Noch immer ist diese Auszeichnung ein Politikum. Als am Mittwochabend in Berlin zum fünften Mal der Deutsche Computerspielpreis vergeben wurde, lag einmal mehr Spannung in der Luft.
Zu den Nominierten gehörte nämlich neben dem Rollenspiel "Risen 2: Dark Waters" auch der in Berlin entwickelte Shooter "Spec Ops: The Line", ein düsteres Werk mit Anklängen an "Apocalypse Now". Ein Kriegsspiel, in dem auf drastische Weise gezeigt wird, dass sich immer schuldig macht, wer kämpfen muss.
In diesem Jahr blieb der Eklat aus: Den Preis als Bestes Deutsches Spiel erhielt nicht "Spec Ops", sondern das freundliche, bunte Point-and-Click-Adventure "Chaos auf Deponia", der zweite Teil einer Trilogie aus dem Hause Daedalic Entertainment. Im Vorjahr hatte das Unternehmen für "Harveys neue Augen" den Preis für das Beste Jugendspiel bekommen, im Jahr 2011 für "A new beginning" sowohl den Preis in der Jugendkategorie als auch den Hauptpreis für das Beste deutsche Spiel.
Die weiteren Preisträger 2013 im Überblick:
Der Deutsche Computerspielpreis wird von den Branchenverbänden BIU und G.A.M.E. gemeinsam mit Kulturstaatsminister Bernd Neumann vergeben. Der Jury gehören Vertreter von Medien, Pädagogik, Wissenschaft, Spielebranche und mehrere Bundestagsabgeordnete an.
Anmerkung der Redaktion: SPIEGEL-ONLINE-Redakteur Christian Stöcker gehörte der Fachjury "Bestes Serious Game" des Deutschen Computerspielpreises an.
cis
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Netzwelt | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Games | RSS |
| alles zum Thema Games | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH