Erweiterte Realität auf dem Smartphone Fünf nützliche AR-Apps für iPhone und iPad

Passt das Babybett ins Schlafzimmer? Welches Sternbild ist das über mir am Himmel? Solche Fragen lassen sich mit speziellen Apps für die Augmented Reality leicht beantworten. Wir haben fünf Programme für iOS getestet.

Breithut/ Sirvo

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Stühle rücken, Sternbilder bestaunen und 3D-Fahrradrouten auf dem Teppichboden planen: Mit dem neuen Betriebssystem iOS 11 hat Apple eine Vielzahl von Apps mit Augmented Reality (AR) möglich gemacht. Mit dem so genannten ARKit des Konzerns können Entwickler viel einfacher Apps erschaffen, die auf dem iPhone und dem iPad die virtuelle und die reale Welt zu vermischen. Das ist nämlich das Konzept von AR.

Wie das konkret aussieht und welche Vorteile AR-Apps für Nutzer bringen können, zeigt unsere Fotostrecke zum Durchwischen. Hier stellen wir fünf nützliche Apps für das iPhone und das iPad vor:

So funktioniert Augmented Reality

Damit virtuelle Objekte auf dem Bildschirm richtig platziert werden können, tastet das Gerät seine Umgebung digital ab und legt ein Raster auf Oberflächen. Die 3D-Modelle passen sich an das Umfeld an, werfen Schatten und wenn etwa eine virtuelle Lampe leuchtet, dann verändert sich auf dem Smartphone-Display auch die Farbe der realen Tischplatte.

Das Prinzip der erweiterten Realität bemühte zum Beispiel auch die populäre Spiele-App "Pokémon Go", die in der Wohnung oder auf der Straße plötzlich die kleinen Figuren auftauchen ließ - zumindest, wenn man sein Smartphone-Display auf die Umgebung richtete. Der Effekt, dass die Monster scheinbar auf der Straße herumhüpfen, in der man tatsächlich gerade steht, nutzte sich schnell ab. Die meisten Spieler haben diese AR-Spielerei längst abgeschaltet.

Fotostrecke

28  Bilder
Für iPhone, iPad und iPod touch: Die wichtigsten Neuerungen von iOS 11

Die neuen AR-Apps nutzen die erweiterte Realität viel geschickter aus. Vor allem Möbelhersteller und Einrichtungsexperten haben den Trend erkannt und setzen die erweiterte Realität ein, um Kunden auf ihren Smartphones die Planung zu erleichtern. Damit lässt sich die Couch auf dem Smartphone-Display bereits im Wohnzimmer aufstellen, bevor das Möbelstück bestellt wird - oder man sieht bereits vorher, ob das Stockbett noch ins Kinderzimmer passt.

Auch Sternbilder lassen sich mit AR-Apps hübsch am Himmel veranschaulichen, Fahrradrouten ragen dreidimensional aus dem Teppichboden und überdimensionale Batterien offenbaren ihr Innenleben auf dem Schreibtisch.

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