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Für Android und iOS: "Ingress"-Macher arbeiten an "Pokémon"-Spiel

Bild aus dem Trailer von "Pokémon Go": Die Vision klingt nett - aber kann die tatsächliche Umsetzung mithalten? Zur Großansicht
Pokémon Channel/ YouTube

Bild aus dem Trailer von "Pokémon Go": Die Vision klingt nett - aber kann die tatsächliche Umsetzung mithalten?

Die Macher der Augmented-Reality-App "Ingress" haben ein neues Projekt: 2016 wollen sie ein "Pokémon"-Spiel für iOS und Android veröffentlichen - mit In-App-Käufen und einem speziellen Gadget für Monsterjäger.

Wer "Pokémon" mag, kann künftig nicht mehr nur virtuell Jagd auf die Fantasiewesen machen. Ein jetzt angekündigter Smartphone-Ableger der Serie soll erstmals die reale Welt zum Handlungsschauplatz machen. Per Augmented-Reality-Technik sollen die Monster bald überall in der Nachbarschaft des Spielers auftauchen - und wer sie in den Kampf schicken will, muss sie erst einmal vor Ort einfangen.

"Pokémon Go" soll 2016 für iOS und Android erscheinen. Hinter dem Spiel steckt Niantic Labs - jene Firma, die das wohl bislang bekannteste Augmented-Reality-Spiel entwickelt hat. In der beliebten Niantic-App "Ingress" geht es darum, an realen Orten virtuelle Portale zu erobern. Bis vor Kurzem gehörte das Start-up noch zu Google, seit der Konzernumstrukturierung hin zu Alphabet ist es unabhängig.

Ähnlich wie in den Handheld-Spielen soll bei "Pokémon Go" das Sammeln der Monster im Vordergrund stehen - und natürlich das Kämpfen gegen die Teams anderer Trainer. Die App soll ein Free-to-play-Spiel sein, also prinzipiell kostenlos. Dem Spieler werden aber noch nicht näher bekannte In-App-Käufe angeboten.

Ergänzend zum Spiel soll ein Gadget namens Pokémon Go Plus auf den Markt gebracht werden, das man offenbar im Stil einer Smartwatch am Handgelenk trägt. Das Gerät wird per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden und soll zum Beispiel dann aufleuchten und vibrieren, wenn sich Pokémon in der näheren Umgebung befinden. Will man die Monster fangen, kann man auf einen Button am Gadget drücken. Was Pokémon Go Plus kosten wird, ist noch nicht bekannt.

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insgesamt 4 Beiträge
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1.
GrinderFX 10.09.2015
Klingt nach Vergewaltigung der Marke!
2.
Untergangsprophet 10.09.2015
Die Idee klingt ja ganz interessant, aber auch mit Smartphone, Smartwatch, Smartglasses etc. wird es sicher nicht so aussehen wie in dem aufgeblasenen Trailer. Letzten Endes wird man doch nur aufs Smartphone schielen und auf der Bahnhoftoilette solange rumrennen, bis man ein Pokemon, das halb in der Schüssel hängt, "eingefangen" hat. Allein der Rechenaufwand wäre doch schon immens, um ein Tierchen halbwegs realistisch mit der Umgebung interagieren zu lassen...
3. Lustig und bescheuert zugleich
astsaft 10.09.2015
An sich mag ich die Idee. Dass man die Viecher natürlich nur auf dem Handyscreen sehen kann... geschenkt. Aber man sieht natürlich etwas blöd aus, wenn man die ganze Zeit über so aussieht, als würde man alles und jeden filmen. Die Erklärung, man wäre nur auf der Suche nach dem nächsten Pokémon, würde ich erstmal nicht gelten lassen.
4.
felix_neumeyer 10.09.2015
Zitat von UntergangsprophetDie Idee klingt ja ganz interessant, aber auch mit Smartphone, Smartwatch, Smartglasses etc. wird es sicher nicht so aussehen wie in dem aufgeblasenen Trailer. Letzten Endes wird man doch nur aufs Smartphone schielen und auf der Bahnhoftoilette solange rumrennen, bis man ein Pokemon, das halb in der Schüssel hängt, "eingefangen" hat. Allein der Rechenaufwand wäre doch schon immens, um ein Tierchen halbwegs realistisch mit der Umgebung interagieren zu lassen...
Warten wir mal ab, was die Firma "Magic Leap" entwickelt. Dann wird sowas vielleicht tatsächlich möglich sein. Und zwar so, dass es real aussieht. Wurde jedenfalls mir ner halben Milliarde, unter anderem von Google, finanziert und entwickelt seit längerem eine Brille, die nicht auf steoreoskopischem 3D basiert und real wirkende Bilder ins Auge projizieren können soll. Einfach mal googlen. Könnte in Zukunft, wenn es so wird, wie sie versprechen, alle physischen Bildschirme ersetzen.
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