Der 33-jährige Arbeiter war von einem Kollegen tot aufgefunden worden. Die Leiche habe aus der Nase geblutet, auf dem Hemd des Toten soll sich ein Rußfleck in der Form eines Handys abgezeichnet haben, heißt es in Berichten. Die Polizei ermittelt und vermutet, der Handy-Akku könne explodiert sein. Ein ähnlicher Fall hatte sich bereits im Juli in der chinesischen Provinz Gansu zugetragen..
Das neue Unglück soll sich in einem Steinbruch in der Provinz Chungcheong, etwa 135 Kilometer südlich von Koreas Hauptstadt Seoul zugetragen haben. Ein mit der Untersuchung des Opfers betrauter Arzt wird von der BBC mit der Aussage zitiert, die Leiche habe Verbrennungen an ihrer linken Brust aufgewiesen. Zudem wurden Frakturen der Rippen und der Wirbelsäule sowie Quetschungen der Lunge festgestellt.
"Betrachtet man alle diese Faktoren, scheint es, dass der hohe Druck einer Explosion Lunge und Herz beschädigt und so zum Tod geführt hat", sagte Dr. Kim Hun vom Hungbuk National University Hospital. Nach Angaben der Polizei sein in der Hemdtasche des verunglückten ein geschmolzener Akku gefunden worden.
Der Hersteller des Mobiltelefons, das südkoreanische Unternehmen LG Electronics, wollte den Vorfall aufgrund der andauernden polizeilichen Ermittlungen nicht weiter kommentieren. Ein Firmensprecher verwies jedoch darauf, das Gerät sei intensiven Tests unterzogen und von unabhängigen Organisationen zum Verkauf freigegeben worden. Zudem sagte der Sprecher: "Wir bestätigen, dass das Handset, von dem man annimmt, dass es in den Vorfall verwickelt ist, ausschließlich in Südkorea hergestellt und vertrieben wird."
Ein direkter Zusammenhang mit dem Unglück in China wird nicht vermutet. Damals war einem Schweißer das Handy in der Brusttasche explodiert. Die Polizei vermutete seinerzeit, die große Hitze an am Arbeitsplatz des Opfers könne zu einer Überhitzung und schließlich zur Explosion des Akkus geführt haben. In Südkorea hingegen, herrschen derzeit eher kalte Temperaturen vor.
mak
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