Weltenbauspiel Therapeut empfiehlt "Minecraft" als Lebenshilfe

Eine Welt gestalten, Entscheidungen treffen: "Minecraft" spielen kann das Leben besser machen - beruflich wie sexuell, meint Michael Langlois. Auf der Konferenz South by Southwest gibt er Tipps für Eltern, deren Kinder exzessiv spielen.

Kinder beim "Minecraft"-Spielen: Weltenbauen ohne Zwang
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Kinder beim "Minecraft"-Spielen: Weltenbauen ohne Zwang

Aus Austin berichtet


Wenig Zeit? Am Textende gibt's eine Zusammenfassung.


Die heutige Sitzung von Michael Langlois beginnt damit, dass jeder Zuhörer einen faltbaren "Minecraft"-Block aus Pappe bekommt. Auf die Innenseite soll man seine größte Sorge aufschreiben. Sie wird mit dem Block symbolisch abgegeben und bleibt hier in einem texanischen Konferenzcenter zurück. Das zumindest verspricht Psychotherapeut Langlois bei seinem Vortrag auf der Digitalkonferenz South by Southwest Interactive.

Langlois' These ist ungewöhnlich: Er glaubt, das Weltenbauspiel "Minecraft" kann das Leben verbessern, im Job und im Bett glücklicher machen und generell für viele Herausforderungen schulen, die das Leben bereithält. Das gelte auch und besonders für Kinder und Jugendliche, bei denen das Klötzchenspiel in den USA wie in Deutschland besonders beliebt ist.

Michael Langlois hat sich ausgiebig mit Videospielen und ihren Auswirkungen auf die menschliche Psyche befasst, er hat Bücher geschrieben und Vorträge über Computerspielsucht gehalten. Dann hat er über seine Patienten "Minecraft" kennengelernt und über Jahre hinweg die These entwickelt, dass dieses Spiel fast eine eigene Therapie sein kann.

Mike Langlois: "Wenn sich mein Kind so sehr für eine Sache interessiert, dann sollte sie mich doch auch interessieren"
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Von Schweinezombies hält man sich besser fern

"Minecraft" könnte Heranwachsenden helfen, Vertrauen in das eigene Können zu finden, meint Langlois, ebenso wecke das Spiel den Glauben an den eigenen Einfluss. "Durch 'Minecraft' bekommen gerade Jugendliche ein Gefühl dafür, dass sie die Welt um sich herum gestalten können. Sie können bauen, etwas erschaffen, die Welt verändern, wenn sie ihnen nicht gefällt."

Noch viel mehr lerne man im Spiel allerdings über die Interaktion mit anderen. Der richtige Umgang mit Figuren wie den sogenannten Creepern könne dem Spieler den Weg weisen für den Umgang mit Menschen im Alltag, findet Langlois.

Er geht halbernst die verschiedenen Figurentypen durch, die dem Spieler in der Pixelwelt begegnen. Es gibt zum Beispiel Zombies, die "uns beibringen können, eine Beziehung loszulassen, wenn sie uns nicht mehr gut tut. Das ist eine der wichtigsten Fähigkeiten in unserem Leben."

Daneben gibt es den sogenannten Zombie Pigman: Wird er angegriffen, bekommt er Verstärkung von einer ganzen Gruppe seinesgleichen, die sich dann gegen den Spieler richtet. Durch ihn lernt man angeblich, Entscheidungen abzuwägen: Sieht man irgendwo ein große Gruppe Schweinezombies, hält man sich vielleicht besser einfach fern. Diese Lektion könne in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter nützlich sein, sagt Langlois und grinst.

Durch Creeper den Umgang mit Menschen lernen

Als nächstes wird der Magmaschleim erwähnt, der sich aufteilt und vermehrt, wenn man ihn tötet. Dieser Gegnertyp schule die Spieler in der Entscheidungsfindung, ob ein Kampf es wirklich wert ist, aufgenommen zu werden. "Manchmal im Leben weiß man genau, dass man etwas tun muss, auch wenn das Problem dadurch erst einmal viel größer wird. Manchmal aber entscheidet man auch: Das ist es einfach nicht wert."

