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Die besten Gesellschaftsspiele: Gemeinsam gegen das Brett

Von Hendrik Breuer

"Mysterium": Traumbotschaften deuten als Spielprinzip Zur Großansicht
Hendrik Breuer

"Mysterium": Traumbotschaften deuten als Spielprinzip

Tüfteln, zocken, taktieren - aber nicht jeder gegen jeden: Gesellschaftsspiele, bei denen das Team gewinnt, liegen im Trend. Welche Spiele ideal sind zum Verschenken, für Große und Kleine, erfahren Sie hier.

Umgehen Sie den Weihnachtszoff in der Familie doch mal ganz spielerisch - auf dem Brett: Hier sind zehn Spiele, die ein hervorragendes Geschenk abgeben, für Kinder, für Freunde oder als Eigenbelohnung. Per Klick kommen Sie jeweils zum nächsten Bild.

1. "Pandemic Legacy"

"Pandemic Legacy" ist der Nachfolger von "Pandemie", jenem Spiel, das einen Trend zu kooperativen Spielen nach dem Prinzip "Alle spielen gemeinsam gegen das Brett" ausgelöst hat. Die Spieler müssen erneut tödliche Seuchen eindämmen. Allerdings wird diesmal eine partieübergreifende Geschichte erzählt. Was während eines Spiels passiert, verändert das Spielbrett und andere Elemente dauerhaft.

Aufkleber werden angebracht, Dinge beschriftet, neue Regeln kommen hinzu. Jedes "Legacy"-Spielbrett ist somit einzigartig, jede Geschichte einmalig. "Pandemic Legacy" ist ein Durchbruch in der Spieleentwicklung. Das Spiel ist nach rund 20 Partien verbraucht, dafür wahnsinnig intensiv.

Mit wem? "Pandemic Legacy" spielt man am besten mit einer festen Gruppe an Spielern, die über einen längeren Zeitraum zusammen spielen will und die keine Angst vor etwas komplexeren Regeln hat.

"Pandemic Legacy" von Matt Leacock und Rob Daviau, Z-Man/Asmodee, für 2-4 Spieler ab 13 Jahren, rund 50 Euro. (Bevor man mit dem "Legacy"-Spiel loslegt, kann man mit dem mitgelieferten Material übrigens unbegrenzt oft das Grundspiel "Pandemie" spielen.)

2. "The Game"

"The Game" ist ein kooperatives Kartenspiel, in dem die Spieler versuchen, 98 durchnummerierte Karten in auf- und absteigender Reihenfolge auf vier Stapeln abzulegen. Gelingt dies, ist "The Game" besiegt, ansonsten gewinnt das Spiel. Einfacher geht's vom Prinzip her nicht.

Leicht ist das Gewinnen allerdings nicht, da man sich zwar absprechen, aber keine konkreten Zahlenwerte nennen darf. Zudem müssen reihum immer mindestens zwei von sieben Handkarten abgelegt werden. Die Kommunikation zwischen den Spielern ist entscheidend.

Mit wem? Mit allen ab acht Jahren, Omas, Opas, Tanten, Onkel inklusive.

"The Game" von Steffen Benndorf, Nürnberger Spielkarten Verlag, für 1-5 Spieler ab 8 Jahren, 30 Minuten Spielzeit, rund 8 Euro.

3. "Mmm!"

Kooperative Spiele sind ideal für kleinere Kinder, da ältere Spieler - je nach Spielerfahrung des Nachwuchses - mehr oder weniger stark ins Geschehen eingreifen können. Bei "Mmm!" sind die Spieler Mäuse, die versuchen, eine Speisekammer zu plündern. Ungemach droht in Form einer schwarzen Katze, die im Laufe des Spiels immer näher rückt. Erreicht sie die Kammer, verlieren alle gemeinsam.

Gelingt es den Mäusen aber, durch geschickten Würfeleinsatz alle Lebensmittel zu stibitzen, gewinnt die Gruppe. Für die Kleinen ist das ganz schön aufregend, das Spiel ist zudem liebevoll gestaltet. Ein guter Einstieg in die Welt der Koop-Spiele.

Mit wem? Mit kleineren Kindern ab fünf Jahren. Sind die mit Begeisterung dabei, macht's allen Spaß.

"Mmm!" von Reiner Knizia, Pegasus Spiele, 2-4 Spieler ab 5 Jahren, rund 20 Euro.

