Von Matthias Kremp
Das Geheimnis ist gelüftet: Nachdem es wochenlang mit Spannung erwartet worden war, hat T-Mobile das erste Mobiltelefon auf Basis des Google-Handy-Betriebssystems Android präsentiert. Ist das wirklich die groß angekündigte Innovation oder nur eine Kopie des iPhone - und welches der Geräte kann mehr?
Was das Android-Mobiltelefon dem iPhone auf jeden Fall voraus hat ist seine Multitasking-Fähigkeit. Das bedeutet, dass das Gerät mehrere Programme gleichzeitig ausführen kann, zwischen denen man nach Lust und Laune hin und her springt, solange noch Platz im Speicher ist. Beim Apple-Handy hingegen kann immer nur ein Programm aktiv sein.
Eine andere Funktion, auf die iPhone-Anwender schon lange sehnsüchtig warten, ist das "Kopieren und Einsetzen". Beim G1 wird das gelöst, indem man eine bestimmte Taste auf der Tastatur und gleichzeitig den Trackball drückt, um einen Text oder ein Bild auszuwählen. Text oder Bild kann man dann an anderer Stelle wieder einsetzen. Sicher mehr als ein iPhone-Fan beneidet den G1-Besitzer um dieses Feature. Eine Einschränkung gibt es aber doch: Es lassen sich offenbar nicht alle Texte auf diese Weise kopieren. Stattdessen ist die Funktion auf editierbare Textpassagen beschränkt.
Mit der eingebauten Kamera allerdings kann das G1 nicht punkten. Sie löst zwar immerhin gut eine Million Bildpunkte mehr auf als die iPhone-Kamera. An die Bildqualität einer aktuellen Kompaktkamera dürfte sie damit aber bei weitem nicht heranreichen. Zudem legen andere Hersteller wie Samsung und Sony Ericsson die Messlatte längst zwei Etagen höher an und verbauen 5-Megapixel-Digicams in ihren Handys.
Die Daten-Flatrate, mit der T-Mobile das Handy in den USA anbietet, hält - ebenso wie bei ihrem deutschen Gegenstück - nicht was der Name verspricht. Denn von einer echten Flatrate kann kaum die Rede sein, wenn der Provider das monatliche Übertragungsvolumen auf ein Gigabyte begrenzt.
Ebenso wie sich T-Mobile bei den hiesigen iPhone-Flatrates vorbehält, die Übertragungsgeschwindigkeit zu drosseln, wenn man sein Inklusivvolumen überschreitet, will es der Konzern auch in den USA mit dem G1 handhaben. Wer innerhalb eines Monats mehr als das eine Gigabyte auf sein G1 überträgt, wird auf behäbige 50 Kilobit pro Sekunde abgebremst. Bei diesem Tempo werden die meisten User freiwillig aufhören, mobil zu surfen, bis wieder die volle Geschwindigkeit freigeschaltet wird.
Was es sonst noch an Gutem und nicht ganz so Gutem über das T-Mobile G1 zu berichten gibt, lesen Sie auf den folgenden Seiten.
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Thema ist ja: "T-Mobile G1: Wie gefällt Ihnen das neue Google-Handy?" und nicht, was kann man alles mit Android machen. Genau so ist es beim G1. Will man ein Smartphone für den täglichen Gebrauch so kann man derzeit [...] mehr...
Also, um Programme auf einem Linux-Rechner installieren zu können, benötigt man nicht unbedingt Root-Rechte. Das Verzeichnis, in das man installieren will, könnte z.B. schreibbar sein für den User, der installieren möchte. Eine [...] mehr...
Absoluter Schwachsinn! Es ist vollkommen anders als beim i-phone. Android ist open-source. Die T-mobile-Version ist Android, nicht mehr und nicht weniger! Das i-phone-Betriebssystem ist nicht open source. Darwin ist nicht MAC [...] mehr...
Überhaupt nicht wie bei Andriod. Sie können MacOS nicht frei herunterladen. Sie müssen dafür bezahlen. Hier, ist der Apple-Store, wo sie es erwerben können: [...] mehr...
Genau diese Root Rechte haben Sie NICHT auf dem G1. WIE kann ich Geld verdienen? Wie rechne ich mit Google oder wem? ab? Ich habe nichts dergleichen im AppStore gesehen. Yup, genau wie beim G1. Sie haben Android, welches [...] mehr...
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