Den Umgang mit anderen Menschen kann der Spieler laut Langlois an den Creepern üben, die man besiegen kann, indem man schnell angreift und wegrennt - und das mehrmals wiederholt. "Man muss sich ihnen zunächst immer wieder schrittweise nähern, dann wieder ein wenig zurücktänzeln, erst ihre Reaktion abwarten." Das sei im zwischenmenschlichen Miteinander eine wichtige Taktik, und könne sogar das Sexleben bereichern. "Außerdem gehört zu einem gesunden erwachsenen Sexualleben, dass man sich eine gewisse Verspieltheit bewahrt", so der Psychotherapeut.

Eltern sollen nicht nur über die Schulter zuschauen

Den vielleicht größten Vorteil von "Minecraft" sieht Langlois allerdings in der lebendigen und freundlichen Community rund um das Spiel, die seiner Erfahrung nach jeden aufnimmt. Sie ermögliche es Menschen, ein stabiles Beziehungsnetz aufzubauen und in Kontakt mit anderen zu treten, selbst wenn man den ganzen Tag allein im eigenen Zimmer am Computer sitzt.

Das Publikum ist von Langlois' Vortrag sichtlich amüsiert. Ein Vater meldet sich zu Wort: Das sei ja alles schön und gut, aber seine Kinder spielten derart viel "Minecraft", dass er gar nicht wisse, wie er sie vom Rechner wegbekommen soll. "Wenn sich mein Kind so sehr für eine Sache interessiert, dann sollte sie mich doch auch interessieren", antwortet Langlois. "Statt als Eltern den Kindern nur kurz über die Schulter zu schauen, sollte man sich einfach mal dazusetzen und selbst mitspielen."

Auf diese Art verstehe man viel besser, was das Kind gerade macht und wo eigentlich die Faszination liege. "Und wenn Sie nicht wollen, dass Ihr Kind die ganze Zeit allein am Rechner sitzt, dann holen Sie das Spiel doch in die Realität: Schmeißen Sie eine Mottoparty zum Thema oder laden Sie Freunde zu einer Spiele-Session ein."

Ein anderer Vater fragt zum Schluss, ob es okay sei, das Computerspielen als Belohnung für gutes Benehmen beziehungsweise ein Spielverbot als Strafe für schlechtes Betragen zu nutzen. "Ich rate von so etwas ab", sagt Langlois und schlägt den Dickens-Test vor: "Mal angenommen, Ihr Kind würde sich nicht für Computerspiele interessieren, sondern sehr oft und ausgiebig Charles Dickens lesen oder gern Kopfrechnen. Dann würden sie ihm doch auch nicht das Lesen oder Rechnen verbieten, oder? Warum sollte das ausgerechnet bei Computerspielen anders sein?"

Zusammengefasst: Michael Langlois meint, dass das Videospiel "Minecraft" Heranwachsenden hilft, Selbstvertrauen und Sicherheit im Umgang mit anderen Menschen zu gewinnen. Das erklärt der Psychotherapeut unter anderem anhand von Gegnertypen aus dem Spiel. Er rät Eltern grundsätzlich davon ab, ihren Kindern "Minecraft" zu verbieten.

Zum Durchklicken: 18 Spiele-Tipps für Kinder
Einleitung

Was bietet diese Klickstrecke? Im Folgenden werden 18 Spiele vorgestellt, die Kindern Spaß machen und eine positive Wirkung auf sie haben.
Wer hat die Spiele ausgewählt? Die Tipps stammen aus der Redaktion von Dein SPIEGEL.
Was ist Dein SPIEGEL? Dein SPIEGEL ist ein Magazin, das sich direkt an Kinder zwischen 8 und 14 Jahren richtet. Entsprechend sind die Tipps auch formuliert.

