Es gebe keine Belege dafür, dass die Aufständischen auch in der Lage seien, die Kontrolle über die Drohnen zu übernehmen oder auch nur deren Flüge zu behindern. Doch eine Live-Überwachung der unbemannten Flugzeuge brächte einem Feind auch so schon große Vorteile: Die Drohnen werden sowohl zur Überwachung des Feindes als auch für Luftangriffe eingesetzt. Das Überraschungsmoment, das den USA dabei bislang in die Hände spielt, wäre durch den nun kolportierten Video-Hack dahin.
Die USA verlassen sich sowohl im Irak als auch in Afghanistan mehr und mehr auf die Drohnen vom Typ Predator und das neuere, teurere Modell Reaper. Sie erlauben Überwachung und Angriffe ohne die eigenen Soldaten in Gefahr zu bringen. Erst vor wenigen Tagen hatte US-Präsident Barack Obama angekündigt, er werde weitere Drohnen nach Pakistan schicken, um Extremisten in Schach zu halten.
Dem "WSJ" zufolge wurde das Problem bereits im vergangenen Dezember entdeckt, als US-Soldaten einen militanten Schiiten festsetzten, dessen Laptop Videofiles enthielt, die offenkundig aus abgefangenen Drohnen-Übertragungen stammten. Es habe sich dabei offenbar "nicht um eine einmalige Sache" gehandelt, wird eine ungenannte Quelle zitiert.
"Überwacht und ausgenutzt"
Im Sommer 2009 habe man dann Beweismaterial in der Größenordnung von "Stunden und Tagen" gefunden. Die ungenannte Quelle des "WSJ" wird mit den Worten zitiert, die Abfangsoftware- und Hardware der Aufständischen sei nun "Teil von deren Ausrüstung".
Dem Bericht zufolge arbeiten Militär und Geheimdienste nun daran, die Video-Feeds aus dem Inneren der Drohnen zu verschlüsseln. Es sei aber "unklar" ob das Problem bereits "vollständig ausgeräumt" worden sei. Ein hochrangiger Offizier namens David Deptula wird vom WSJ mit den Worten zitiert, die eingesetzten Drohnen brächten Risiken mit sich, da sie Video-, Steuer- und andere Daten über große Distanzen senden und empfangen können müssten: "Solche Dinge werden überwacht und ausgenutzt", sagte Deputla dem "WSJ" zufolge. Man arbeite daran, die Übertragungen besser zu verschlüsseln.
Dazu seien jedoch Veränderungen nicht nur in der Soft-, sondern auch der Hardware sowohl der Drohnen als auch in anderen Teilen der Steuerungssysteme am Boden notwendig. Der Hersteller der Drohnen, das US-Unternehmen Atomics Aeronautical Systems, wollte dem "WSJ" gegenüber "spezifische Datenverbindungsfähigkeiten und -beschränkungen" der eigenen Produkte nicht kommentieren.
Dass die Übertragung von der Drohne zur Bodenstation zum Teil unverschlüsselt abläuft, ist dem "WSJ" zufolge bereits seit dem Einsatz in Bosnien in den Neunzigern bekannt. Die neuen, teureren "Reaper"-Drohnen hätten prinzipiell das gleiche Problem.
cis
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Nun das: 1) GPS-Daten permanent überwachen. 2) Schnell verstecken (unauffällig wirken), sobald die Drohne in die Nähe kommt... Ist doch nicht so schwer drauf zu kommen, oder? mehr...
Ich stelle mir vor, als DDR-Dissident hätte ich es geschafft, der Stasi ein paar Stunden Tonaufnahmen meiner eigenen Telefonate abzuluchsen - was hätte ich dann? Einige Stunden von Telefonaten, die ich schon kenne, weil ich sie ja [...] mehr...
Ich sprach nicht von Knöpfchen drücken. Also bitte bei der Sache bleiben. mehr...
Ja schon, wenn man die zentimetergenaue Analyse sowie eine Auswertung der gesichteten Objekte ect vornehmen will. Im Videostrem selber aber werden die gps Daten permanent eingeblendet, rein zur Orientierung reicht das mehr als [...] mehr...
Darüber haben sich übrigens schon die Römer gewundert, dass die Barbaren , allen voran die Germanen, den völlig sinnlosen Kampf Mann gegen Mann als ehrenvoll empfinden, wo es doch viel zivilisierter und respektabler ist, wenn [...] mehr...
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