Analog- und Digitalspiele im Test Diese Brettspiel-Klassiker machen immer noch Spaß

"Die Siedler von Catan", "Scotland Yard", "Das verrückte Labyrinth": Viele Brettspiel-Klassiker gibt es auch als App. Wir haben sechs Handyspiele getestet, samt der analogen Vorbilder.

Hendrik Breuer

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Wer Spiele wie "Carcassonne" spielen will, hat heute zwei Optionen: Er kann sich ganz traditionell vors Brettspiel setzen oder aber sein Smartphone oder Tablet herauskramen und dort eine App-Version des Spiels spielen.

Doch wie gut sind diese Mobilvarianten? Und welche Klassiker aus Deutschlands Spiele-Schubladen machen heute überhaupt noch Spaß? Wir haben uns sechs Dauer-Bestseller herausgesucht und ihre Analog- und Digital-Varianten ausprobiert. Zum nächsten Kurztest kommen Sie jeweils per Klick oder per Wischen übers Display.

Hintergrund: Produkttests im Netzwelt-Ressort
Über welche Produkte wird im Ressort Netzwelt berichtet?
Über welche Produkte wir in der Netzwelt berichten und welche wir testen oder nicht, entscheiden wir selbst. Für keinen der Testberichte bekommen wir Geld oder andere Gegenleistungen vom Hersteller. Es kann aus verschiedenen Gründen vorkommen, dass wir über Produkte nicht berichten, obwohl uns entsprechende Testprodukte vorliegen.
Woher kommen die Testprodukte?
Testgeräte und Rezensionsexemplare von Spielen bekommen wir in der Regel kostenlos für einen bestimmten Zeitraum vom Hersteller zur Verfügung gestellt, zum Teil auch vor der offiziellen Veröffentlichung. So können unsere Testberichte rechtzeitig oder zeitnah zur Veröffentlichung des Produkts erscheinen.

Vorabversionen oder Geräte aus Vorserienproduktionen testen wir nur in Sonderfällen. In der Regel warten wir ab, bis wir Testgeräte oder Spielversionen bekommen können, die mit den Verkaufsversionen identisch sind. In einigen Fällen kaufen wir Produkte auch auf eigene Kosten selbst, wenn sie bereits im Handel oder online verfügbar sind.
Dürfen die Netzwelt-Redakteure die Produkte behalten?
In der Regel werden Testgeräte nach dem Ende des Tests an die Hersteller zurückgeschickt. Die Ausnahme sind Rezensionsexemplare von Spielen und sogenannte Dauerleihgaben: So haben wir zum Beispiel Spielekonsolen und Smartphones in der Redaktion, die wir über längere Zeit nutzen dürfen. So können wir beispielsweise über Software-Updates, neues Zubehör und neue Spiele berichten oder Langzeiturteile fällen.
Lassen sich die Netzwelt-Redakteure von Firmen auf Reisen einladen?
Die Kosten für Reisen zu Veranstaltungen, egal ob sie in Deutschland oder im Ausland stattfinden, trägt SPIEGEL ONLINE stets selbst. Das gilt auch dann, wenn beispielsweise aufgrund kurzfristiger Termine ein Unternehmen die Reiseplanung übernimmt.

