Von Konrad Lischka
Zehn Millionen iPhones will Apple-Boss Steve Jobs in diesem Jahr verkaufen. Ein mutiges Ziel, denn laut dem "Wall Street Journal" hat Apple in den ersten sechs Monaten iPhone-Hype nur vier Millionen Geräte verkauft. Wie Jobs das steigern will, erklärte er gestern in der Apple-Zentrale im kalifornischen Cupertino: Apple motzt im Sommer per Software-Update das iPhone zum Geschäftshandy auf - und zur mobilen Spielkonsole gleich auch noch.
Große Spieleentwickler wie Electronic Arts und Sega entwickeln iPhone-Titel. Die sollen die iPhone-Bedienung per Berührung und Bewegung für neue Spielansätze nutzen. Den Rest will Apple von unabhängigen Programmierern erledigen lassen: Sie sollen Nischen- und Mainstreamsoftware für das iPhone entwickeln, die Nutzer anlockt. Apple buhlt um die Bastler mit einem Entwicklerkit und der Möglichkeit, die iPhone-Software über den iTunes-Downloadshop zu verkaufen.
Blackberry-Fähigkeiten, Millionen für Programmierer, die iPhone-Spielkonsole - SPIEGEL ONLINE beschreibt, wie Apple den Mobilmarkt aufrollen will.
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