4. "Codenames"

In diesem Spiel treten zwei Teams gegeneinander an und versuchen, jeweils acht Begriffe von 25 ausliegenden zu identifizieren (etwa "Gras", "Lotterie", "Berlin"). Ein Teamleiter kennt die gesuchten Begriffe und darf sie umschreiben, allerdings - und das ist der Clou - nur mit einem Wort und einer Zahl, wobei die Zahl angibt, auf wie viele der gesuchten Begriffe das genannte Wort zutrifft.

Um zu gewinnen, muss man über Bande denken, sodass "Irland: 2" die Wörter "Schaf" und "Kobold" beschreiben kann und "Rendezvous: 3" vielleicht "Kerze", "Kino" und "Pumps" oder "Limousine" oder "Ring", wer weiß das schon so genau. Ein gutes Kommunikationsspiel für kreative Um-die-Ecke-Denker.

Mit wem? Mit ähnlich smarten Jugendlichen und Erwachsenen und am besten mindestens zu sechst.

"Codenames" von Vlaada Chvátil, Heidelberger Spieleverlag, ab 2 Spielern ab 14 Jahren, rund 15 Euro.

5. "Mysterium"

Ein Mord ist geschehen und nur der Geist des Verstorbenen kennt die Identität des Täters, die Tatwaffe und den Tatort. Das hat was von "Cluedo", doch "Mysterium" ist um einiges interessanter.

Ein Spieler übernimmt die Rolle des Geistes und sendet mit Hilfe von Tarot-ähnlichen Bilderkarten Traumbotschaften an die Mitspieler, die als Spiritisten unterwegs sind. Richtig interpretiert, helfen die Botschaften bei der Aufklärung des Mordes. Es passt natürlich nicht immer alles hundertprozentig, sodass viel Raum für Spekulationen bleibt und es zu angeregten Diskussionen kommt.

Mit wem? Mit der Familie und den Kumpels und mindestens zu viert.

"Mysterium" von Vlaada Chvátil, Libellud/Asmodee, 2-7 Spieler ab 12 Jahren, rund 40 Euro.

6. "Top & Flop"

Bei diesem Quizspiel wird nach Zahlenwerten gefragt. Nicht viel Ahnung zu haben ist allerdings kein ernsthafter Nachteil. Oder weiß wirklich jemand anderes am Tisch, wie lang ein Blauwal bei der Geburt ist oder in wie vielen Ländern die Queen Staatsoberhaupt ist?

Jeder schreibt seine Schätzung auf eine Tafel und dann wird's interessant: Alle Spieler haben noch einmal die Chance, auf die Antworten anderer zu wetten, wenn deren Zahlen auf einmal plausibler erscheinen als die eigenen. Mangelndes Wissen kann hier locker durch Risikobereitschaft ausgeglichen werden, weil man auch durch draufgängerisches Wetten ordentlich Punkte sammeln kann. Ein großartiges Partyspiel.

Mit wem? Am meisten Spaß macht es mit Erwachsenen und nicht weniger als fünf Spielern.

"Top & Flop" von Dominic Crapuchettes, Kosmos Verlag, ab 4 Spieler ab 10 Jahren, rund 35 Euro.

7. "Gipfelstürmer"

Die "Kniffel"-Spielregeln kennt jeder und damit etwa 80 Prozent der Regeln von "Gipfelstürmer". Die Spieler versuchen mit ihren Steinböcken, einen Berg zu erklimmen. Dazu setzen sie bekannte Würfelkombinationen wie Straßen und Pasche ein.

Je höher die Böcke bereits geklettert sind, desto seltenere Kombinationen werden benötigt. Allerdings kann man seinen Anstieg erheblich vereinfachen, indem man eigene Böcke mit Hilfe nachrückender Tiere hochschiebt. Clevere Spieler bilden lange Ketten und umgehen so den finalen Fünferpasch. Aber Vorsicht: Die Mitspieler schubsen einen auch gern mal wieder ins Tal.

Mit wem? Mit Spielern jeden Alters, die es verkraften können, kurz vorm Ziel auch einmal abzustürzen.

"Gipfelstürmer" von Friedemann Friese, Amigo Spiele, 2-4 Spieler ab 8 Jahren, rund 20 Euro.

