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Gratisspiel-Tycoon Victor Kislyi: "Unsere Panzer sind Tamagotchis für Väter"

30 Millionen registrierte Spieler, Millionengewinne, Niederlassungen in Seoul, Singapur und San Francisco: Der Online-Shooter "World of Tanks" ist eines der erfolgreichsten Free-to-Play-Spiele. Geschäftsführer Victor Kislyi erzählt, wie Studenten aus Minsk in vier Jahren ein globales Unternehmen aufbauten.

"World of Tanks" (Screenshot): "Panzer sind universell, das verstehen Männer weltweit" Zur Großansicht
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"World of Tanks" (Screenshot): "Panzer sind universell, das verstehen Männer weltweit"

Wie massiv die Spielebranche sich gerade verändert, sieht man an der Präsenz des weißrussischen Unternehmens Wargaming.net auf der Spielemesse E3. Der Messestand ist so groß wie der von westlichen Spielekonzernen wie Warner Bros. - und genauso voll. Das in Minsk gegründete Unternehmen hat Kunden in Russland, China, Europa und den USA. Das Spiel ist kostenlos, Geld verdient die Firma mit virtuellen Gütern.

SPIEGEL ONLINE: In Ihrem Spiel "World of Tanks" müssen die Spieler aus Hunderten von Panzern wählen und Komponenten zusammenstellen, um dann in kurzen Kämpfen gegen andere zu bestehen. Das ist ein sehr spezielles Vergnügen. Sie haben doch nicht von Anfang an erwartet, dass das global ankommt?

Kislyi: Jaja, als wir 2009 ein Onlinespiel mit Panzern machen wollten, haben uns auch alle gesagt: Macht doch ein Fantasy-Rollenspiel oder einen Online-Egoshooter. Warum hätten wir das tun sollen? Es gab damals schon "World of Warcraft", "Lineage" und die 300 anderen Online-Rollenspiele, die jedes Jahr in Korea und China erscheinen. Das versuchen alle. Aber Panzer macht kaum jemand. Dabei sind Panzer als Spielfigur universell, das verstehen Männer weltweit.

SPIEGEL ONLINE: Männer oder Jungs? Wie alt sind Ihre Spieler?

Kislyi: Älter als Intensivspieler an der Konsole. In der Regel über 25, eher sogar über 30. Es sind Väter, sie waren früher Hardcores-Sieler, haben nun Familie, einen Job, weniger Zeit. Sie kommen von der Arbeit nach Hause und wollen dann in der knappen Stunde vorm Schlafengehen noch ein paar Dinge in die Luft jagen.

SPIEGEL ONLINE: Das geht doch auch an der Konsole.

Kislyi: Nicht so wie in "World of Tanks". Die großen Spiele, für die man einmalig 50 Euro bezahlt, verlangen höhere Konzentration über längere Zeiträume. Klar, man kann nur 20 Minuten am Stück spielen, aber das ist kein Vergnügen. Bei "World of Tanks" dauert eine Partie, bei der 15 Spieler online gegen 15 andere antreten, höchstens eine Viertelstunde, eher fünf bis sieben Minuten. Das können Sie auch abends spielen, wenn Ihre Frau sich gerade zum Ausgehen fertigmacht und sagt: nur noch fünf Minuten. Diese "fünf Minuten" reichen immer für zwei, drei Partien.

SPIEGEL ONLINE: Es sitzen aber auch sehr viele junge Spieler an den Rechnern an Ihrem E3-Stand.

Kislyi: Ja. Und junge spielen intensiver. Im Durchschnitt spielt ein aktiver Spieler 25 Partien "World of Tanks" am Tag, etwa drei Stunden. Der Wert kommt zustande, weil wir auch Intensivspieler haben. Wir haben da eine große Bandbreite - ich spiele nicht mal täglich, wenn ich reise. Regelmäßig nur am Wochenende.

SPIEGEL ONLINE: Wenn so unterschiedliche Spieler gegeneinander antreten, wie können die Gelegenheitsspieler Vergnügen haben, ist es nicht sofort aus für sie?

