Spielemesse in Köln Die ersten Highlights der Gamescom

Hunderte Aussteller, eine Viertelmillion Besucher: Auf der Spielemesse Gamescom in Köln werden neue Titel für Konsolen und Computer präsentiert. Am Donnerstag öffnet die Messe für alle. Hier die ersten Highlights von "Crysis 3" bis "Fifa 13".

Sony

250.000 Besucher werden erwartet - mindestens. Auf der Gamescom in Köln können von Donnerstag bis Sonntag neue Spiele ausprobiert werden. Mehr als 600 Unternehmen zeigen Software und Geräte. Am Mittwoch öffnete die wichtigste europäische Spielemesse für das Fachpublikum.

Es ist kein leichtes Jahr für die Gamescom: Mit Microsoft, Nintendo, Sega und THQ bleiben der Kölner Spielemesse große Publisher fern. Die großen Konsolen, Playstation und Xbox, werden wohl im kommenden Jahr durch neue Modelle abgelöst. Und dann wären da doch Smartphone- und Online-Spiele, die den großen Blockbustern zunehmend Konkurrenz machen.

Ähnlich wie in Hollywood, wo etliche aktuelle Großproduktionen Fortsetzungen bekannter Titel sind, stehen auch bei etlichen Gamescom-Highlights oft Zahlen hinter den Namen der vorgestellten Spiele. Ein zweites "Call of Duty: Black Ops", dritte Teile für "Assassins Creed" und "Crysis", ein viertes "Sim City". Doch es gibt auch völlig neue Titel - mehr dazu in unserer Übersicht.

Erstmals widmet die Messe Mobile Games einen eigenen Bereich. Mehr Platz bekommen auch die Online-Spiele, die seit einigen Jahren massiv Zulauf haben und qualitativ teils an Konsolenspiele heranreichen. Bereits seit Montag diskutierten mehr als 2000 Entwickler bei der Games Developers Conference den Umbruch in der Branche. "Es gibt mächtige neue Konkurrenz", sagt der Chef von Activision, des größten Spieleherstellers, zum Tablet- und Smartphonegeschäft.

"Die Branche ist massiv im Umbruch. Immer mehr Menschen spielen auf Smartphones und Tablet-Computern. Oder im Internet, ob im Browser oder bei Facebook", sagte Frank Sliwka, Europachef der Konferenz. Dazu passt folgende kleine Meldung: Ein Facebook-Manager berichtete laut "Heise" auf der Konferenz, man habe nun 60 Mitarbeiter, die für die Zusammenarbeit mit europäischen Spiele-Entwicklern zuständig sind. Vor einem Jahr seien es gerade einmal zwei gewesen.

Die wirtschaftlichen Aussichten der Branche sind durchwachsen. Der IT-Branchenverband Bitkom rechnet damit, dass der Umsatz in diesem Jahr auf 2,5 Milliarden Euro sinkt, ein Minus von 100 Millionen Euro. Zum einen sind die aktuellen Konsolen sieben Jahre alt, außerdem sieht der Verband in seiner Prognose die Software-Preise unter Druck, vor allem weil günstige Apps für mobile Geräte und kostenlose Online-Spiele boomen. Nach wie vor sind aber Konsolen und PCs der größte Umsatzbringer.

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Mobil-Spiele: "Greedy Spiders 2" und andere gute Spiele für unterwegs

ore/cis/dpa

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Arno Nühm 15.08.2012
1. Abzocke
Leider kann man heutzutage kaum noch Computerspiele kaufen. Die emisten kann man nur gegen eine Einmalzahlung solange Nutzen wie der Hersteller es einem gestattet. Das erfährt man freilich erst im Kleingedruckten. Es lebe die betrügerischte Branche nach der Lebensmittelindustrie...
Nibbla 15.08.2012
2. Sim City soll Teil 5 nicht 4 rauskommen.
Je nach Leßart gibts aber sogar ein paar mehr Teile.
nebenjobber 15.08.2012
3. Wie meinen Sie das
Zitat von Arno NühmLeider kann man heutzutage kaum noch Computerspiele kaufen. Die emisten kann man nur gegen eine Einmalzahlung solange Nutzen wie der Hersteller es einem gestattet. Das erfährt man freilich erst im Kleingedruckten. Es lebe die betrügerischte Branche nach der Lebensmittelindustrie...
und von welcher Plattform sprechen Sie? Von welcher Nutzungsdauer sprechen Sie? Dass ein Multiplayermodus irgendwann mal eingestellt wird halte ich nicht für betrügerisch. Abzocke gibts freilig auch in der Branche. Die Unart bspw, Spiele günstig oder gratis anzubieten um dann mit zig Erweiterungen Kasse zu machen. Oder der Online-Pass für Gebrauchtspielekäufer, ein absoluter Witz. Die Server werden dadurch nicht mehr belastet, es wechseln lediglich die Spieler.
Arno Nühm 15.08.2012
4. Auf Nachfrage
Zitat von nebenjobberund von welcher Plattform sprechen Sie? Von welcher Nutzungsdauer sprechen Sie? Dass ein Multiplayermodus irgendwann mal eingestellt wird halte ich nicht für betrügerisch. Abzocke gibts freilig auch in der Branche. Die Unart bspw, Spiele günstig oder gratis anzubieten um dann mit zig Erweiterungen Kasse zu machen. Oder der Online-Pass für Gebrauchtspielekäufer, ein absoluter Witz. Die Server werden dadurch nicht mehr belastet, es wechseln lediglich die Spieler.
Die Plattform ist hauptsächlich der PC. Mit Nutzungsdauer ist der Zeitraum gemeint, in der das Spiel legal installiert und aktiviert werden kann. Diese kann bei accountgebundenen Spielen (Steam, Origin) jederzeit vom Hersteller individuell (Account-Ban) oder für das ganze Spiel (Abschaltung der Server) einseitig beendet werden.
Trondesson 15.08.2012
5.
Zitat von Arno NühmDie Plattform ist hauptsächlich der PC. Mit Nutzungsdauer ist der Zeitraum gemeint, in der das Spiel legal installiert und aktiviert werden kann. Diese kann bei accountgebundenen Spielen (Steam, Origin) jederzeit vom Hersteller individuell (Account-Ban) oder für das ganze Spiel (Abschaltung der Server) einseitig beendet werden.
Auch das Angebot an neuen Spielen reißt mich nicht gerade vom Hocker, zumal viele Spiele sich im Prinzip sehr ähneln. Ich habe vor einiger Zeit mal wieder in meinen Schrank geguckt, und bin überrascht gewesen, wie viele im Vergleich zu heutigen Spielen interessante alte Spiele ich entdeckt habe. Damit läßt sich schon eine Durststrecke bis zum Erscheinen eines guten neuen Spieles überwinden. Zur Zeit habe ich da nur Guild Wars 2 und im Oktober die Neuauflage von UFO - Enemy Unknown auf dem Zettel.
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