Familie Zehn Spiele für Kinder unter acht Jahren

Es muss Spaß machen und darf auch für ältere Geschwister und Eltern nicht zu langweilig sein: Wer für junge Kinder ein gutes Spiel sucht, hat es oft nicht leicht. Hier sind zehn Empfehlungen, die sich wirklich lohnen.

Hendrik Breuer

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Ein Spiel, das Kinder nicht unterfordert, ihnen aber auch nicht zu viel abverlangt. Und das gleichzeitig auch mitspielenden Erwachsenen und älteren Geschwistern Spaß macht: So etwas ist gar nicht so einfach zu finden.

Am Donnerstag beginnen in Essen die 36. Internationalen Spieletage, auch bekannt als Messe "SPIEL". Dort wird eine Masse an neuen Spielen vorgestellt und unter den 180.000 erwarteten Besuchern sind bestimmt wieder viele Eltern, die neue Spiele-Hits für die Familie suchen. Doch die große Auswahl macht die Suche nicht unbedingt leichter.

Hier stellen wir Ihnen zehn Spiele für Kinder unter acht Jahren vor, die sich beim Test in der Familie als echte Dauerbrenner erwiesen haben, beziehungsweise das Zeug dazu haben.

Ab acht Jahren können Kinder in der Regel bereits Familienspiele von der Komplexität eines "Spiel des Jahres" ("Catan", "Carcassonne" oder "Zug um Zug") spielen und man muss beim Verschenken nicht mehr unbedingt zu Kinderspielen greifen.

Noch ein paar Tipps zum Verschenken: Wer jüngeren Kindern Spiele schenkt, sollte idealerweise die Spielregeln schon kennen, wenn das Spiel überreicht wird. So kann man sofort losspielen und das Spiel gerät nicht in Vergessenheit, während die Kinder darauf warten, dass die Erwachsenen sich die Spielregeln durchlesen. Was ja während einer Geburtstagsfeier oder der Bescherung nicht immer so einfach zu machen ist.

Außerdem gibt es mittlerweile zu fast allen Spielen auch Regelvideos im Internet, sodass man das Spiel nicht einmal öffnen muss, um es zu lernen. Was auch gut ankommt: Das Spiel mit den Kindern auspacken und dann gemeinsam ein (vorher ausgewähltes) Regelvideo schauen. Auf diese Weise gelingt es im besten Fall, die kindliche Begeisterung fürs Smartphone aufs analoge Brettspiel zu übertragen.


Noch mehr Spiele-Tipps gefällig? Hier sind sechs Spiele, die analog und digital Spaß machen:

Hintergrund: Produkttests im Netzwelt-Ressort
Über welche Produkte wird im Ressort Netzwelt berichtet?
Über welche Produkte wir in der Netzwelt berichten und welche wir testen oder nicht, entscheiden wir selbst. Für keinen der Testberichte bekommen wir Geld oder andere Gegenleistungen vom Hersteller. Es kann aus verschiedenen Gründen vorkommen, dass wir über Produkte nicht berichten, obwohl uns entsprechende Testprodukte vorliegen.
Woher kommen die Testprodukte?
Testgeräte und Rezensionsexemplare von Spielen bekommen wir in der Regel kostenlos für einen bestimmten Zeitraum vom Hersteller zur Verfügung gestellt, zum Teil auch vor der offiziellen Veröffentlichung. So können unsere Testberichte rechtzeitig oder zeitnah zur Veröffentlichung des Produkts erscheinen.

Vorabversionen oder Geräte aus Vorserienproduktionen testen wir nur in Sonderfällen. In der Regel warten wir ab, bis wir Testgeräte oder Spielversionen bekommen können, die mit den Verkaufsversionen identisch sind. In einigen Fällen kaufen wir Produkte auch auf eigene Kosten selbst, wenn sie bereits im Handel oder online verfügbar sind.
Dürfen die Netzwelt-Redakteure die Produkte behalten?
In der Regel werden Testgeräte nach dem Ende des Tests an die Hersteller zurückgeschickt. Die Ausnahme sind Rezensionsexemplare von Spielen und sogenannte Dauerleihgaben: So haben wir zum Beispiel Spielekonsolen und Smartphones in der Redaktion, die wir über längere Zeit nutzen dürfen. So können wir beispielsweise über Softwareupdates, neues Zubehör und neue Spiele berichten oder Langzeiturteile fällen.
Lassen sich die Netzwelt-Redakteure von Firmen auf Reisen einladen?
Die Kosten für Reisen zu Veranstaltungen, egal ob sie in Deutschland oder im Ausland stattfinden, trägt SPIEGEL ONLINE stets selbst. Das gilt auch dann, wenn beispielsweise aufgrund kurzfristiger Termine ein Unternehmen die Reiseplanung übernimmt.

Veranstaltungen, zu denen wir auf eigene Kosten reisen, sind unter anderem die Messen Ifa, CES, E3 und Gamescom sowie Events von Firmen wie Apple, Google, Microsoft oder Nintendo. Auf Konferenzen wie dem Chaos Communication Congress oder der re:publica bekommen wir in der Regel, wie auch andere Pressevertreter, kostenlose Pressetickets, da wir über die Konferenz berichten und keine klassischen Teilnehmer sind.
Was hat es mit den Amazon-Anzeigen in manchen Artikeln auf sich?
Seit Dezember 2016 finden sich in einigen Netzwelt-Artikeln Amazon-Anzeigen, die sogenannte Partner-Links enthalten. Besucht ein Nutzer über einen solchen Link Amazon und kauft dort online ein, wird SPIEGEL ONLINE in Form einer Provision an den Umsätzen beteiligt. Die Anzeigen tauchen in Artikeln unabhängig davon auf, ob ein Produkttest positiv oder negativ ausfällt.


insgesamt 2 Beiträge
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curlybracket 24.10.2018
1. Schöner Artikel, aber...
Der folgende Satz bei den Bildern "Ein einfaches wie tolles Spiel - und man kann an den Kindern echte Aha-Effekte beobachten, etwa wenn sie herausfinden, dass Würfel am Ende der Wippe platziert schwerer sind, als wenn man sie nahe der Mitte ablegt" Ich hoffe, dass Sie das so nicht Ihren Kinden beibringen :-). Dies ist eine unglückliche Formulierunf. Sie sind natürlich nicht schwerer, sondern üben mehr Kraft aus.
gbl 24.10.2018
2. "üben mehr Kraft aus" ...
... es geht um Kinder unter 8. Da ist es wichtiger, den Effekt überhaupt zu beobachten und erklären zu können, als mit Details zu überfordern und damit zu frustrieren. Nennt sich Didaktische Reduktion.
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