Kislyi: Nein, das ist ein wesentliches Element beim Design des Spiels, wir denken an die Gelegenheitsspieler. Zum einen ist es ein Teamspiel: Nicht der einzelne Spieler muss gewinnen, sondern ein Team von 15 Spielern. Unsere Software sucht immer eine passende Mischung von Gegnern aus den Spielern aus, die gerade online sind. Und man braucht in Tanks nicht so gute Reflexe wie bei Online-Egoshootern. Tanks läuft ganz bewusst etwas langsamer ab, man hat etwas mehr Zeit zum Denken, wohin man seinen Panzer steuern will und welche Taktik man verfolgt. Deshalb haben auch ältere Gelegenheitsspieler Chancen. Wer nachdenkt, kann Spieler schlagen, die einfach nur schnell sind.

SPIEGEL ONLINE: Und Spieler können sich bessere Ausrüstung kaufen, für echtes Geld. Das ist doch Ihr Geschäftsmodell.

Kislyi: Es geht nicht darum, sich große Macht zu kaufen. Die Vorteile bestimmter kostenpflichtiger Ausrüstung sind sehr beschränkt. Mit einer goldenen Kugel hat man zum Beispiel eine um fünf Prozent erhöhte Durchschlagswahrscheinlichkeit - aber nur aus bestimmten Schusswinkeln. Der Reiz ist ein anderer: Panzer sind sehr komplexe Maschinen, die Spieler pflegen sie, lassen sie wachsen, ergänzen bestimmte Ausstattung. Das ist wie Tamagotchi. Wir verkaufen auch sehr viel Extras, die gar keine Auswirkung auf die Kampfkraft haben, individuelle Tarnmuster zum Beispiel. Wenn sie mit ihrem Panzer 1000 Schlachten geschlagen haben, investieren sie vielleicht 50 Cent, um ihn etwas zu verschönern.

SPIEGEL ONLINE: Aber man kann doch gegen Bezahlung schneller aufsteigen, ist das nicht Machtkauf?

Kislyi: Sie meinen den VIP-Status. Ja, man kann dafür bezahlen, dass man für eine Zeit beispielsweise doppelt so viele Erfahrungspunkte für seine Erfolge erhält. Man muss aber schon selbst gewinnen, die Belohnung ist nur höher. Und man steigt als VIP zwar schneller auf, aber wer stärker wird, muss auch gegen stärkere Spieler antreten.

SPIEGEL ONLINE: Das ist ein Monetarisierungsmodell für die älteren, vielbeschäftigten Spieler?

Kislyi: Für alle, die Zeit sparen wollen und dafür bezahlen. Viele Spieler kaufen sich fürs Wochenende den VIP-Status - wenn sie einmal zum Spielen kommen, soll viel dabei rauskommen.

SPIEGEL ONLINE: Wie viele Ihrer Spieler zahlen denn?

Kislyi: Jeden Monat 25 Prozent der in diesem Zeitraum aktiven Spieler.

SPIEGEL ONLINE: Und wie viele sind aktiv?

Kislyi: Wir haben eine wichtige Kennziffer, die Kerngruppe. Das sind Spieler, die länger als zehn Wochen spielen. Was diese Kerngruppe tut, ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit des Spiels. Diese Gruppe wächst. In Russland zählen wir in Millionen, in Europa haben wir etwa eine Million. In Russland sind wir zuerst gestartet, deshalb ist der Markt noch am größten. Aber Europa wächst und wird größer sein als Russland, China und auch Korea.

SPIEGEL ONLINE: Wie viel verdient die Firma?

Kislyi: Wir sind seit Mai in Zypern an der Börse, ich kann jetzt nicht einfach so Zahlen nennen. Aber wir sprechen hier von Millionensummen, sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn.

SPIEGEL ONLINE: Jährlich?

Kislyi: Monatlich.

SPIEGEL ONLINE: Unterscheidet sich der Anteil zahlender Kunden in Russland, Europa und China?

Kislyi: Kaum. Es gibt regionale Unterschiede, wir müssen auf Besonderheiten achten. Welche Feiertage feiert man im Spiel? Das sind kleine Unterschiede verglichen mit der Tatsache, dass männliche Spieler zwischen 12 und 45 global ganz ähnlich spielen und auf einen Panzer reagieren.

