Von Matthias Kremp
Keine Frage: mit dem iPhone könnte Apple die Handy-Industrie ganz ordentlich durchschütteln. Der fast vollständige Verzicht auf Knöpfe und das per Software an die jeweilige Situation und Aufgabe anpassbare Interface könnten auch komplexe Funktionen leicht bedienbar machen. Die technische Ausstattung ist – bis auf die fehlende UMTS-Anbindung – über alle Zweifel erhaben. Die Ziele sind hoch gesteckt. Nun muss Apple noch beweisen, dass das iPhone tatsächlich halten kann, was Steve Jobs verspricht.
Wenn es das schafft, bleibt einzig der Preis von 500 bis 600 US-Dollar (je nach Speicherausstattung) als Bremsklotz. Der gilt in den USA übrigens im Verbund mit einem Zweijahresvertrag mit dem Mobilfunk-Carrier Cingular, dürfte also bereits einen subventionierten Anteil enthalten. Wie teuer das iPhone also in Deutschland wirklich wird, lässt sich aus dem Dollarpreis nicht ableiten, sondern dürfte davon abhängen, wie tief ein Partner aus der Mobilfunkbranche bereit ist, in die Subventionskasse zu greifen.
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