"Die Sims" (Simulation)

Darum geht's: Häuser bauen, einrichten, Spielfiguren zum Leben erwecken, sie zur Arbeit schicken und zusehen, wie sie sich entwickeln. Zählt seit Jahren zu den beliebtesten Spielen.
Was habe ich davon? Man lernt: Jede einzelne Entscheidung hat Folgen, die wiederum Auswirkungen auf das weitere Spiel haben.
Worin besteht der Spaß? Die eigene Familie als Sim nachbauen ist lustig. Vor allem wenn sich die Familienmitglieder im Computer ganz anders verhalten als im echten Leben. Im Gegensatz zum echten Leben kannst du im Spiel einfach alles ohne Risiko ausprobieren. Notfalls fängst du von vorn an.
Kostet: circa 30 bis 60 Euro. Für PC, Mac, Konsolen (ältere Versionen).
Achtung: Das Installieren ist umständlich. Zusatzspiele, Add-ons genannt, sind recht teuer.

"Der Millionen-Coup" (Strategie)

Darum geht's: Die Bank möchte ihre Sicherheitsmaßnahmen einer Prüfung unterziehen und beauftragt die Spieler, das Geldinstitut in knapp 40 Minuten probehalber auszurauben. Anweisungen kommen aus einem besonderen Stift, dem "Tiptoi".
Was habe ich davon? Allein schafft hier keiner etwas. Man muss gemeinsam vorgehen.
Worin besteht der Spaß? Durch den Tiptoi-Stift und die laufende Zeit entsteht Spannung, wenn es darum geht, Codes zu knacken und Wachen auszutricksen.
Kostet: etwa 20 Euro (ohne Tiptoi-Stift, der kostet circa 30 Euro, funktioniert aber auch bei anderen Spielen). Brettspiel.

"Monument Valley" (Konzentration)

Darum geht's: In einer gut gemachten Wunderwelt sucht die Prinzessin mit dem spitzen Hut den Ausgang aus dem jeweiligen Level. Dazu muss sie Treppen steigen, Wege umleiten und Kurbeln bedienen. Ganz schön kniffelig.
Was habe ich davon? "Monument Valley" ist ein Logik- und Konzentrationsspiel, bei dem optische Täuschungen das räumliche Vorstellungsvermögen herausfordern.
Worin besteht der Spaß? Oft kannst du die Gebäude drehen und so neue Wege entdecken. Die optischen Täuschungen machen Spaß, zum Beispiel wenn die Prinzessin plötzlich eine Wand hochläuft.
Kostet: etwa 3 Euro. Als App für iOS und Android.

"Let's Sing" (Lernen)

Darum geht's: Im Grunde stammt die Sing-Spielidee von Sonys "SingStar". Bis zu vier Mitspieler wagen sich mit Mikrofonen daran, bekannte Songs zu singen und sich dafür bewerten zu lassen.
Was habe ich davon? Du übst singen. Bei dem Spiel kommt es vor allem darauf an, den richtigen Ton zu treffen.
Worin besteht der Spaß? Das Spiel ist besonders mit Freunden ein echtes Vergnügen und hebt bei Wettkämpfen Stimme und Stimmung. Mutige hören sich ihre eigenen Aufnahmen an.
Kostet: etwa 40 Euro (ohne Mikros). Für Wii und Wii U.

"Set" (Konzentration)

Darum geht's: Bei diesem Spiel gibt es Karten mit verschiedenen Farben und unterschiedlichen Formen (Oval, Raute, Welle). Die sind im Inneren entweder weiß, schraffiert oder mit Farbe gefüllt. Der Spieler muss nun drei aus zwölf aufgedeckten Karten finden, die ein Set bilden. Das ist mal einfach, manchmal aber auch sehr schwierig.
Was habe ich davon? Bei diesem Spiel kommt es auf Konzentration und Aufmerksamkeit an.
Worin besteht der Spaß? Es ist ganz schön kniffelig, wenn alle Mitspieler um die Wette auf die Karten starren und nach einem Karten-Trio suchen.
Kostet: circa 10 Euro. Kartenspiel.