Veranstaltungen, zu denen wir auf eigene Kosten reisen, sind unter anderem die Messen Ifa, CES, E3 und Gamescom sowie Events von Firmen wie Apple, Google, Microsoft oder Nintendo. Auf Konferenzen wie dem Chaos Communication Congress oder der re:publica bekommen wir in der Regel, wie auch andere Pressevertreter, kostenlose Pressetickets, da wir über die Konferenz berichten und keine klassischen Teilnehmer sind.
Was hat es mit den Amazon-Anzeigen in manchen Artikeln auf sich?
Seit Dezember 2016 finden sich in einigen Netzwelt-Artikeln Amazon-Anzeigen, die sogenannte Partner-Links enthalten. Besucht ein Nutzer über einen solchen Link Amazon und kauft dort online ein, wird SPIEGEL ONLINE in Form einer Provision an den Umsätzen beteiligt. Die Anzeigen tauchen in Artikeln unabhängig davon auf, ob ein Produkttest positiv oder negativ ausfällt.
Lesetipp aus dem Archiv
insgesamt 8 Beiträge
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Agnigitho 18.03.2018
1. Ein Bild, ein Fehler
Ich find es ja toll, dass SPON sich dem Thema widmet, nur sollte man dann schon etwas mehr Sorgfalt walten lassen. Das Titelbild zu dem Artikel zeigt nicht das Spiel "Carcassonne" sondern "Die Siedler von Catan". - - - - - - - - - - Vielen Dank für den Hinweis! Wir haben den Fehler korrigiert. MfG Redaktion Forum
mac4me 18.03.2018
2. Es gibt schon geniale...
...Spiele fürs iPad: „Monument Valley“ und „Lara Croft Go“ beispielsweise. Computerspiele am Desktop oder Laptop mache ich dagegen gar nicht. Aber am liebsten spiele ich mit meiner Partnerin Halma - ganz alalog mit schön großen Holzhalmakegeln auf einem selbst gebauten 8x8-Spielbrett. Davon bekommt man wenigstens keine viereckigen Augen.
RedOrc 19.03.2018
3. Wie wurde getestet?
Es ist schön dass die Spiele getestet wurde - fragt sich bloß auf welchen Geräten! Zufällig habe ich vor Jahren das Verrückte Labyrinth für Android gekauft, das wird allerdings nicht weiterentwickelt und läuft mittlerweile nicht mehr auf meinen Geräten - halbwegs aktuelle Geräte mit 7 (Nougat) oder 8 (Oreo) sind da draußen. Demzufolge würde mich mal *brennend* interessieren auf welcher alter Androidhardware das getetstet wurde?
Fait Accompli 19.03.2018
4.
Zitat von mac4me...Spiele fürs iPad: „Monument Valley“ und „Lara Croft Go“ beispielsweise. Computerspiele am Desktop oder Laptop mache ich dagegen gar nicht. Aber am liebsten spiele ich mit meiner Partnerin Halma - ganz alalog mit schön großen Holzhalmakegeln auf einem selbst gebauten 8x8-Spielbrett. Davon bekommt man wenigstens keine viereckigen Augen.
Nur sind das keine Brettspiele (bzw. deren Umsetzungen als App), worum es in dem Artikel aber geht
macfan 19.03.2018
5. Tablet oder Spielbrett?
Zitat von mac4me...Spiele fürs iPad: „Monument Valley“ und „Lara Croft Go“ beispielsweise. Computerspiele am Desktop oder Laptop mache ich dagegen gar nicht. Aber am liebsten spiele ich mit meiner Partnerin Halma - ganz alalog mit schön großen Holzhalmakegeln auf einem selbst gebauten 8x8-Spielbrett. Davon bekommt man wenigstens keine viereckigen Augen.
Erst einmal vielen Dank an die Redaktion für einen Artikel zu einem Thema, das mich sehr interessiert. Natürlich sind die analogen Varianten in den meisten Fällen besser. (Es gibt aber auch Ausnahmen - Bei "Zug um Zug" bevorzuge ich eindeutig das Tablet. Die Brett-Spielpläne sind riesig, Auf- und Abbau dauert lange, die Loks verrutschen gerne und man kann sich bei der Wertung leicht verzählen.) Aber darum geht es doch gar nicht. Auf Reisen ist das Tablet einfach praktisch. Willst du deine großen Holzhalmakegel mit ins Gepäck für eine Reise legen oder im Auto aufbauen? Eine Partie "Zug um Zug" mit meiner Tochter während einer Autofahrt mit einem oder sogar mehreren iPad (ohne Pass und Play!) ist einfach praktisch und macht Spaß. Man könnte natürlich noch viele andere Tablet-Brettspiele nennen, z. B. "Einfach genial" ist auch gut gelöst. Bei "Scotland Yard" habe ich eine andere Meinung als die Redaktion. Ich halte es für eine der besten Umsetzungen eines Brettspiels. Nur ist es leider wie das Original stinklangweilig, weil Mister X normalerweise immer entkommt. Wenn es da jetzt "Bobbys" gibt, ist es vielleicht besser geworden.
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