8. "Skyliners"

Auf einem 5x5er-Raster werden Wolkenkratzer gebaut. Die Spieler lassen die Skyline gemeinsam entstehen, verfolgen allerdings jeweils ein bestimmtes Ziel: Von der eigenen Seite des Spielbretts aus so viele Gebäude wie möglich sehen zu können.

Man sieht ein Gebäude allerdings nur, wenn es nicht von höheren Bauten verdeckt wird. Jeder möchte also flache Häuser direkt vor sich stehen haben und höhere weiter weg. Dumm nur, dass der gegenübersitzende Spieler genau das Gegenteil erreichen will. Die Spieler rechts und links funken auch noch dazwischen. Ein dreidimensionales Spiel mit gut dosiertem Ärgerfaktor.

Mit wem? Mit klassischen Familienspielern - davon soll's ja noch einige geben.

"Skyliners" von Gabriele Bubola, Hans im Glück, 2-4 Spieler ab 8 Jahren, rund 38 Euro.

"9. Isle of Skye"

In diesem Versteigerungs- und Legespiel geht's darum, wer König im rauen Norden Schottlands wird. Die Spieler puzzeln sich über sechs Runden jeweils ein kleines Clangebiet zusammen und versuchen, mächtiger als alle anderen zu werden.

Um mächtiger zu werden, müssen sie die passenden Plättchen ersteigern, die blöderweise häufig bei den Mitspielern liegen. Hier wird "Isle of Skye" raffiniert und interaktiv, weil die Spieler die Preise für drei Plättchen jeweils selbst festlegen. Man kann aber nicht zu viel verlangen, da man sonst selbst zahlen muss. Eine kniffelige und sehr unterhaltsame Angelegenheit.

Mit wem? Noch einmal mit Freunden klassischer Familienspiele (allerdings erst mit älteren Kindern).

"Isle of Skye" von Alexander Pfister und Andreas Pelikan, Lookout Spiele, 2-5 Spieler ab 10 Jahren, rund 30 Euro.

10. "Why First?"

Unser zehnter Tipp "Why First?" ist ein originelles Rennspiel, bei dem es darum geht, Zweiter zu werden. Den Zieleinlauf genau so vorauszuplanen, ist allerdings nicht einfach, da die Spieler sich gegenseitig Karten zustecken, die bestimmen, wie weit man vor- oder zurückzieht. Da dieser Kartenaustausch gleichzeitig und verdeckt erfolgt und man sich auch selbst Karten geben kann, kommt das verwirrende "Ich denke, dass du denkst, dass ich denke..."-Prinzip ins Spiel. Es wird herrlich chaotisch. Planbar ist "Why First?" nicht, dafür dauert es nur 20 Minuten, ist lustig und günstig. Das perfekte kleine Mitbringsel für die Feiertage.

Mit wem? Mit den Kindern und den Großeltern und auch sonst allen.

"Why First?" von Simon Havard, Pegasus Spiele, 2-6 Spieler ab 7 Jahren, rund 10 Euro.

Doch so interessant die empfohlenen Spiele sind: Vermutlich verstauben auch dieses Jahr wieder viele davon im Regal, weil die Beschenkten sich einfach nicht dazu aufraffen, die Spielregeln zu lesen. Deshalb noch ein Tipp an alle Spieleverschenker: Erweitern Sie das Geschenk um eine Einführungspartie.

Dazu muss man das Spiel nicht einmal auspacken. So gut wie alle Verlage haben die Regeln mittlerweile zum Download auf ihrer Homepage, auf YouTube findet man zahlreiche Erklärvideos und Beispielrunden. Brettspiele zu lernen war nie so einfach wie heute.


Falls Sie statt eines Gesellschaftsspiels lieber ein Videospiel verschenken wollen, finden Sie in den folgenden zwei Fotostrecken noch Tipps von unserem Spieletester Carsten Görig. Die Artikel zu den Familien- und den Actionspielen finden Sie hier und hier.

"Anno 2205"

Auf zum Mond: Die deutsche Aufbau-Strategie-Reihe "Anno" strebt nach Höherem. Nachdem im letzten Teil die Vergangenheit gegen die Zukunft eingetauscht wurde, geht es jetzt von der Erde zum Mond. Am eigentlichen Spielprinzip hat sich dabei nichts geändert: Man muss Städte und Infrastruktur aufbauen und diese langsam immer weiter entwickeln. Diesmal wurde ein kleiner Kampfteil eingebaut ist, der aber nicht absolviert werden muss.

