Trotz der vielen Verbesserungen, die Apple in das iPhone 3G hat einfließen lassen, gibt es doch immer noch einige Dinge, auf die man weiterhin verzichten muss:
- Die Bluetooth-Funktion ist zu stark eingeschränkt. Man kann das iPhone mit Bluetooth-Headsets und Bluetooth-Freisprecheinrichtungen verbinden - das war's dann aber auch. Wenn ich mir nun aber ein neues Auto mit moderner Freisprecheinrichtung zulege, die das Sim Access Profile (SAP) unterstützt, kann mein iPhone nicht von deren Vorzügen profitieren, kann sich also nicht in den Standby-Modus versetzen und das Telefonieren dem GSM-Modul des Autos überlassen. Ebenso wenig kann man die Musik des iPhone drahtlos auf Bluetooth-Autoradios oder drahtlose Stereo-Headsets übertragen.
- Als drahtloses Notebookmodem lässt sich das iPhone immer noch nicht nutzen. Bei anderen Handys ist es längst üblich, dass man die 3G-Datenverbindung via Bluetooth oder USB-Kabel an ein Laptop weiterreichen kann. Doch es gibt einen Umweg: Mit einer sogenannten Multisim kann man die Datenflatrate des iPhone auch mit einem Mobilcomputer nutzen. Bis zu drei solcher Karten lassen sich hinzubuchen, kosten einmalig je 30 Euro. Außerdem braucht man noch eine UMTS-Karte oder einen UMTS-USB-Stick fürs Notebook, was noch mal mindestens 100 Euro kostet.
- Schmerzlich vermisse ich immer noch eine Flash-Unterstützung in Apples Safari-Browser. Daran, so Adobe-Chef Shantanu Narayen, werde zwar schon eifrig gearbeitet, einen Veröffentlichungstermin mochte er aber noch nicht nennen.
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