StreamOn Gaming Telekom kündigt Flatrate für Online-Gamer an

Wer unterwegs Online- und Multiplayer-Games zockt, soll das mit einem Angebot namens StreamOn Gaming bei der Telekom künftig ohne Blick aufs Datenvolumen können. Voraussetzung ist ein passender Mobilfunkvertrag.

StreamOn-Webseite (Archivbild)

StreamOn-Webseite (Archivbild)


Telekom-Kunden können ihren Spiele-Datenverkehr jetzt an der Zähluhr fürs monatlich verfügbare Datenvolumen vorbeilaufen lassen. Mit der im Rahmen der Videospielemesse Gamescom (bis 25. August) vorgestellten Tarifoption GameOn wird der Datenverkehr von bislang 17 Spielen wie "Pokémon Go" oder "Fortnite" nicht mehr auf das monatliche Datenvolumen angerechnet. Kunden unter 27 Jahren können die Option kostenlos in den Magenta-Tarifen aktivieren. Für Kunden über 27 Jahre kostet sie 2,95 Euro monatlich.

Zum Start sind 17 Titel dabei, weitere Partner dürften folgen. Die Liste umfasst "RealRacing 3", "Need for Speed No Limits", "Asphalt 8", "Asphalt 9", "Disney Magic Kingdoms", "Dungeon Hunter Champions", "Empire: Four Kingdoms", "Big Farm", "Hatch Cloud Gaming", "Forge of Empires", "Elvenar", "Clash Royale", "Clash of Clans", "Fortnite Mobile", "Pokémon Go", "Modern Combat World of Tanks Blitz", "World of Warships Blitz".

Neben GameOn hat die Telekom auch ein Angebot namens StreamOn. Hierbei werden Videos und Musik nicht auf das Datenvolumen angerechnet, sondern können in teils reduzierter Qualität ohne Begrenzung mobil abgerufen werden.

mak/dpa



insgesamt 8 Beiträge
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BahnCard50 22.08.2018
1. Nein, einfach nur nein.
Gerade bei uns in Deutschland mit den extrem teuren, kleinen und langsamen Datenvolumina im mobilen Internet können es nicht tolerieren, dass die Mobilfunkanbieter diese Preise so hoch halten, obwohl sie durch die Existenz solcher Optionen selber zugeben müssen, dass die von Ihnen zu bezahlbaren Preisen angebotenen Verträge für viele schlicht nicht mehr nutzbar sind. Die Preise bei uns sind - nach Aussage einer Freundin, die im Europa Management eines Telefonkonzerns arbeitet, nur deshalb so hoch, weil "die Deutschen" die Preise halt zahlen (die UMTS-Gebühhren seien längst abgeschrieben und die Investitionen pro Anschluss in vielen Ländern deutlich höher).
lutfikus 22.08.2018
2. hört sich nur gut an ..
ist aber äusserst problematisch! Stichwort Netzneutralität! Mit solchen Aktionen beeinflussen die Provider massiv, was/wer übers Netz konsumiert wird. Kleine Anbieter fallen Hintern runter, da nicht in der Flatrate enthalten. Da muss sich die Bundesnetzagentur schnellstens was einfallen lassen.
Mancomb 22.08.2018
3. Netzneutralität adé
Ich war noch nie ein Freund der Telekom, und auch diese Entscheidung lässt sie nicht gerade in einem guten Licht dastehen. Die Netzneutralität muss unbedingt klipp und klar gesetzlich geregelt werden. Auf amerikanische Verhältnisse kann ich gut verzichten. Bis das nicht passiert, werden solche Konzerne boykottiert. Sollte sich mein Anbieter zu so einer Ungeheurlichkeit entschließen - wechseln geht schnell heutzutage.
lutfikus 22.08.2018
4. @Mancomb
Richtig, ich fürchte nur mit dem Boykott wird es nichts werden, weil die Mehrzahl der Nutzer das Problem garnicht erkennt sondern sich einfach über das "kostenlose" Datenvolumen freut. Traurig. Ohne gesetzliche Vorgaben wird das Problem nicht zu lösen sein.
cor 22.08.2018
5. Steinzeit
In anderen Ländern sind unbeschräkte mobile Flatrates bereits gang und gäbe. Deutschland's Mobilfunk kauert weiterhin im Steinzeitalter.
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