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Knifflige Asteroiden, blitzschnelle Ninjas, ein Retro-Rätsel und eine Liebesknobelei: Ab jetzt finden Sie bei SPIEGEL ONLINE kleine, feine Spiele für zwischendurch - von unabhängigen Entwicklern mit originellen Ideen, ausgewählt von der Redaktion. Probieren Sie's aus!


Manchmal braucht das Gehirn einfach eine Pause. Einen kleinen Spaziergang sozusagen, jenseits von Text und Tabellenkalkulation. Bei SPIEGEL ONLINE finden Sie zu diesem Zweck jetzt etwas Neues: Neben aktuellen Nachrichten, Analysen und spannenden Geschichten bieten wir Ihnen eine kleine, feine Auswahl von ungewöhnlichen Spielen für zwischendurch.

Zum Gehirn-Abschalten laden diese kleinen Kunstwerke allerdings nicht ein - im Gegenteil: Es gilt, zu knobeln oder blitzschnell zu reagieren, zu kombinieren oder ausgetretene Pfade zu verlassen. Wir präsentieren ihnen Kreationen unabhängiger Entwickler, die mit einfachen Mitteln eindrucksvolle Spielerlebnisse schaffen.

Zum Start finden Sie folgende fünf Titel in unserem Gamecenter:

"Handheld": Meta-Game im Gameboy-Stil

"Handheld" sieht auf den ersten Blick aus wie eine bloße Hommage an den Gameboy, die erste tragbare Spielkonsole, die zu einem Welthit wurde. Ein kleines Pixelmännchen muss sich von links nach rechts durch eine sehr feindliche Umwelt schlagen, in der es vor rotierenden, mit tödlichen Klingen bewehrten Objekten nur so wimmelt.

Dann scheint die Aufgabe gelöst, alle Räume sind durchquert - und es geht von vorne los. Die Spielfigur beginnt an diesem Punkt, ihre eigene Situation zu hinterfragen - es muss doch einen Ausweg aus diesem Irrsinn geben? Finden Sie ihn? Ein Meta-Game von Set & Settings.

"Handheld": Mehr als ein gemeines, kleines Jump'n Run

"Handheld": Mehr als ein gemeines, kleines Jump'n Run

"Superblade": Höllisch schwierige Ninja-Kämpfe

"Superblade" ist ein schnelles Spiel: Zwei Ninjas kämpfen gegeneinander auf einem schachbrettartigen Feld. Der Spieler steuert einen der beiden, die Software den Gegner. Die Spielmechanik verlangt eine Mischung aus taktischem Abwägen und schnellen Reaktionen. Je nachdem, welche Waffen der Gegner einsetzt, muss man ausweichen, angreifen oder näherkommen. Einige der 15 Felder des Spielbretts sind durch Stacheln blockiert, so dass man schnell und vorsichtig zugleich herumtänzeln muss, um zum Erfolg zu kommen.

"Superblade" ist komplexer, als es auf den ersten Blick aussieht - und höllisch schwierig. Schwertschach von LIDgames.

"Superblade": Höllisch schweres Schwertschach

"Superblade": Höllisch schweres Schwertschach

"Astroslugs": Weltraumknobelei mit Asteroiden

"Astroslugs" ist ein geometrisches Puzzle, irgendwo zwischen "Tetris", "Vier gewinnt" und "Candy Crush". Dem Spieler werden Konstellationen von Asteroiden präsentiert, in denen er Muster finden und mit der Maus markieren soll. Die Schwierigkeit besteht in der Knappheit der Ressourcen: In der Regel bleibt kein Steinchen übrig, wenn erst einmal alle geforderten Muster markiert worden sind. Das kann ziemlich knifflig werden. Eine Weltraumknobelei von Bitbarons.

"Astroslugs": Formenpuzzle mit Asteroiden

"Astroslugs": Formenpuzzle mit Asteroiden

"Together Alone": Forderndes Liebesspiel

Das Spielfeld von "Together Alone" ist gefährliches Terrain: Der Boden besteht aus Fliesen, und wenn man sie betritt, zerbröseln sie zu Staub. Das Ziel der beiden Helden Peter und Alice ist es, in jedem Level nicht nur einen sicheren Weg zum Ziel zu finden, sondern unterwegs auch alle Fliesen zu zerstören.