Das Interview führte Konrad Lischka in Los Angeles

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insgesamt 44 Beiträge
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1. Sollte man verbieten das Spiel...
PJanik 08.06.2012
Zitat von sysopwargaming.net30 Millionen registrierte Spieler, Millionengewinne, Niederlassungen in Seoul, Singapur und San Francisco: Der Online-Shooter "World of Tanks" ist eines der erfolgreichsten Free-to-Play-Spiele. Geschäftsführer Victor Kislyi erzählt, wie Studenten aus Minsk in vier Jahren ein globales Unternehmen aufbauten. http://www.spiegel.de/netzwelt/games/0,1518,837782,00.html
... macht Süchtig :-)
2.
Tulek 08.06.2012
Zitat von sysopwargaming.net30 Millionen registrierte Spieler, Millionengewinne, Niederlassungen in Seoul, Singapur und San Francisco: Der Online-Shooter "World of Tanks" ist eines der erfolgreichsten Free-to-Play-Spiele. Geschäftsführer Victor Kislyi erzählt, wie Studenten aus Minsk in vier Jahren ein globales Unternehmen aufbauten. http://www.spiegel.de/netzwelt/games/0,1518,837782,00.html
Eines der besten und Innovativsten Spiele seit Jahren. Habe in meinem bekanntenkreis alle damit angesteckt, vom 20Jährigen Single bis zum 56Jährigen Famililienvater. Ein gutes Beispiel wie man ohne viel Geld aber mit viel Kreativität ein gutes Spiel Produziert,ohne schnickschnack (Origin,Blizzard-Server usw.)
3. Interessante Firma
damoklesx 08.06.2012
Das Spiel ist gut. Die Firma hat damit einen Volltreffer gelandet. Sie produziert Parallelspiele wie World of Warplanes und die Variante mit Kriegsschiffen. Als Investment hab ich die im Auge. Allerdings hat WoT auch eine große Macke, die Wargaming nicht beseitigt: Die Partiezusammenstellungen benachteiligen mittlere Panzer dadurch, dass diese überproportional oft gegen unbesiegbare als Kanonenfutter zugelost werden. Erzeugt viel Frust unter den Gamern. Wären die Matches fairer, hätte WG noch mehr Kunden.
4. optional
DukeGozer 08.06.2012
Bin seit einem Jahr dabei und es ist klasse. Falls hier ältere Gamer sind, wir als Mansion Maniax (MMX) suchen immer noch gern ältere Retronerds, die diesem Spiel nicht abgeneigt sind. Zudem: lieber diesen virtuellen Krieg, als echte Schlachten!
5. Panzer sind universell
systemfeind 08.06.2012
Zitat von sysopwargaming.net30 Millionen registrierte Spieler, Millionengewinne, Niederlassungen in Seoul, Singapur und San Francisco: Der Online-Shooter "World of Tanks" ist eines der erfolgreichsten Free-to-Play-Spiele. Geschäftsführer Victor Kislyi erzählt, wie Studenten aus Minsk in vier Jahren ein globales Unternehmen aufbauten. http://www.spiegel.de/netzwelt/games/0,1518,837782,00.html
Panzer sind universell - gut erkannt - und kein Habermas , keine Frankfurter Schule - keine Modeideologie wird das jemals ändern .
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Zur Person
  • wargaming.net
    Victor Kislyi, 36, wurde im sowjetischen Weißrussland geboren. Er studierte in Minsk an der belarussischen staatlichen Universität Physik und programmierte mit seinem Bruder Eugene und Freunden ab 1998 PC-Spiele. Ihre Firma veröffentlichte kostenpflichtige Strategiespiele wie "Massive Assault" und entwickelte als Nebengeschäft ein System für die Platzierung von Werbebannern. Die Online-Werbefirma fusionierte mit einem US-Anbieter, Yahoo kaufte 2007 die Firma. Kislyi und die anderen Gründer investierten ihre Boni in die Entwicklung von "World of Tanks". 2009 erschien dieser taktische Online-Shooter, inzwischen arbeiten für Wargaming.net mehr als 900 Mitarbeiter in Minsk, Kiew, Sankt Petersburg, Berlin, Paris, Nikosia, Seoul, Singapur und San Francisco.

