann im Gegensatz zu den Konsolen der Rivalen keine hochauflösende Grafik bieten, sondern liefert herkömmliche Fernsehauflösung. Trotzdem ist das Gerät so beliebt, dass der Hersteller bisher keine Preissenkung angekündigt hat. In den USA überholte die Wii im Juli 2008 Microsofts Xbox 360, was die Verkaufszahlen angeht. Die Konsole zeichnet sich durch einen bewegungssensitiven Controller und bewegungsorientierte Zusatzgeräte wie das "Balance Board" aus. Mit simplen Sport- und Spaß-Spielen hat sie für die Branche neue Zielgruppen erobert. 2009 führte Nintendo eine Erweiterung für den Controller namens Wii Motion Plus ein, die Bewegungen der Spieler noch präziser erfassen helfen soll. Einen ausführlichen Wii-Test finden Sie hier .
Playstation 3 und 2
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Der direkte Konkurrent von Microsofts Xbox 360 - die beiden Konsolen konkurrieren um die Hardcore-Gamer, die auch bereit sind, für hochauflösende Spielgrafik einen entsprechenden Fernseher zu kaufen. Im März 2007 kam die Konsole in Europa auf den Markt. Im Juli 2008 gab es sie entweder mit 40- oder mit 60-GB-Festplatte - im August 2009 wurde die PS3 slim vorgestellt, mit 120-GB-Festplatte und für einen niedrigeren Preis als das Vorgängermodell. Damit ist sie immer noch die teuerste unter den aktuellen Modellen. Die PS3 gibt ein hochauflösendes Videosignal über einen HDMI-Ausgang aus. Als einzige, momentan erhältliche Spielkonsole enthält sie ein Blu-ray-Laufwerk, mit dem sich auch hochauflösende Blu-ray-Discs abspielen lassen. Einen ausführlichen Test des ersten PS3-Modells finden Sie hier.

Im September 2010 kam in Deutschland die Erweiterung Playstation Move auf den Markt. Das Bewegungssteuerungs-System basiert auf der Konsolenkamera Playstation Eye und Controllern, die leuchtende Kugeln an der Spitze tragen. Die Kamera verfolgt die Bewegungen dieser Kugeln, gleichzeitig sorgen Lage- und Bewegungssensoren für ein noch genaueres Bewegungs-Abbild. Ein sogenanntes Starter-Pack enthält die Kamera und einen Move-Controller, es kostete im Herbst 2010 etwa 80 Euro. Weitere Controller sowie die mit einem Joystick ausgestatteten "Navigation Controller" müssen jeweils extra gekauft werden. Eine Ausrüstung für vier Spieler kann schnell so viel kosten wie eine ganze Konsole. Es sind jedoch auch im Preis reduzierte Bündel-Angebote erhältlich.

Sony hat als einziges der großen Unternehmen noch eine zweite Wohnzimmer-Konsole im Rennen: Die Playstation 2 verkauft sich noch immer, und es geht auch nach wie vor eine Menge Software für das Gerät weg, das in seiner Ur-Version im Jahr 2000 auf den Markt kam. In erster Linie verkaufen sich für das inzwischen geschrumpfte Gerät Partyspiele wie "SingStar" und das Quiz-Spiel "Buzz".
Xbox 360
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Microsofts High-Definition-Konsole ist von den drei aktuellen Konkurrenten am längsten auf dem Markt, nämlich seit Ende 2005. Microsoft schraubte seitdem mehrmals an Preis und Ausstattungsmerkmalen. Die 360 hat ein normales DVD-Laufwerk.

Die aktuellen Modelle geben HD-Bilder über einen HDMI-Ausgang aus. Im Juni 2010 stellte Microsoft eine neue, kleinere, nun durchgägnig schwarze Xbox 360 vor, die serienmäßig mit einem HDMI-Ausgang und einem Wifi-Modul für drahtlosen Netzzugang ausgestattet ist. Das Gerät soll zudem deutlich leiser sein als die vorangegangenen Modelle. Sie kostete in Deutschland zunächst gut 300 Euro. Eine preiswertere Version mit nur vier Gigabyte Flashspeicher, aber ohne Festplatte kostete im Herbst 2010 etwa 180 Euro. Einen ausführlichen Test der ursprünglichen Xbox 360 finden Sie hier.