"Little Big Planet" (Kreativ)

Darum geht's: In diesem Jump'n'Run erlebt der gehäkelte Held Sackboy in einer puppenspielartigen Welt seine Abenteuer. Er springt, verschiebt Kisten, nutzt Trampoline und hangelt sich an verschiedenen Gegenständen entlang. Zur Belohnung gibt es Sticker und Klamotten.
Was habe ich davon? In diesem Spiel kommt es auf Geschick und kreative Lust am Gestalten an.
Worin besteht der Spaß? In "Little Big Planet" sieht alles richtig echt aus. Es macht gute Laune, den Spielfluss zu unterbrechen, um zwischendurch mal zu dekorieren und zu schmücken.
Kostet: circa 20 bis 70 Euro. Läuft auf Playstation Vita, PS3 und PS4.
Achtung: Der Spieler soll dazu gebracht werden, für weitere Kostüme und Level noch mehr Geld auszugeben.

"Minecraft" (Kreativ)

Darum geht's: "Minecraft" gehört zu den ganz großen Open-World-Spielen. So werden Games genannt, bei denen du keine bestimmten Aufträge annehmen musst, sondern einfach deine Welt erkundest. Und die gestaltest du auch nach Lust und Laune nach deinen Wünschen, falls dich kein Monster vorher frisst.
Was habe ich davon? Zum einen geht es um räumliches Vorstellungsvermögen – vor allem aber darum, selbst etwas aufzubauen.
Worin besteht der Spaß? Bei "Minecraft" ist alles möglich. Du baust Behausungen nach deinem Geschmack, jagst Tiere oder lockst auch Monster in eine Falle. Auf YouTube gibt es Tausende Anregungen.
Kostet: circa 20 bis 30 Euro. Für PC, Mac, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One und für 5,50 Euro auch als App für iOS und Android.
Achtung: Das Zeitgefühl geht bei diesem Spiel schnell verloren.

"Mario Kart" (Geschick)

Darum geht's: Rennen fahren. Aber nicht nur stumpf im Kreis. Die Strecken sind abwechslungsreich und lustig. In der Rolle von Mario, Luigi und Freunden möchte jeder als Erster ins Ziel.
Was habe ich davon? Du trainierst Reaktionsvermögen, musst dir den Verlauf der Strecken merken und wendest strategisches Denken an, um deine Konkurrenten loszuwerden.
Worin besteht der Spaß? Dein Ehrgeiz wird gnadenlos geweckt. Und wenn du erst einmal deine Mitspieler mit Bananenschalen und Tintenbomben ausbremst, ist das ein Extra-Spaß.
Kostet: etwa 40 bis 50 Euro. Für Wii, Wii U, 2DS.

"SimCity" (Simulation)

Darum geht's: Bei "SimCity" bist du dein eigener Bürgermeister und errichtest eine Stadt nach deinen Vorstellungen. Leider kommen Stürme und andere Probleme dazwischen.
Was habe ich davon? Alle Entscheidungen haben Folgen, man begreift Zusammenhänge: Erhöhst du beispielsweise die Steuern, ziehen deine Bürger weg.
Worin besteht der Spaß? Es ist einfach ein großartiges Gefühl, wenn deine Stadt wächst, sich weiterentwickelt und deine Bürger zufrieden sind. Das ist aber nicht so einfach.
Kostet: etwa 15 Euro. Für PC und Mac.
Achtung: Die alten Versionen machen mehr Spaß als die neueste.

"Microminds" (Lernen)

Darum geht's: In dieser Mischung aus App und Brettspiel sind die Microminds mit ihrem Raumschiff abgestürzt und brauchen deine Hilfe. Folge den Anleitungen auf dem Display und löse Minispiele.
Was habe ich davon? Mit jedem Erfolg wird dein Micropedia-Lexikon um wissenswerte Infos über Brennstoffe, Luft, Planeten und Außerirdische bereichert.
Worin besteht der Spaß? Wenn zwischen Brettspiel und App gewechselt wird, entsteht ein völlig neues Spielgefühl. Irgendwann bist du komplett in die "Micromind"-Welt abgetaucht.
Kostet: circa 25 Euro. Brettspiel. Die passende App für iOS und Android ist kostenlos.

