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28.12.2008
 

Kurznachrichten

Experten rechnen mit 300 Millionen Neujahrs-SMS

Gutes Geschäft für die Mobilfunkanbieter: Zum Jahreswechsel rechnet der Branchenverband Bitkom mit 300 Millionen Handy-Kurznachrichten. Vieltipper verschicken in der Nacht zum 1. Januar demnach etwa fünf SMS.

Das neue Jahr beginnt für die Handynetzbetreiber erfreulich. Nach Angaben des Branchenverbands Bitkom werden die Deutschen zum Jahreswechsel etwa 300 Millionen SMS verschicken. Ein einträgliches Geschäft, schließlich müssen Kunden je nach Tarif 20 Cent oder sogar deutlich mehr pro Nachricht bezahlen. Die besonders aktiven Mobiltelefonnutzer schreiben Silvester im Schnitt etwa fünf SMS mit Glückwünschen für das neue Jahr.

Neujahrs-SMS: Leichte Verzögerungen möglich
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DDP

Neujahrs-SMS: Leichte Verzögerungen möglich

Die deutschen Mobilfunknetze, die 2008 insgesamt 23 Milliarden Kurznachrichten übermittelten, seien für den Ansturm in der Silvesternacht gerüstet, teilte der Branchenverband mit. Dennoch könne es zwischenzeitlich zu Verzögerungen beim Versand kommen. Denn die SMS werde nicht von einem Mobiltelefon direkt zu einem anderen gesendet.

Im Internet bieten viele Netzbetreiber und E-Mail-Anbieter einen zeitversetzten SMS-Versand an. Damit können die Grüße bereits vor der Silvesterparty vorbereitet und auf Versand kurz vor Mitternacht gesetzt werden. Auch hier sollte man die erwartete Verzögerung miteinrechnen, teilte Bitkom mit.

Grundsätzlich lande die SMS nach dem Abschicken zunächst in der Kurzmitteilungszentrale des Netzbetreibers. Dort werde geprüft, welchen Mobilfunkanbieter der Empfänger benutzt. Bleibt die SMS im eigenen Netz, verschicke die Kurzmitteilungszentrale die Nachricht an das Empfängertelefon, sobald dieses eingeschaltet und im Netz eingebucht ist. Andersfalls übermittle sie die Nachricht an die Kurzmitteilungszentrale des Zielnetzes. Von hier wird die SMS dann an das Mobiltelefon des Empfängers verschickt.

hda/ddp/AP

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