Ubisoft, für PC, ab 45 Euro; USK: Ab 6 Jahren

"Lego Dimensions"

In das Spiel "Lego Dimensions" können Spieler echte Legofiguren einfügen und mit ihnen durch Welten ziehen, die von Filmen inspiriert sind. Das ist ein großer Spaß, auch wenn es nur mit eigens für das Spiel geschaffenen Figuren funktioniert. Aber auch die müssen schließlich erst einmal gebaut werden, weshalb der Blick oft genug vom Bildschirm weg geht. Einziger Haken an der Sache: Man möchte schnell alle Figuren haben – und das kann teuer werden.

Warner Interactive, für Playstation 4 und 3, Xbox One und 360 und Wii U, Starterpack ab 90 Euro, Erweiterungssets ab 25 Euro; USK: Ab 6 Jahren

"Yoshi: Woolly World"

Der kleine Plüschsaurier Yoshi durchspringt eine Welt aus Stoff, öffnet mit seiner Zunge Nähte und Reißverschlüsse und wirft mit Wollknäueln auf Gegner. Das ist nicht nur unglaublich niedlich, sondern auch herausfordernd und mit immer neuen Ideen bestückt. Auch nach vielen Stunden schafft es das Spiel noch, zu überraschen.

Nintendo, für Wii U, ca. 40 Euro; USK: Ohne Altersbeschränkung

"Super Mario Maker"

Spiele im Eigenbau: Mit "Super Mario Maker" kann sich jeder daran versuchen, eigene Level für Nintendos bekannteste Spielfigur zu bauen. Dabei merkt man schnell, dass die eigentliche Herausforderung nicht in der Beherrschung der Software liegt, sondern im sinnvollen Gestalten der Level. Wer davon genug hat, kann sich aus Tausenden von Minispielen, die andere Nutzer gebaut haben, bedienen und so lange spielen.

Nintendo, für Wii U, ca. 40 Euro; USK: Ohne Altersbeschränkung

"Just Dance 2016"

Tanzkaraoke ist nicht für jeden etwas. Wenn man "Just Dance 2016" aber im Kreis seiner Familie oder mit Freunden spielt, kann es ein großer Spaß sein. Einfach die Tanzschritte auf dem Bildschirm nachmachen, Controller oder Kamera überprüfen die richtige Haltung. Hier werden Kinder garantiert gegen ihre Eltern gewinnen.

Ubisoft, für Playstation 4 und 3, Xbox One und 360, Wii U und Wii, ab 35 Euro; USK: Ohne Altersbeschränkung

"Need for Speed"

Einmal kräftig Gas geben: Die „Need for Speed“-Reihe ist seit Jahren erfolgreich, die Straßenrennen machen immer wieder Spaß. Und auch wenn man sich wegen der peinlichen Filmsequenzen schütteln möchte: Sobald man fährt, vergisst man die schnell wieder.

Electronic Arts, für Playstation 4, Xbox One, PC, ab 55 Euro; USK: Ab 12 Jahre

"The Crew: Wild Run"

Rennen durch die ganze USA: Der Open World-Renntitel aus dem letzten Jahr ist mit einer Erweiterung noch größer und interessanter geworden. Man kann viele Rennen absolvieren oder einfach einen virtuellen Roadtrip durch die USA machen. Die Atmosphäre ist hervorragend eingefangen.

Ubisoft, für Playstation 4, Xbox One, PC, ab 45 Euro; USK: Ab 12 Jahre

"Forza Motorsport 6"

Immer im Kreis herum: "Forza Motorsport 6" ist das zurzeit wahrscheinlich schönste Rennspiel und auch eines der technisch besten. Wer blankpolierte Autos mag, die um Zehntelsekunden kämpfen, ist mit diesem Spiel bestens bedient.

Microsoft, für Xbox One, ca. 55 Euro; USK: Ohne Altersbeschränkung

"FIFA 16"/"PES 2016"

Natürlich kann man Fußball auch hervorragend auf PC oder Konsole spielen. Und mit "FIFA 16" und "PES 2016" gibt es zwei sehr gute Spiele. Das Problem: Wer das eine spielt, mag meistens das andere nicht sonderlich. Finden Sie vor dem Kauf heraus, auf welcher Seite der Beschenkte steht. Achtung: Die Versionen für ältere Konsolen sind technisch nicht auf dem Stand der Xbox-One- und Playstation-4-Variante.

