• Drucken
  • Senden
  • Feedback
02.07.2007
 

Handy-Hype

Apple verkauft Hunderttausende iPhones

Bis zu einer halben Million iPhones soll Apple schon am ersten Wochenende verkauft haben. Stimmt die Zahl, würde sie selbst die kühnsten Schätzungen übertreffen. Engpässe gibt es laut Apple trotzdem nicht.

Die Zahlen schwanken noch und sind nur Schätzungen. So viel ist aber jetzt schon klar: Der Beginn des iPhone-Verkaufs war ein Riesenerfolg für das Unternehmen. Mindestens 200.000 Exemplare des 500 bis 600 Dollar teuren Geräts sollen nach Berechnungen des San Francisco ansässigen Marktforschungsunternehmens Global Equities Research seit Freitagabend über US-Ladentheken gegangen sein.

Whoopie Goldberg: Auch Promis mussten sich einreihen, um an eines der begehrten iPhones zu kommen
Zur Großansicht
DPA

Whoopie Goldberg: Auch Promis mussten sich einreihen, um an eines der begehrten iPhones zu kommen

Mit eben dieser Zahl hatte schon vorab das Marktforschungsunternehmen Piper Jaffrays gerechnet. Nun aber korrigierte Piper-Jaffrays-Analyst Gene Munster die Zahl nach oben: Tatsächlich hätten sich über das Wochenende eine halbe Million Käufer für das edle iPhone gefunden. Einige hatten sich schon Tage zuvor in die Schlangen der Wartenden eingereiht, um an eines der begehrten Geräte zu kommen.

Stimmt Piper Jaffrays Zahl, hätte das Mobiltelefon Apple schon am ersten Verkaufswochenende einen Gewinn von rund 40 Millionen Dollar eingebracht, denn Schätzungen zufolge verdient Apple etwa 80 Dollar pro iPhone.

Die meisten Interessenten wollen das Modell mit 8 Gigabyte Speicher, ergab eine Umfrage unter 253 iPhone-Käufern. Demnach sollen sich 95 Prozent der Befragten für das knapp 600 Dollar teure Highend-Gerät entschieden haben - nur fünf Prozent griffen zur billigeren 4-Gigabyte-Version.

Bisher keine Lieferengpässe

Laut Apple soll die Vorliebe der Käufer für das 8-Gigabyte-iPhone kein Problem gewesen sein. Dem Hersteller zufolge gab es noch bis Ladenschluss am Samstagabend in allen Apple Stores das Modell. Erst am Sonntagabend sei es in einigen Geschäften ausverkauft gewesen. Insgesamt 84 Prozent der Apple-Fillialen hätten es dagegen weiter vorrätig. Von Lieferproblemen zu sprechen, sei angesichts dieser Zahlen nicht angebracht.

Allerdings beziehen sich diese Angaben nur auf die von Apple selbst betriebenen Geschäfte. In den Shops des Netzbetreibers AT&T, der das iPhone in den USA exklusiv vermarkten darf, scheint es anders auszusehen. Schon kurz nach dem Verkaufsstart am Freitagabend war zumindest in einer Filiale in New York die 8-Gigabyte-Version ausverkauft. Ob es in anderen AT&T-Niederlassungen ähnliche Vorkommnisse gab, ist bisher nicht bekannt.

Käufer, die hofften, sich die Wartezeit vor einem der Ladengeschäfte durch einen Einkauf in Apples Online-Store ersparen zu können, müssen sich ganz besonders in Geduld üben. Dort wird die Lieferzeit mit zwei bis vier Wochen angegeben.

mak

Diesen Artikel...

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Auf anderen Social Networks posten:

  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Xing
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • reddit
  • Windows Live

News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Netzwelt
alles aus der Rubrik Mobil

© SPIEGEL ONLINE 2007
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



Mehr auf SPIEGEL ONLINE







TOP



TOP