Spielkonsolen: Die aktuelle Generation
Wii
AP
Der kleine Konkurrent kann im Gegensatz zu den Konsolen der Rivalen keine hochauflösende Grafik bieten, sondern liefert herkömmliche Fernsehauflösung. Trotzdem ist das Gerät so beliebt, dass der Hersteller bisher keine Preissenkung angekündigt hat. In den USA überholte die Wii im Juli 2008 Microsofts Xbox 360, was die Verkaufszahlen angeht. Die Konsole zeichnet sich durch einen bewegungssensitiven Controller und bewegungsorientierte Zusatzgeräte wie das "Balance Board" aus. Mit simplen Sport- und Spaß-Spielen hat sie für die Branche neue Zielgruppen erobert. 2009 führte Nintendo eine Erweiterung für den Controller namens Wii Motion Plus ein, die Bewegungen der Spieler noch präziser erfassen helfen soll. Einen ausführlichen Wii-Test finden Sie hier .
Playstation 3 und 2
AP
Der direkte Konkurrent von Microsofts Xbox 360 - die beiden Konsolen konkurrieren um die Hardcore-Gamer, die auch bereit sind, für hochauflösende Spielgrafik einen entsprechenden Fernseher zu kaufen. Im März 2007 kam die Konsole in Europa auf den Markt. Im Juli 2008 gab es sie entweder mit 40- oder mit 60-GB-Festplatte - im August 2009 wurde die PS3 slim vorgestellt, mit 120-GB-Festplatte und für einen niedrigeren Preis als das Vorgängermodell. Damit ist sie immer noch die teuerste unter den aktuellen Modellen. Die PS3 gibt ein hochauflösendes Videosignal über einen HDMI-Ausgang aus. Als einzige, momentan erhältliche Spielkonsole enthält sie ein Blu-ray-Laufwerk, mit dem sich auch hochauflösende Blu-ray-Discs abspielen lassen. Einen ausführlichen Test des ersten PS3-Modells finden Sie hier.

Im September 2010 kam in Deutschland die Erweiterung Playstation Move auf den Markt. Das Bewegungssteuerungs-System basiert auf der Konsolenkamera Playstation Eye und Controllern, die leuchtende Kugeln an der Spitze tragen. Die Kamera verfolgt die Bewegungen dieser Kugeln, gleichzeitig sorgen Lage- und Bewegungssensoren für ein noch genaueres Bewegungs-Abbild. Ein sogenanntes Starter-Pack enthält die Kamera und einen Move-Controller, es kostete im Herbst 2010 etwa 80 Euro. Weitere Controller sowie die mit einem Joystick ausgestatteten "Navigation Controller" müssen jeweils extra gekauft werden. Eine Ausrüstung für vier Spieler kann schnell so viel kosten wie eine ganze Konsole. Es sind jedoch auch im Preis reduzierte Bündel-Angebote erhältlich.

Sony hat als einziges der großen Unternehmen noch eine zweite Wohnzimmer-Konsole im Rennen: Die Playstation 2 verkauft sich noch immer, und es geht auch nach wie vor eine Menge Software für das Gerät weg, das in seiner Ur-Version im Jahr 2000 auf den Markt kam. In erster Linie verkaufen sich für das inzwischen geschrumpfte Gerät Partyspiele wie "SingStar" und das Quiz-Spiel "Buzz".
Xbox 360
REUTERS
Microsofts High-Definition-Konsole ist von den drei aktuellen Konkurrenten am längsten auf dem Markt, nämlich seit Ende 2005. Microsoft schraubte seitdem mehrmals an Preis und Ausstattungsmerkmalen. Die 360 hat ein normales DVD-Laufwerk.

Die aktuellen Modelle geben HD-Bilder über einen HDMI-Ausgang aus. Im Juni 2010 stellte Microsoft eine neue, kleinere, nun durchgägnig schwarze Xbox 360 vor, die serienmäßig mit einem HDMI-Ausgang und einem Wifi-Modul für drahtlosen Netzzugang ausgestattet ist. Das Gerät soll zudem deutlich leiser sein als die vorangegangenen Modelle. Sie kostete in Deutschland zunächst gut 300 Euro. Eine preiswertere Version mit nur vier Gigabyte Flashspeicher, aber ohne Festplatte kostete im Herbst 2010 etwa 180 Euro. Einen ausführlichen Test der ursprünglichen Xbox 360 finden Sie hier.