"FIFA 16", Electronic Arts, Playstation 4 und 3, Xbox One und 360, PC, ab 50 Euro; USK: Ohne Altersbeschränkung

"PES 2016", Konami, Playstation 4 und 3, Xbox One und 360, PC, ab 40 Euro; USK: Ohne Altersbeschränkung

"NBA 2K 2016"

Auch wenn Basketball hierzulande nicht dieselbe Massenaufmerksamkeit wie in den USA genießt: "NBA 2K 2016" fängt die Atmosphäre der Spiele dort gut ein und sieht dabei hervorragend aus. Achtung: Die Versionen für ältere Konsolen sind technisch nicht auf dem Stand der Xbox-One- und Playstation-4-Variante.

2K Games, Playstation 4 und 3, Xbox One und 360, PC

"Uncharted Collection"

Diese Sammlung besteht aus gleich drei Spielen: Nathan Drake, eine Mischung aus Lara Croft und Indiana Jones, geht darin auf unwahrscheinliche Schatzsuchen. Er klettert und schießt sich dabei durch Tibet, bereist verlassene Inseln in der Südsee und den Dschungel im Amazonas. Das Ganze ist kurzweilig, spannend und kommt immer ein wenig augenzwinkernd daher. Die Sammlung umfasst alle für die Playstation 3 erschienenen Titel der Reihe in besserer Grafik.

Sony, für Playstation 4, ca. 60 Euro, USK: Ab 16 Jahren

"Rise of the Tomb Raider"

Spielikone Lara Croft kehrt zurück und erkundet ein vergessenes Tal in Sibirien. Dabei nimmt sie es nicht nur mit einer Privatarmee, sondern auch mit Untoten Soldaten auf, die ein altes Geheimnis bewahren wollen. Obwohl es trotz B-Movie-Geschichte manchmal eine Nummer zu ernst daherkommt, ist "Rise of the Tomb Raider" ein erstklassiges Spiel, in dem Action und Erforschung gleichberechtigt nebeneinander stehen.

Square Enix, für Xbox One und 360, ab 45 Euro; USK: Ab 16 Jahren

"The Witcher 3"

Eine große Welt, eine große Geschichte und ein großes Rollenspiel: Auf Basis der Romane des polnischen Fantasy-Autors Andrzej Sapkowski ist hier eines der prächtigsten mittelalterlich angehauchten Rollenspiele des Jahres entstanden: düster, erwachsen und vom Umfang her ausreichend für den ganzen Winter.

Bandai-Namco, für Playstation 4, Xbox One und PC, ab 50 Euro; USK: Ab 18 Jahren

"Splatoon"

Einfach mal rumballern: Bei "Splatoon" geht das - und zwar mit Farbe. Wem andere Multiplayerspiele zu martialisch sind, kann hier die Gegner mit Farbpistole anspritzen oder mit einer Pinselrolle überfahren. Da es auch einen hervorragenden Einzelspielermodus hat, kann man auch ohne Freunde viel Spaß haben.

Nintendo, für Wii U, ca. 40 Euro; USK: Ab 6 Jahren

"Metal Gear Solid V: The Phantom Pain"

Schleichen statt schießen: Der letzte von Kult-Entwickler Hideo Kojima entwickelte Teil der diverse Jahrzehnte umspannenden Spielereihe ist einer ihrer Höhepunkte – auch wenn das Ende mehr Fragen als Antworten gibt und das zweite Kapitel unfertig wirkt. Bis dahin spielt man "The Phantom Pain" schon einmal ein paar Tage und kann dabei eines der vielseitigsten Spiele des Jahres erleben.

Konami, für Playstation 4 und 3, Xbox One und 360 und PC, ab 40 Euro; USK: Ab 18 Jahren

"Mad Max"

Ödes, weites Land, der Kampf um Wasser und Benzin: "Mad Max" übersetzt die Stimmung der Filme in ein Spiel, das es schafft, die Wüste mit Leben zu füllen - auch wenn dieses Leben oft feindlich ist. Der Action-Titel ist im Schatten anderer Titel etwas untergegangen, lohnt sich aber trotzdem nicht nur für Fans der Filme.