Im November 2010 kam Micorosofts Bewegungssteuerungs-System Kinect auf den Markt. Es funktioniert ohne physische Controller, erfasst werden die Bewegungen der Spieler von zwei Kameras. Zudem sind in die balkenförmige Kinect-Erweiterung Mikrofone eingebaut. Das System erfasst Bewegungen des ganzen Körpers und kann außerdem auf gesprochene Anweisungen reagieren. Mit Kinect lassen sich nicht nur Spiele steuern, sondern auch die Benutzeroberfläche der Konsole bedienen, Filme starten, pausieren und stoppen und Videochats führen. Kinect kostete bei der Einführung etwa 150 Euro, inklusive eines Spiels. Diverse Bündel-Angebote mit samt einer Konsole sind ebenfalls erhältlich.
Sony PSP
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Die Playstation Portable, auf dem Markt seit 2005, ist Sonys erster Versuch, von dem traditionell von Nintendo ("Gameboy") beherrschten Markt für mobile Spielgeräte ein Stückchen abzuzwacken. Seit 2007 gibt es eine etwas dünnere Version namens Slim and Lite. Die Mobilkonsole kann nicht nur Spiele darstellen, sondern auch Filme und Musik abspielen. Außerdem lässt sie sich per W-Lan mit dem Internet verbinden. Filmdownloads und andere Inhalte können von der PS3 auf die PSP verschoben werden, außerdem kann die Mobilkonsole über einen Internetzugang als eine Art Fernbedienung für die PS3 benutzt werden. Die PSP ist auf dem Markt für mobile Spielgeräte Zweiter hinter Nintendos DS. Im Juni 2009 wurde das neue Modell PSP go vorgestellt, das ein herausschiebbares Unterteil mit den Bedienelementen darauf aufweist und deshalb deutlich kleiner ist, dafür aber kein Laufwerk mehr für Sonys UMD-Disk-Format hat. Spiele, Bilder, Filme und Musik sollen darauf direkt heruntergeladen werden. Die 2008 eingeführte PSP 3000 mit UMD-Laufwerk soll aber weiterhin produziert werden. Einen ausführlichen Test der ursprünglichen PSP finden Sie hier .
Nintendo DS
Der Nintendo DS ist seit 2005 in einer ersten Version auf dem Markt, seit 2006 in einer schlankeren Ausgabe namens DS Lite (abgebildet). DS steht für "dual screen". Die Konsole hat einen normalen und in der unteren Hälfte einen Touch-Screen. Spiele werden über Tasten oder aber einen Stylus, mit dem der Touchscreen bearbeitet wird, gespielt. Der DS lässt sich wie die PSP über W-Lan mit dem Internet verbinden, auch Online-Spiele und Spielereien wie Bilder-Chat sind so möglich. Mit Spielen wie "Nintendogs" und "Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging" erschloss der DS neue Zielgruppen für Mobilkonsolen. Der DS ist das derzeit meistverkaufte mobile Spielgerät. Seit der Markteinführung wurden der kleinere DS Lite und zuletzt, Ende 2008 bzw. Anfang 2009 der DSi nachgeschoben. Letzterer weist als Neuerung unter anderem zwei etwas größere Bildschirme und zwei VGA-Kameras auf (eine auf der Bildschirm-Seite, eine auf der Gehäuse-Außenseite). Einen Testbericht über die erste Version des Nintendo DS finden Sie hier , einen Bericht über den aktuellen DSi finden Sie hier . Seit März 2010 gibt es den DSi XL, der einen größeren Bildschirm (4,2 Zoll) verfügt. Bei der Electronic Entertainment Expo im Juni 2010 in Los Angeles stellte Nintendo ein neues Gerät namens 3DS vor, das dreidimensionale Darstellungen auf einem der beiden Bildschirme erlaubt, ohne eine Spezialbrille erforderlich zu machen. Preis und Erscheinungstermin wurden zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht genannt.


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