Alles schon gesehen, sagt Electronic Arts/Maxis in einem Blogpost, und zwar bei Electronic Arts: Das Spiel "The Ville" sei in weiten Teilen eine Kopie von "The Sims Social". Die Chefin von Maxis, Lucy Bradshaw, schreibt, dass das komplette Erscheinungsbild, die Animationen und auch die Bewegungsabläufe der Charaktere eins zu eins aus dem EA-Spiel übernommen wurden; auf den ersten Blick ließen sich beide Spiele nicht mehr voneinander unterscheiden.
In "The Sims" kann sich der Spieler eine virtuelle Welt erschaffen: Häuser bauen, Freundschaften knüpfen, Geld verdienen. Und da "The Sims Social" auf Facebook läuft, kann man auch mit echten Freunden spielen. Pro Tag spielen drei Millionen Nutzer, seit der Veröffentlichung im August 2011 wurden 50 Millionen Dollar eingenommen, sagte Frank Gibeau, Präsident von EA Labels, auf einer Investorenkonferenz am 31. Juli (PDF).
Zynga, der größte Spieleanbieter auf Facebook, veröffentlichte "The Ville" knapp ein Jahr später, im Juni 2012. Insgesamt spielen dem Unternehmen zufolge zwar 72 Millionen Menschen täglich Spiele von Zynga, aber die Einnahmen gehen dennoch zurück. Zuletzt hat die Aktie 40 Prozent ihres Werts verloren. Auf die Anschuldigungen reagiert Zyngas Justitiar, Reggie Davis, sarkastisch: "Electronic Arts zeigt damit nur, dass sie die Grundprinzipien des Urheberrechts nicht verstanden haben."
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