Warner Interactive, für Playstation 4, Xbox One und PC, ab 35 Euro; USK: Ab 18 Jahren

"Just Cause 3"

Ein Chaosgenerator als Spiel: Wer keinen Wert auf eine epische Geschichte legt, sondern am liebsten Sachen in die Luft jagt, ist hier bestens bedient. Mit einem vielseitigen Enterhaken, Fallschirm und Wingsuit ausgestattet, will Geheimagent Rico Rodriguez einen Diktator stürzen – oder am liebsten in die Luft jagen. Viel Quatsch, viel Spaß.

Square Enix, für Playstation 4, Xbox One und PC, ab 50 Euro; USK: Ab 18 Jahren

"Fallout 4"

Die Welt nach dem Atomkrieg: Das Action-Rollenspiel "Fallout 4" lässt einen Fünfzigerjahre-Retro-Charme auf eine verwüstete Welt treffen, in der Spieler vor allem eines machen: Viel herumwandern und viel entdecken.

Bethesda, für Playstation 4, Xbox One und PC, ab 50 Euro; USK: Ab 18 Jahren

"Batman: Arkham Knight"

Der Abschluss der großartigen "Batman"-Spiele des Rocksteady-Studios: Vielseitig, groß und immer wieder berührend. Selten wurde der Geist des Comic-Batman so gut in ein anderes Medium überführt, und selten sah das so prächtig aus. Vorsicht: Die PC-Version soll unter vielen technischen Problemen leiden.

Warner Interactive, für Playstation 4, Xbox One und PC, ab 35 Euro; USK: Ab 16 Jahren

"Assassin's Creed: Syndicate"

Eine Reise in die Vergangenheit und ein großes Abenteuer: "Assassin's Creed: Syndicate" mischt Geschichte mit Verschwörungstheorie und schafft damit ein wunderbares Bild des viktorianischen Londons, in dem ein Geschwisterpaar gegen die Tyrannei kämpft.

Ubisoft, für Playstation 4, Xbox One und PC, ab 50 Euro; USK: Ab 16 Jahren

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1.
benmartin70 18.12.2015
Naja Pandemic Legacy als Durchbruch zu bezeichnen.... Das Prinzip des sich anpassenden 7 anzupassenden Spielplanes gibt es auch schon länger als Risk Legacy (Risiko Evolution in Deutschland).
2. Anno 2205
PeterPan95 18.12.2015
"Diesmal wurde ein kleiner Kampfteil eingebaut" -> Das müsste heißen: "Auch diesmal wurde ...". Kampf gibt es schon seit dem ersten Anno-Teil von vor 20 Jahren und ist ein fester Teil der Serie. Immer als immenser Kosten- und Risikofaktor.
3.
ultimatekayozz 18.12.2015
Als Spieler gegen Brett definitiv Legende von Andor (+Erweiterungen). Ein ziemlich weit runtergebrochenes D&D mit anpassbaren Schwierigkeitsgraden. Grundgerüst bleibt gleich, aber die Zufallsevents, die Klassenwahl etc. machen jedes Spiel anders. Die strategischen Diskussionen können das Spiel gut und gerne ein paar Stunden in die Länge ziehen, wenn Spiel und Zeit entsprechend Druck aufgebaut haben. :) Ich kann es wärmstens empfehlen.
4. @PeterPan95
sonnix 18.12.2015
Im Unterschied zu den vorherigen Anno-Teilen ist der Kampfmodus aber dieses Mal komplett vom Hauptspiel getrennt. Es gibt auch kein wirtschaftliches Risiko mehr.
5.
Epaminaidos 18.12.2015
Zitat von ultimatekayozzAls Spieler gegen Brett definitiv Legende von Andor (+Erweiterungen). Ein ziemlich weit runtergebrochenes D&D mit anpassbaren Schwierigkeitsgraden. Grundgerüst bleibt gleich, aber die Zufallsevents, die Klassenwahl etc. machen jedes Spiel anders. Die strategischen Diskussionen können das Spiel gut und gerne ein paar Stunden in die Länge ziehen, wenn Spiel und Zeit entsprechend Druck aufgebaut haben. :) Ich kann es wärmstens empfehlen.
Volle Zustimmung von mir. Ein wirklich schönes kooperatives Spiel, das bei uns seit dem Sommer sämtliche anderen Spiele verdrängt hat. Man muss aber Spaß am Kooperieren haben, sonst hat man gleich verloren. Unser Rekord ist eine Dreiviertelstunde Vorbesprechung vor dem ersten Zug :-)
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