"Professor Layton" (Konzentration)

Darum geht's: Die Abenteuer von Professor Hershel Layton und seinem Assistenten Luke wirken wie kleine Spielfilme – darin verborgen sind aber weit über 100 Denkfragen, Knobeleien und Rätsel.
Was habe ich davon? Bei "Professor Layton" kommt es vor allem auf Köpfchen und die Fähigkeit zu logischem Denken an.
Worin besteht der Spaß? Die Aufgaben sind witzig und abwechslungsreich. Sie machen auch zu zweit oder zu dritt Spaß. Weitere Rätsel können zusätzlich heruntergeladen werden.
Kostet: Es gibt eine ganze Reihe Layton-Spiele für Nintendo 2DS, sie kosten 19 bis 40 Euro.

"Carcassonne" (Strategie)

Darum geht's: Bei diesem Spiel legst du Karten mit Straßen, Städten und Klöstern so aneinander, dass eine Landschaft entsteht. Wer zuerst sein Spielmännchen auf die entsprechende Stelle setzt, kassiert Punkte.
Was habe ich davon? Man lernt strategisches Denken. Aber auch, mit anderen zusammenzuspielen.
Worin besteht der Spaß? Da keiner weiß, welche Karte er als nächstes zieht, gilt es, die Strategie bei jedem Zug zu überdenken. Manchmal hilfst du deinem Mitspieler, manchmal hilft er dir. Eine Runde dauert etwa 40 Minuten.
Kostet: rund 15 Euro. Brettspiel. Es gibt viele Erweiterungen. Ist auch als App für rund 4 bis 9 Euro für iOS, Android und WinPhone toll.

"Dream Hills: Gestohlene Magie" (Konzentration)

Darum geht's: In diesem Wimmelbildspiel sollst du das Märchenland aus dem Griff einer Hexe befreien. Dazu musst du gut versteckte Gegenstände wie etwa einen Fingerhut oder einen Fisch in kleinteiligen Bildern finden.
Was habe ich davon? Man muss sich richtig konzentrieren. Auch der Orientierungssinn wird gefördert.
Worin besteht der Spaß? Du musst ganz genau hinsehen, damit dir kein Detail entgeht. Darüber hinaus sind Geschicklichkeits- und Denkspiele eingebaut.
Kostet: rund 10 Euro. Gespielt wird am PC.

"Just Dance" (Geschick)

Darum geht's: Bei diesem Spiel sitzt niemand stumpf vor dem Fernseher: Man muss sich richtig bewegen. Du übst und lernst die Moves.
Was habe ich davon? Bewegung. Und: Neben Rhythmusgefühl wird Körperkoordination trainiert.
Worin besteht der Spaß? Jede neue Folge bringt neue und alte Hits. Mit Freunden oder in Battles gegeneinander zu tanzen macht Laune. Und dir wird warm. Sehr warm.
Kostet: circa 30 bis 50 Euro. Für Wii, Wii U, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One.

"Toc & Roll" (Kreativ)

Darum geht's: Mit dieser App komponierst du ganz einfach Musik. In kleinen Kästen findest du dazu zahlreiche Klangbeispiele von Schlagzeug, Bass, Gitarre, Trompete, Piano und anderen Instrumenten. Ziehe diese Würfel in eine Reihe, um ein Musikstück daraus zu machen.
Was habe ich davon? Mit den verschiedenen Instrumenten bekommst du ein gutes Gespür für Rhythmus und Melodien.
Worin besteht der Spaß? Was du auch zusammenstellst: Das Ergebnis hört sich immer gut an. Man kann dazu auch eigene Texte singen.
Kostet: circa 1,80 Euro. App für iOS.

