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07.12.2009
 

Datenschutz im Web

Wie Sie sich vor Google verstecken

Von Konrad Lischka und Christian Stöcker

Web-Konzern: Alles, was Sie über Google wissen müssen
Fotos
REUTERS

2. Teil: Interessenbasierte Werbung ausschalten

Es gibt im Web kaum einen Blog, kaum eine kommerzielle Web-Seite, auf der nicht etwas Geld mit Google-Anzeigen verdient wird. Nebenbei sammelt jede dieser eingebundenen Google-Anzeigen Daten für den Werbekonzern - auch auf Seiten, über denen gar nicht "Google" steht.

Google macht daraus kein Geheimnis. Wer die Datenschutzbestimmungen zum Anzeigensystem liest, erfährt dort, wie das Werbesystem funktioniert:

"Wenn Sie Websites besuchen, die mit uns zusammenarbeiten, oder Google-Websites, die das DoubleClick-Cookie verwenden (z. B. YouTube), kann Google das DoubleClick-Cookie in Ihrem Browser setzen, um Informationen zu der Art der besuchten Seiten oder zu den angezeigten Inhalten zu sammeln. Auf Basis dieser Informationen weist Google Ihrem Browser relevante Interessenkategorien zu und verwendet diese Kategorien zur Schaltung interessenbezogener Anzeigen. Falls Sie beispielsweise häufig Reise-Websites besuchen, kann Google mehr Anzeigen zum Thema Reisen schalten."

Google versichert, die Informationen nicht mit persönlichen Daten zu verknüpfen. Das heißt: Google weiß, dass die Nutzer oder der Nutzer eines Browsers auf einem Rechner bestimmte Seiten aufrufen. Wer diese Nutzer nun im Einzelnen sind, weiß Google aber nicht. Ein derart anonymes Protokoll wäre bei einer einzelnen Website kein Problem. Bedenklich ist das bei Google allerdings, weil es im Web so viele Seiten gibt, die Google-Werbung schalten und dadurch Daten für Google sammeln. Deshalb dürfte das Surfprotokoll bei aller Anonymität manchem Nutzer unheimlich sein.

Man kann die Überwachung abschalten. Google nutzt Cookies, um die Seitenaufrufe dem genutzten Rechner zuzuordnen. Über Cookies kann man geteilter Meinung sein - viele Web-Angebote nutzen dieses Werkzeug, auch SPIEGEL ONLINE. Die kleinen Textdateien machen Notizen über Ihr Surfverhalten, über auf bestimmten Web-Seiten gewählte Einstellungen und Präferenzen und darüber, welchen Funktionalitäten einer Seite Sie zugestimmt, welche Sie abgelehnt haben.

Google bietet mehrere Wege, das zu unterbinden:

  • Mit einem Klick auf dieser Seite deaktivieren Sie die interessenbasierte Werbung.
  • Auf dieser Seite der Google-Tochter DoubleClick kann man mit einem Klick auf "Ad Cookie Opt-Out" den entsprechenden Cookie deaktivieren.
  • Beide Methoden setzen aber lediglich einen neuen Deaktivierungs-Cookie. Das bedeutet: Sobald man den Cookie-Speicher löscht, weiß der Browser auch nicht mehr, dass man das Google-Werbeprotokoll deaktiviert hat. Wer seine Cookies oft löscht, kann Googles Werbe-Protokoll mit diesem Plugin für Firefox und Internet Explorer für immer deaktivieren. Deaktivierungsanleitungen für andere Browser gibt Google hier.

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07.12.2011 von OneLifeOnly:

Schwierig. Mein Posteingang verzeichnet ca. 1000 Mails in 2 Monaten. Allerdings habe ich die Emailadresse seit über 15 Jahren. Am Anfang ging man damit noch lässig um. Aber auch heute muss man die Emailadresse für SPAM fregeben [...] mehr...

14.11.2011 von publicminx: Das Leben akzeptieren

Ja und? Ist mir doch egal. ---Zitat--- Ab sofort werden Suchergebnisse sogar "personalisiert", wenn man dem weder zugestimmt noch sich eingeloggt hat. ---Zitatende--- Nein wirklich? Mir schlottern die Knie. [...] mehr...

28.09.2011 von aamaro: Anonyme Web Proxys...VORSICHT!

Vergessen Sie Proxys! Was macht ein Hacker, der es auf die privaten Daten einer Person abgesehen hat? Er stellt einen vermeintlich anonymen Proxy zur Verfügung und dokumentiert nahezu ALLES, was Sie in ihren PC tippen (zumindest [...] mehr...

26.09.2011 von laubsauger:

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24.09.2011 von pcpero: Die Entdeckung der Laaangsamkeit

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Google verdient sein Geld fast ausschließlich mit Werbung - mit zwei nahezu vollautomatisierten Programmen.

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1995 - When Larry met Sergey

Angeblich konnten Larry Page und Sergey Brin einander erst einmal nicht besonders gut leiden, als sie sich im Jahr 1995 zum ersten Mal trafen. Der 24-jährige Brin war übers Wochenende in Stanford zu Besuch, der 23-jährige Page gehörte angeblich zu einer Gruppe von Studenten, die Besucher herumführen mussten. Der Legende nach stritten Brin und Page ununterbrochen miteinander.

1996 - Es begann mit einer Rückenmassage

1998 - Finanzierung

1999 - Mehr Geld und ein neues Heim

2000 - AdWords

2001 - Profit und ein neuer Eric Schmidt

2002 - Corporate Search, Google News, Froogle

2003 - AdSense und Blogger

2004 - Picasa, Googlemail, Bücher und ein Börsengang

2005 - Google Maps und Google Earth

2006 - Google Video, Web-Applikationen , YouTube - und Kritik

2007 - Googlemail für alle, DoubleClick, Streetview und Android

2008 - Knol, Chrome und kein Ende


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