Von Konrad Lischka
Wie "Chaos Invaders" interpretiert auch dieses Jump'n'Run ein klassisches Genre neu: Wie in allen Hüpf-und-Renn-Titeln muss der Spieler seine Figur über Plattformen und durch verschiedene Hindernisse steuern, Türen öffnen, Abhänge und große Höhenunterschiede überwinden.
Er hat dabei Hilfe - sich selbst. Drückt man im Spielverlauf die Leertaste, steht man im aktuellen Spielabschnitt wieder am Anfang, diesmal aber begleitet von einem Schatten der eigenen Figur, der mit kleinen Freiheiten all die Bewegungen nachahmt, die man zuvor gemacht hat. Diese Schatten (man kann mehr als einen zu Hilfe rufen) lassen sich als Sprungbrett nutzen oder legen Schalter um, wenn die eigene Figur gerade anderswo zu tun hat.
Musik, Grafik und die Texte des Spiels schaffen eine ganz eigene, unwirkliche Atmosphäre. Irgendetwas stimmt mit dieser Spielwelt nicht, spürt man. Große Kunst, so einen Effekt mit den begrenzten Mitteln eines kleinen Flash-Spielchens zu erzeugen.
Eli Piilonen: "The Company of myself", Browser-Version kostenlos spielbar
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