iPhone 3G: Doppelt so schnell, immer noch Mängel

9. Teil: Was noch fehlt

Trotz der vielen Verbesserungen, die Apple in das iPhone 3G hat einfließen lassen, gibt es doch immer noch einige Dinge, auf die man weiterhin verzichten muss:

  • Die Bluetooth-Funktion ist zu stark eingeschränkt. Man kann das iPhone mit Bluetooth-Headsets und Bluetooth-Freisprecheinrichtungen verbinden - das war's dann aber auch. Wenn ich mir nun aber ein neues Auto mit moderner Freisprecheinrichtung zulege, die das Sim Access Profile (SAP) unterstützt, kann mein iPhone nicht von deren Vorzügen profitieren, kann sich also nicht in den Standby-Modus versetzen und das Telefonieren dem GSM-Modul des Autos überlassen. Ebenso wenig kann man die Musik des iPhone drahtlos auf Bluetooth-Autoradios oder drahtlose Stereo-Headsets übertragen.

  • Als drahtloses Notebookmodem lässt sich das iPhone immer noch nicht nutzen. Bei anderen Handys ist es längst üblich, dass man die 3G-Datenverbindung via Bluetooth oder USB-Kabel an ein Laptop weiterreichen kann. Doch es gibt einen Umweg: Mit einer sogenannten Multisim kann man die Datenflatrate des iPhone auch mit einem Mobilcomputer nutzen. Bis zu drei solcher Karten lassen sich hinzubuchen, kosten einmalig je 30 Euro. Außerdem braucht man noch eine UMTS-Karte oder einen UMTS-USB-Stick fürs Notebook, was noch mal mindestens 100 Euro kostet.

  • Schmerzlich vermisse ich immer noch eine Flash-Unterstützung in Apples Safari-Browser. Daran, so Adobe-Chef Shantanu Narayen, werde zwar schon eifrig gearbeitet, einen Veröffentlichungstermin mochte er aber noch nicht nennen.

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 20 Beiträge
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1. Geht das denn schon wieder los?
SchneiderWeisse63 10.07.2008
Das neue iPhone kommt. Gut. Wissen wir jetzt. Braucht's einer? Hat Apple wieder so viele Journalisten-Handys verschickt, dass wir jetzt überall und wochenlang mit unnützem Wissen über Features zugeballert werden, über die das neue Gerät so verfügt und andere vielleicht nicht oder jedenfalls nicht so. Herrschaftszeiten: Es ist doch nur ein Telefon!
2. ähm
mime 10.07.2008
Zitat von SchneiderWeisse63Das neue iPhone kommt. Gut. Wissen wir jetzt. Braucht's einer? Hat Apple wieder so viele Journalisten-Handys verschickt, dass wir jetzt überall und wochenlang mit unnützem Wissen über Features zugeballert werden, über die das neue Gerät so verfügt und andere vielleicht nicht oder jedenfalls nicht so. Herrschaftszeiten: Es ist doch nur ein Telefon!
Eben nicht ;)
3. Warum das iPhone (und Macs) polarisieren...
Rabenfeder 10.07.2008
Jetzt geht es wieder los, die einen wettern, das Gerät sei kalter Kaffee, andere hätten größere Kameras und andere Features. Die "Apple-Ablehner" eben. Und die "Apple-Evangelisten" brechen auf zu neuen Lobpreisungen der Produkte. Nur ein Telefon? Nur ein Computer? Ja und nein! Die Hardware ist vergleichbar, scheinbar teurer aber eben auch schicker und in manchen Details praktischer (Ich liebe meinen Magnetplug am Netzanschluß des Notebooks, nie wieder herausreißende Stromkabel!) Und sie machen vieles anders... und um ehrlich zu sein, alleine dafür liebe ich sie. Sie hielten Microsoft eine Herausforderung vor, die viel bewegte, vor allem für uns! "Apple-User" zu sein macht Spaß, klar gibt es hier und da Probleme und Sorgen, auch Fehlfunktionen und Bugs, ist man aber wie ich seit gut 15 Jahren in "beiden Welten" (Windows und OS X) unterwegs, schätzt man die Unterschiede. Derzeit bin ich sehr zufriedener Nokia-User, doch wohl nur solange, bis Vertragsvielfalt mir bei meinem Mobilfunkpartner ein iphone ermöglicht. Denn was seit dem iphone in der "Handy-Szene" passiert ist, ist teilweise richtig umwälzend und gut. Und sei es auch nur, weil viele mal über neue Ideen nachdenken. Und war es nicht ein Apple der einst Isaac Newton auf den Kopf fiel und damit wichtige Gedanken der heutigen Technik auslöste? Darum Apple, weiterso, habe Ideen, Visionen und Gedanken, was gefällt bereichert unser Leben, was nicht können wir ja auch ignorieren... ;-) P.S.: ...wer hat übrigens gesagt, das alle ein Produkt gutfinden müssen?
4. Kremp heißt die Journaille...
conejon 10.07.2008
Eben hieß es noch "Doppelt so schnell, genauso schön" Jetzt plötzlich "Doppelt so schnell, immer noch Mängel" Schöner Vorzeichenwechsel und süß, wie hier Begeisterung mit notdürftiger Nörgelei kaschiert wird...
5. Die Großen Vier
doctor manhattan 10.07.2008
Gut dass nach David Pogue, Walt Mossberg und Ed Baig jetzt Matthias Kremp sein Urteil abgegeben hat, danke Matthias! Hier sieht am wie Steve nach der Ankündigung des 3G aussah… er musste sich am Bühnenrand durch die Menfe kämpfen ;)) http://flickr.com/photos/marzipanguy/2566027202/sizes/o/
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