"Bamboleo" (Geschick)

Darum geht's: Eine Holzplatte voller Bauklötze wird so auf einen Fuß mit Kork-Kugel gesetzt, dass sie perfekt in der Balance schwebt. Jetzt müssen die Spieler reihum nach und nach die Holzklötzchen von der Platte nehmen, ohne dass die Platte aus dem Gleichgewicht gerät. Der Spieler, bei dem alles zusammenkracht, hat verloren.
Was habe ich davon? Für dieses Spiel brauchst du nicht nur Fingerspitzengefühl, sondern auch einen Sinn für Gleichgewicht.
Worin besteht der Spaß? Wenn es kracht, kracht es richtig laut. Es kann auch umgekehrt gespielt werden, dann werden die Holzklötze nach und nach auf die Platte gelegt.
Kostet: etwa 40 Euro. Brettspiel.

"Blokus Classic" (Konzentration)

Darum geht's: In diesem strategischem Denkspiel für vier Personen versucht jeder, möglichst viele verschieden geformte Steine auf dem Spielfeld abzulegen – und damit den Mitspielern ihre Baumöglichkeit zu versperren.
Was habe ich davon? Wenn es auf dem Spielfeld eng wird, kommt es auf genaue Beobachtungsgabe und Konzentration an.
Worin besteht der Spaß? Zum einen darin, dass du zügig deine Steine loswirst. Zum anderen, deinen Mitspielern die Tour zu vermasseln. Schnell kannst du andere "blockieren". Oder sie dich. Wenn keine vier Spieler da sind, können auch zwei Spieler mit je zwei Farben spielen.
Kostet: circa 30 Euro. Brettspiel.

"Rocksmith" (Lernen)

Darum geht's: Spielerisch Gitarre lernen. "Rocksmith" motiviert hier mit netten Ideen à la "Guitar Hero".
Was habe ich davon? Du erlernst die Griffe, bekommst aber auch Rhythmusgefühl.
Worin besteht der Spaß? Die Songs und die spielerischen Ideen sind eine Sache. Aber "Rocksmith" ist auch ein geduldiges Lernprogramm.
Kostet: Die verschiedenen Versionen kosten 30 bis 100 Euro. Für PC und PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One.
Achtung: Du brauchst eine E-Gitarre. Bei manchen Spielversionen ist das passende Kabel in der Packung dabei.



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insgesamt 22 Beiträge
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Seite 1
santacatalina 15.03.2015
1. Dickens-Test?
als wir kinder waren, gab es durchaus leseverbot als strafe. das wurde stundenweise verhängt und war sehr schmerzhaft. im nachhinein denke ich, es war auch dringend nötig. nichts, aber auch gar nichts gegen computerspiele - minecraft spiele ich gern. aber alles gegen eine so absolute konzentration auf computerspiele (oder irgendetwas anderes, und sei es dickens), daß es sonst nichts gibt.
istnurmeinemeinung 15.03.2015
2.
"Der richtige Umgang mit Figuren wie den sogenannten Creepern könne dem Spieler den Weg weisen für den Umgang mit Menschen im Alltag, findet Langlois." -- also ich hab die ja Wahlweise mit dem Schwert erschlagen oder mit Pfeil und Bogen sicher aus der Entfernung erlegt... ob das allerdings der gesellschaftlich gewünschte Umgang ist, wage ich zu bezweifeln...
weltenbummler1 15.03.2015
3. Wtf
Man bekommt das Gefühl der Typ käme direkt aus der Mojang PR Abteilung.
whocaresbutyou 15.03.2015
4. wft 2.0
Zitat von weltenbummler1Man bekommt das Gefühl der Typ käme direkt aus der Mojang PR Abteilung.
die scheint mir eher Anteile am SPON erworben zu haben... Türkei verbietet Mindcraft, Therapeut empfiehlt Mindcraft, ... Ist im weltweiten Netz denn so viel los, dass jeden Tag einer Mindcraft durch`s Dorf treiben muss?
lolafan10 15.03.2015
5. er ist nicht der erste
schon viele psychologen habem dies geraten, eine schwedische schule hat das spiel als pflichtfach, eine norwegische jugendjva und jugendpsychiatrie nutzen das spiel als therapie - mit außergewöhnlich niedriger rückfallquote.
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