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07.02.2007
 

Sicherheit im Straßenverkehr

New Yorker Senator kämpft gegen iPods

Wer in New York über die Straße schlendert und dabei Musik hört oder per Handy telefoniert, könnte künftig dafür kräftig zur Kasse gebeten werden. Ein Senator will satte Bußgelder kassieren - aus Sorge um die Sicherheit im Straßenverkehr.

New York - Zu ihrem eigenen Schutz sollten die Fußgänger mit einem Bußgeld von 100 Dollar zum Verzicht auf elektronische
Geräte im Straßenverkehr gezwungen werden, sagte Senator Carl Kruger, der im Parlament des Bundesstaates New York sitzt. Nur so sei eine "große öffentliche Sicherheitskrise" noch zu verhindern. Die Gefahr, etwa durch Musik aus einem mp3-Spieler abgelenkt zu werden und dadurch einen Unfall zu verursachen, sei einfach zu hoch, sagte der Politiker.

Alleine in seinem Viertel seien seit September bereits drei
Menschen auf diese Weise ums Leben gekommen, ergänzte Kruger. Einem Mann sei sogar nachgerufen worden, aufzupassen als er auf die Straße trat - doch die Warnschreie verhallten ungehört.

Er wolle den New Yorkern nicht vorschreiben, auf ihre
Unterhaltungselektronik-Geräte zu verzichten, betonte Kruger.
"Aber was passiert, ist folgendes: Wenn die Leute sich mit ihrem
iPod, ihrem Blackberry, Handy oder Videospiel beschäftigen,
spazieren sie in rasende Busse und fahrende Autos. Das wird zu einem landesweiten Problem." Noch am Mittwoch wollte er seinen Gesetzesentwurf, der die Geldstrafe vorsieht, vorlegen.

kai/Reuters

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