Kindersicherung für Apps So schützen Sie sich vor Horror-Rechnungen

5000 Euro in "Fifa" oder "Jurassic World" investieren: Wenn sich Kinder eigenständig Fußballer-Sets oder Dino-Dollar für ihre Lieblingsspiele kaufen, kann das teuer werden. Wie Eltern In-App-Käufe verhindern können - so geht's.

Szene aus "Fifa 16": Ein Vater aus Kanada sollte 5000 Euro bezahlen
Electronic Arts

Szene aus "Fifa 16": Ein Vater aus Kanada sollte 5000 Euro bezahlen

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Am 23. Dezember muss Lance Perkins die Vorfreude auf Weihnachten ziemlich vergangen sein. An diesem Tag wurde der Familienvater aus der kanadischen Kleinstadt Pembroke per Brief informiert, dass er knapp 5000 Euro an Microsoft überwiesen hat - ohne das bis dahin zu wissen.

Sein 17-Jähriger Sohn hatte in der Fußballsimulation "Fifa" auf der Xbox seine Mannschaft aufgebessert, mit sogenannten In-App-Käufen, also Zusatzausgaben direkt im Spiel. Abgerechnet wurden diese über die Kreditkarte des Vaters.

"Das hat mich wirklich umgehauen", sagt Lance Perkins in einem Interview mit dem kanadischen Rundfunksender CBC, wo nicht erwähnt wird, um welchen "Fifa"-Teil und welche Xbox es sich handelt. Auch sein Sohn sei geschockt gewesen. Er sei davon ausgegangen, dass man nur einmal für das Spiel zahlen müsse.

Viel Geld für "Jurassic World"

Eine ganz ähnliche Geschichte erlebte der Vater eines siebenjährigen Jungen aus der englischen Stadt Crawley. Wie die britische Zeitung "The Telegraph" berichtet, hatte der Mann rund 5000 Euro ohne sein Wissen bezahlt. 60 Mal wurde die Kreditkarte des 32-Jährigen belastet, weil sein Sohn sich Dino-Dollar für die Spiele-App "Jurassic World" gekauft hatte.

Beide Male war es wohl keine Absicht der Kinder, so viel Geld auszugeben. Doch die Chancen stehen in beiden Fällen schlecht, dass die Väter das Geld zurückerstattet bekommen. Denn In-App-Käufe über ihre Konten sind legitime Transaktionen, die Verantwortung tragen die Eltern.

Wie kann man verhindern, dass versehentliche In-App-Käufe das Konto sprengen? Im Folgenden erklären wir, was Sie auf der Playstation 4, der Xbox One und auf iOS- und Android-Geräten gegen In-App-Käufe tun können. Per Klick kommen Sie zur jeweils nächsten Plattform.



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insgesamt 37 Beiträge
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Seite 1
ibracadabra_10 17.01.2016
1. zum XBOX Problem
wenn man seine Kreditkarte hinterlegt sollte man generell vorsichtig sein. bei psn zum beispiel kaufe ich nur per Guthaben ein. so kann am wenigstens passieren. mit 17 Jahren könnte man aber auch erwarten dass der Sohnemann ein wenig schlauer ist... für 5000 Euro einkaufen für fifa ultimate Team. das muss man sich mal geben. aus meiner Sicht ein typischer Einzelfall, in dem grenzenlose Dummheit auf naiven Leichtsinn treffen.
effku 17.01.2016
2.
xbox one >< Xbox 360 ...
rebelrat 17.01.2016
3. What A Rip Off
Das sieht man auch oft bei den "angeblich" freien OnLine Spielen. Da muss man oft hoellisch aufpassen dass man sich im Eifer des Spiels nicht abzocken laesst.
freizeitverkaeufer 17.01.2016
4. Da ist mal wieder eine Klage bis in die letzte Instanz fällig.
Es gilt das BGB...und der Taschengeldparagraph. Die AGB'S irgendwelcher dubioser Anbieter interessieren nicht die Bohne wenn höherrangiges Recht wie das BGB dadurch gebeugt werden soll. Viele Grüße an die ma fiösen Anbieter von Internetabofallen und Spieleabzocke für Minderjährige.
jj2005 17.01.2016
5. Abzockerschland
Merkelwürdige Dinge geschehen in Deutschland. Sowas ist in meiner Wahlheimat Italien absolut unbekannt. Abmahnanwaelte? Nie gehoert. Einfach so fuenftausend Euronen appbuchen lassen? Gibz hier nich.
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