Das ist erheblich komplizierter als es klingt: Einige Kacheln kann man mehrmals betreten, andere lassen eine der Figuren verschwinden. In einigen Spielabschnitten bewegt man beide Figuren parallel, das heißt: Man muss koordinieren, wer von beiden welche Fliese als erster verlässt, wo beide wann zugleich stehen und wie sie dort wieder wegkommen. Mit jeweils nur ein, zwei Sätzen zwischen den Abschnitten erzählt das Spiel zudem die Geschichte von Peter und Alice: vorsichtige Annäherung, die großen gemeinsamen Erlebnisse, Fehler, Trennung und Zusammenfinden. Ein forderndes Liebesspiel von Qwok Games.

"Together Alone": Fiese Fliesen

"Together Alone": Fiese Fliesen

"Trivial Pursuit": Wissenspiel-Klassiker

Über "Trivial Pursuit" muss man nicht viel sagen: Wer möglichst viele Fragen richtig beantwortet, gewinnt. SPIEGEL-ONLINE-Leser kennen die Onlineversion bereits von unserer Seite - ab jetzt finden Sie das Spiel ebenfalls im neuen Gamecenter, auf der Startseite direkt unter dem Netzwelt-Ressort.

"Trivial Pursuit": Wer's weiß, gewinnt

"Trivial Pursuit": Wer's weiß, gewinnt

cis/lis



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insgesamt 3 Beiträge
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Seite 1
albert schulz 24.03.2014
1. Der Spiegel als Gameboy des 21. Jahrhunderts
Zitat von sysopKnifflige Asteroiden, blitzschnelle Ninjas, ein Retro-Rätsel und eine Liebesknobelei: Ab jetzt finden Sie bei SPIEGEL ONLINE kleine, feine Spiele für Zwischendurch - von unabhängigen Entwicklern mit originellen Ideen, ausgewählt von der Redaktion. Probieren Sie's aus! http://www.spiegel.de/netzwelt/games/astroslugs-together-alone-handheld-superblade-das-gamecenter-a-959057.html
Zumindest wird jetzt klar, womit sich die Redaktion den lieben langen Tag beschäftigt. Da bleibt keine Zeit mehr für abseitiges Tun. Es ist anzunehmen, daß die gesamte Leserschaft ins Spieleparadies überführt werden soll, der reinste Garten Eden. Das schärft den Verstand, der jetzt endlich ohne unangenehme Folgen genutzt werden kann. Das Ist Future pur.
Kamillo 24.03.2014
2.
Der Schuss könnte nach hinten losgehen, und bedeuten, dass die Zugriffszahlen auf SPON werktags spürbar nach unten gehen. Denn wenn auf SPON Spiele verfügbar sind, könnte das bedeuten, dass diverse Firmen den Zugang zu SPON sperren.
albert schulz 24.03.2014
3. positiv denken bitte
Zitat von KamilloDer Schuss könnte nach hinten losgehen, und bedeuten, dass die Zugriffszahlen auf SPON werktags spürbar nach unten gehen. Denn wenn auf SPON Spiele verfügbar sind, könnte das bedeuten, dass diverse Firmen den Zugang zu SPON sperren.
Die ganzen beschäftigungstherapeutischen Institute beim Staat und in der Wirtschaft werden jubeln. Endlich haben ihre Beschäftigten was zu tun, und müssen nicht den ganzen Tag Däumchen drehen oder in irgendwelchen Portalen ihr Gehirnschmalz vergeuden. Oder herumdenken, was den Betriebsfrieden erheblich stören kann. Das Resultat wäre identisch gleich wie bei der zukunftsträchtigen Kindererziehung, man hätte die Leute ruhig gestellt, der Traum jedes Vorgesetzten, der sich andauernd mit den Hirnfürzen seiner Mitarbeiter auseinandersetzen muß.
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