Im November 2010 kam Micorosofts Bewegungssteuerungs-System Kinect auf den Markt. Es funktioniert ohne physische Controller, erfasst werden die Bewegungen der Spieler von zwei Kameras. Zudem sind in die balkenförmige Kinect-Erweiterung Mikrofone eingebaut. Das System erfasst Bewegungen des ganzen Körpers und kann außerdem auf gesprochene Anweisungen reagieren. Mit Kinect lassen sich nicht nur Spiele steuern, sondern auch die Benutzeroberfläche der Konsole bedienen, Filme starten, pausieren und stoppen und Videochats führen. Kinect kostete bei der Einführung etwa 150 Euro, inklusive eines Spiels. Diverse Bündel-Angebote mit samt einer Konsole sind ebenfalls erhältlich.
Sony PSP
REUTERS
Die Playstation Portable, auf dem Markt seit 2005, ist Sonys erster Versuch, von dem traditionell von Nintendo ("Gameboy") beherrschten Markt für mobile Spielgeräte ein Stückchen abzuzwacken. Seit 2007 gibt es eine etwas dünnere Version namens Slim and Lite. Die Mobilkonsole kann nicht nur Spiele darstellen, sondern auch Filme und Musik abspielen. Außerdem lässt sie sich per W-Lan mit dem Internet verbinden. Filmdownloads und andere Inhalte können von der PS3 auf die PSP verschoben werden, außerdem kann die Mobilkonsole über einen Internetzugang als eine Art Fernbedienung für die PS3 benutzt werden. Die PSP ist auf dem Markt für mobile Spielgeräte Zweiter hinter Nintendos DS. Im Juni 2009 wurde das neue Modell PSP go vorgestellt, das ein herausschiebbares Unterteil mit den Bedienelementen darauf aufweist und deshalb deutlich kleiner ist, dafür aber kein Laufwerk mehr für Sonys UMD-Disk-Format hat. Spiele, Bilder, Filme und Musik sollen darauf direkt heruntergeladen werden. Die 2008 eingeführte PSP 3000 mit UMD-Laufwerk soll aber weiterhin produziert werden. Einen ausführlichen Test der ursprünglichen PSP finden Sie hier .
Nintendo DS
Der Nintendo DS ist seit 2005 in einer ersten Version auf dem Markt, seit 2006 in einer schlankeren Ausgabe namens DS Lite (abgebildet). DS steht für "dual screen". Die Konsole hat einen normalen und in der unteren Hälfte einen Touch-Screen. Spiele werden über Tasten oder aber einen Stylus, mit dem der Touchscreen bearbeitet wird, gespielt. Der DS lässt sich wie die PSP über W-Lan mit dem Internet verbinden, auch Online-Spiele und Spielereien wie Bilder-Chat sind so möglich. Mit Spielen wie "Nintendogs" und "Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging" erschloss der DS neue Zielgruppen für Mobilkonsolen. Der DS ist das derzeit meistverkaufte mobile Spielgerät. Seit der Markteinführung wurden der kleinere DS Lite und zuletzt, Ende 2008 bzw. Anfang 2009 der DSi nachgeschoben. Letzterer weist als Neuerung unter anderem zwei etwas größere Bildschirme und zwei VGA-Kameras auf (eine auf der Bildschirm-Seite, eine auf der Gehäuse-Außenseite). Einen Testbericht über die erste Version des Nintendo DS finden Sie hier , einen Bericht über den aktuellen DSi finden Sie hier . Seit März 2010 gibt es den DSi XL, der einen größeren Bildschirm (4,2 Zoll) verfügt. Bei der Electronic Entertainment Expo im Juni 2010 in Los Angeles stellte Nintendo ein neues Gerät namens 3DS vor, das dreidimensionale Darstellungen auf einem der beiden Bildschirme erlaubt, ohne eine Spezialbrille erforderlich zu machen. Preis und Erscheinungstermin wurden zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht genannt.


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