Gegen Cheater: Harte Hausregeln bei "Modern Warfare 3"
In den Kopf schießen ja, beleidigende Sprüche nein: Für den Multiplayer-Modus von "Call of Duty" gilt ein dreistufiges Warnmodell. Wer zu oft negativ auffällt oder beim Manipulieren erwischt wird, fliegt raus. So will Infinity Ward den Spielern Benimm beibringen.
Wer kennt den Ärger nicht: Da hat man sich als ehrlicher Spieler mühsam Level und Ränge emporgekämpft, und dann zieht ein schlauer Cheater einfach vorbei. Mit dieser Plage und noch weiteren soll es beim Ego-Shooter "Call of Duty: Modern Warfare 3" ein Ende haben. Im offiziellen Community-Forum erschien zum Wochenende ein Eintrag, der die Verhaltensegeln detailliert auflistet.
Mit diesem "Code of conduct" will Spiele-Entwickler Infinity Ward die bei manchen Spielern zwischenzeitlich eingerissenen Unsitten im Multiplayer-Modus wieder austreiben.
Dabei werden die Regeln detailliert dargelegt, damit jeder weiß, wofür er einen Verweis oder gar Rauswurf kassiert. "Fourzerotwo", besser bekannt als Community-Manager Rober Bowling, erklärt den Strafkatalog. Grundsätzlich gilt ein Dreistufenmodell. Wer sich beim Cheaten erwischen lässt, also mit Tricks zusätzliche Ausrüstung besorgt, bestimmte Level-Abschnitte umgeht oder im Vorfeld geheime Absprachen trifft, wird beim ersten Mal für 48 Stunden gesperrt. Außerdem werden seine Einstellungen zurückgesetzt.
Beim zweiten Mal wird der ertappte User für immer aus den Ranglisten geworfen und beim dritten Mal ist endgültig Schluss. Der Spieler erhält eine permanente Sperre aufgebrummt. Das gleiche Prozedere gilt auch fürs Boosting oder Glitching. Denn auch mit diesen Techniken versuchen Spieler immer wieder, sich entgegen dem Teamspiel-Charakter des Games im Alleingang Vorteile zu verschaffen.
Wesentlich ungnädiger wird mit Hackern verfahren. Wer an seiner Konsole herumbastelt oder auf sonstige Weisen einen schnelleren Level-Aufstieg zu erreichen versucht - und dabei erwischt wird - fliegt sofort. Auch für Witzbolde, die anstößige Spielernamen verwenden, sind Sanktionen vorgesehen. Diese sehen einen "Reputationsbann" vor, der unter Umständen eine Spielsperre einschließt. Überhaupt gilt: Rumballern ja, beleidigen nein. Wer "anstößiges Verhalten" an den Tag legt und zum Beispiel seine Mitspieler beschimpft, soll für die Dauer von 24 Stunden auf die Strafbank.
meu
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- Montag, 09.01.2012 – 10:20 Uhr
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- Richard Meusers sitzt im Garten und sieht seinen Blumen beim Wachsen zu. Ansonsten hat er ein Auge auf Digitales und Mediales.

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- Angespielt: Call of Duty - Modern Warfare 3 (13.12.2011)
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