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"Captain Toad: Treasure Tracker": Toller Start ins Spielejahr

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Wii-U-Spiel im Test: So niedlich sieht "Captain Toad: Treasure Tracker" aus Fotos
Nintendo

"Captain Toad" versammelt alles, was man sich von einem Nintendo-Spiel erhofft - vom guten Spielkonzept bis zur liebenswerten Hauptfigur. Und es gibt sogar einen Berg Ideen.

Captain Toad ist langsam, etwas schreckhaft und hat ein äußerst niedliches Lachen. Mit seinem Pilzkopf und der Stirnlampe ist diese Nintendo-Figur ein gewissenhafter, gleichzeitig aber etwas untypischer Schatzsucher. Wenn er durch die Level läuft, ist das nicht elegant, nicht schnell - aber trotzdem ungemein spannend. Gerade weil er sich mit limitierten Mitteln durchsetzen muss. Weil er eine Art Anti-Mario ist.

Aus Marios letzten Spielen stammt die Grundidee von "Captain Toad: Treasure Tracker" für die Wii U. In "Super Mario 3D World" hatte Nintendo als Bonusmaterial die Abenteuer von Captain Toad eingebaut. Jetzt wurden diese auf ein ganzes Spiel ausgedehnt. Und aus einem recht limitierten Regelset ist dabei ein großartig abwechslungsreiches Spiel geworden.

Natürlich: Wer nur oberflächlich schaut und Nintendo vorwirft, sich ständig selbst zu wiederholen, findet schnell was zum Aufregen. Die verschiedenen Level spielen in Welten, die man kennt: Wüste, Lava, grüne Wiese. Doch das ist nur der erste Anschein. Wie diese Welten genutzt werden, wenn kein Mario darin herumhüpft, ist großartig.

Im Grunde ist das Spielziel einfach: Captain Toad muss am Ende eines Levels einen goldenen Stern einsammeln. Dort muss er aber erstmal hinkommen: Die Wege sind durch die 3D-Welt oft schwer zu erkennen. Nur durch Drehen der Kamera, durchs Kombinieren im Raum, wird die Lösung offenbar, wie bei einem guten Puzzlespiel. Durch die limitierten Bewegungen muss man sein Vorgehen genau planen, Fallen mit dem richtigen Timing umgehen. Gegner können umgangen werden, sind mit dem gezielten Wurf einer Rübe aber auch gut aus dem Weg zu räumen.

"Captain Toad" versammelt all das, was man sich von einem Nintendo-Spiel erhofft: eine gute Spielidee, eine liebenswerte Spielfigur, simple und schöne Grafik, eine präzise Steuerung und vor allem einen Berg von Ideen, die das Spiel zu einem abwechslungsreichen Abenteuer machen. Das neue Spielejahr beginnt mit einem Höhepunkt.


"Captain Toad: Treasure Tracker" von Nintendo, für Wii U, ca. 40 Euro; USK: ab 6 Jahren

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insgesamt 10 Beiträge
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1.
rookie_haufic 01.01.2015
Keine Überraschung.. Bei Nintendo sucht man Bugs ala AC Unity vergebens.. Nintendo beweist einmal mehr, wer die Nummer eins auf dem Spielemarkt ist.. Und mit Yoshis Wooly World und Zelda U kommen noch weitere Perlen dieses Jahr..
2. Ein riesen Spaß!
astsaft 01.01.2015
Wir haben das Spiel an Silvester im Briefkasten gehabt, also 3 Tage vor dem offiziellen Release. Seit dem haben meine Frau, meine Tochter und ich bereits einige Level gespielt und sind begeistert! Ein sehr ruhiges Spiel zum Knobeln :-) Sogar das Zuschauen macht Spaß! Und da man meistens viel Zeit hat, können auch die langsameren und unerfahrenen Spieler ohne große Frusterlebnisse spielen. Bugs sind uns bisher keine aufgefallen. Die Präsentation ist insgesamt sehr schlicht,dafür aber zweckmäßig. Ich sage uns ein paar sehr schöne Stunden mit dem Spiel voraus :-D
3. Seit Super MArio World 2 weiß man,
gribofsky 02.01.2015
daß: Der beliebteste Spieler nimmt Mario, der der nicht schnell genug war nimmt Luigi, das Mädchen in der Runde nimmt Peach und der Looser der nur mit der Gruppe rumhängen darf weil sein Vater cooles Zeug hat nimmt Toad. Das ein gesamtes Spiel mit Toad in der Hauptrolle herauskommt beweißt wieder einmal nur das Nintendo kreativ derartig bankrott ist wie McDonalds. Es wird Zeit das Nintendo seine Platform für Zweithersteller öffnet, bevor sie dort landen wo Sonic Team gerade ist.
4. @gribofsky
moe.dahool 02.01.2015
Bei Ihnen zu Hause scheint es komisch zuzugehen. Ich fand Mario bspw doof, ähnlich einem Klassenstreber. Und wenn man Foristen & Autor Ihrer Stimme gegenüber stellt, steht es 3:1. Die Begeisterung ist wenigstens begründet und basiert auf Erfahrung, SIE widerrum bashen blind drauf los, ohne wahrscheinlich auch nur eine Sekunde gespielt zu haben. Ich wünsche Ihnen ein entspanntes 2015.
5.
benmartin70 02.01.2015
Zitat von moe.dahoolBei Ihnen zu Hause scheint es komisch zuzugehen. Ich fand Mario bspw doof, ähnlich einem Klassenstreber. Und wenn man Foristen & Autor Ihrer Stimme gegenüber stellt, steht es 3:1. Die Begeisterung ist wenigstens begründet und basiert auf Erfahrung, SIE widerrum bashen blind drauf los, ohne wahrscheinlich auch nur eine Sekunde gespielt zu haben. Ich wünsche Ihnen ein entspanntes 2015.
Dem kann ich nur zustimmen!
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Zum Autor
  • Carsten Görig liebt obskure Bands, seine Gitarre und seine Familie. Seit vielen Jahren schreibt er außerdem über Videospiele. Für Angespielt bei SPIEGEL ONLINE probiert er die wichtigsten Titel aus - immer genau eine Stunde lang.


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