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10.01.2007
 

Revolutionär oder evolutionär

Was ist wirklich dran am iPhone?

Von Matthias Kremp

Mit dem iPhone, behauptet Apple-Chef Jobs, habe Apple das Mobiltelefon neu erfunden. Mindestens fünf Jahre sei man den etablierten Handy-Herstellern voraus. Hat er mit dieser Behauptung Recht? Ein Blick auf die wichtigsten Funktionen des Apple-Handys soll’s klären.

Das Betriebssystem

Beim Blick auf das Betriebssystem wird klar, dass es sich beim iPhone mehr um einen Computer, denn um ein Telefon handelt. Schließlich läuft auf dem iPhone Mac OS X, das System, mit dem Apple auch Notebooks, Desktop-Rechner und sogar Server ausliefert.

Darüber, inwieweit die Software abgespeckt werden musste, um auf einem Handy zu laufen, gibt es noch keine Informationen. Die wichtigsten Technologien scheinen jedoch enthalten zu sein. Man kann sicher sein, dass sich die Entwickler darauf stürzen werden, passende Applikationen zu programmieren. Mac-Software wie etwa Adobe Photoshop wird auf dem iPhone allerdings kaum lauffähig sein. Wie ein echter Computer soll das iPhone dank Mac OS X mehrere Programme gleichzeitig ablaufen lassen können, betont Apple.

Zu solchem Multitasking sind allerdings auch Handys anderer Hersteller schon lange in der Lage. So kann ein Blackberry beispielsweise ebenfalls problemlos E-Mails empfangen, während man im Web surft.

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