Von Matthias Kremp
Mit dem iPhone hat Apple den Touchscreen zum bestimmenden Element eines modernen Mobiltelefons gemacht. So konsequent wie der iPod-Hersteller hat weder zuvor noch danach irgendein Hersteller das Prinzip der Fingerbedienung per Display durchgezogen. An Nachahmern mangelt es jedoch nicht.
Kaum ein Hersteller ließ es sich nehmen, in Barcelona ein Touchscreen-Handy vorzustellen. Meist jedoch handelt es sich dabei um halbgare Versuche, die Geräte ein bisschen aufzupeppen. Das fällt immer dann besonders auf, wenn die Touchscreen-Bedienung nur als Ergänzung zu den üblichen Mini-Joysticks oder nur bei bestimmten Funktionen nutzbar ist.
Am auffälligsten ist das bei ultramobilen PCs (UMPCs) wie dem HTC Shift. Der ist einerseits mit einem großen berührungsempfindlichen Display versehen. Zusätzlich lässt sich aber eine komplette QWERTZ-Tastatur hervorschieben, die das Gerät zum Mini-Notebook umwandelt.
Meist jedoch werden die Finger-Fähigkeiten der Bildschirme nur in begrenzten Bereichen oder für einzelne Funktionen aktiviert. So etwa bei einigen Sony-Ericsson-Handys, die bei bestimmten Aktivitäten Eingaben am unteren Displayrand erwartet. So muss man stets zwischen Tastenfeld und Display wechseln, was auf Dauer eher bremsend wirkt.
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