Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Angeklickt

Easteregg bei Google Maps Pac-Man läuft jetzt durch Ihre Nachbarschaft

"Pac-Man"-Version für Google Maps: Kleine Spielerei zum 1. April Zur Großansicht
Google

"Pac-Man"-Version für Google Maps: Kleine Spielerei zum 1. April

 |

Reaktionstest im eigenen Viertel: Anlässlich des 1. Aprils kann man bei Google Maps "Pac-Man" spielen - an Orten seiner Wahl. Es nicht das erste Mal, dass Videospielfiguren die Online-Straßenkarten bevölkern.

Erst im letzten Jahr konnten Maps-Nutzer rund um den Globus 151 Pokémon sammeln und sich so eine Urkunde des Unternehmens sichern. Die Idee brachte Google viel Zuspruch - von Pokémon-Fans, aber auch von Menschen, die solche Gags unterhaltsamer finden, als Aprilscherze in Form erfundener Nachrichten.

Mit "Pac-Man" hat Google dieses Jahr einen Arcade-Klassiker neu aufgelegt. Die Maps-Variante lässt sich mit einem Klick auf das schwarz-blaue Vorschaubild starten, das neben dem Icon auftaucht, mit dem man zwischen der Earth- und der klassischen Kartenansicht umschaltet.

Man braucht viele Straßen

Als Spielfeld taugt fast jede Nachbarschaft, sofern es genug Straßen gibt, auf denen sich die gelbe Hauptfigur und die vier Geister bewegen können. Andernfalls rät Maps, einen anderen Kartenausschnitt zu nutzen oder per Klick auf den Button "Auf gut Glück!" einen zufälligen Spielort auszuwählen.

Beim Spielablauf hat sich nicht viel getan: Es gilt, die auf dem Feld verteilten kleinen Punkte zu fressen, ohne von den vier Geistern berührt zu werden. Frisst man eine blinkende Kraftpille, hat man kurzzeitig die Möglichkeit, die nun blau gefärbten Geister anzugreifen. Gesteuert wird das Spiel mit den Pfeiltasten, man hat fünf Leben.

Eine eigene "Pac-Man"-Variante hat Google bereits 2010 produziert, als das Spiel 30 Jahre alt wurde. Damals wurde "Pac-Man" mit einem interaktiven Doodle auf der Suchmaschinen-Startseite gewürdigt.

5 Leserkommentare Diskutieren Sie mit!
Anna-K 01.04.2015
vinne 01.04.2015
Analfabeth 01.04.2015
AundZwanzig 01.04.2015
Muddern 01.04.2015

© SPIEGEL ONLINE 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



Angeklickt: Wo kommt der Hype her?
  • Das Internet hat eine neue Form des Unterhaltungskonsums hervorgebracht. Es fing an mit Videos, Fotos, Powerpoint-Präsentationen, die per E-Mail herumgeschickt wurden, ging weiter mit über Instant-Messaging-Dienste verbreiteten Links zu Clips mit skateboardfahrenden Hunden oder ungelenken Kindern beim Lichtschwert-Exerzieren und fand seinen vorläufigen Höhepunkt im Weitererzähl-Web der digitalen Gegenwart. Der Lacher für die Mittagspause wird heute über Facebook oder Twitter weitergereicht, genau wie der schnelle Niedlichkeits-Kick (Katzenvideos!) als Mittel gegen den grauen Büroalltag oder der mitgefilmte schmerzhaft-dämliche Skateboard-Unfall für zwischendurch.

  • Die kaskadische Form der Informationsverbreitung, die gerade Dienste wie Twitter ermöglichen, hat dem Phänomen des spontanen Internet-Hypes ein perfektes Biotop geschaffen. Auch ein Jahre altes Video von einem lachenden Pinguin kann urplötzlich innerhalb weniger Stunden ein Millionenpublikum erreichen - wenn geheimnisvolle Faktoren zusammenkommen, die noch niemand so recht entschlüsselt hat (wer das schafft, wird vermutlich sehr reich werden).

  • Und was sich lang genug in den Köpfen der Menschen hält, was weiterverarbeitet, verballhornt, umgedeutet, neu abgemischt wird, bringt es im Informationsverbreitungs-Wunderland Internet vielleicht sogar zum Mem.


Anzeige
  • Christian Stöcker:
    Spielmacher

    Gespräche mit Pionieren der Gamesbranche.

    Mit Dan Houser ("Grand Theft Auto"), Ken Levine ("Bioshock"), Sid Meier ("Civilization"), Hideo Kojima ("Metal Gear Solid") u.v.a.

    SPIEGEL E-Book; 2,69 Euro.

  • Bei Amazon kaufen.
SPIEGEL.TV
Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: