Hamburg - Die kleinen, quadratischen Chips mit den abgerundeten Ecken sind mittlerweile auf vielen Karten zu finden, die man im Geldbeutel mit sich herumträgt. Die Chips sollen die Karten sicherer machen. Im Moment aber sorgen sie bei manchen Bankkunden für Ärger. Die Betroffenen kommen im neuen Jahr nicht mehr so einfach an Bargeld, wie sie das gewohnt sind.
Bislang haben Post- und
Commerzbank bestätigt, dass einige Kunden Probleme beim Geldabheben am Automaten haben. Doch ein Sprecher der Postbank
geht davon aus, dass "Karten aller Banken in Deutschland" betroffen seien. Es handele sich um "ein Problem der gesamten Deutschen Kreditwirtschaft", so der Sprecher auf Nachfrage von SPIEGEL ONLINE. Der Zentrale Kreditausschuss, der Dachverband der Deutschen Kreditwirtschaft, hat für Montagmittag eine Stellungnahme angekündigt.
Eine Sprecherin der Commerzbank
erklärte: "Die Karten sind schon länger im Einsatz, Probleme gab es erst zum Jahreswechsel. Deshalb gehen wir derzeit von einem Programmierfehler auf dem Sicherheitschip aus". Mit den gleichen Chips sind Karten aller Kreditinstitute ausgestattet. Es scheinen jedoch nicht alle Karten mit Chip betroffen zu sein - wo genau der Fehler liegt ist bislang unklar, ebenso, wie viele Kunden davon überhaupt betroffen sind.
Probleme mit dem EMV-Chip
Zahlreiche Kunden der Postbank hatten schon am Wochenende Probleme, wenn sie mit neueren EC- und Kreditkarten Geld am Automaten abheben wollten. Ein Teil der Karten mit dem Sicherheitschip sei von den Automaten abgewiesen worden, sagte ein Sprecher der Postbank am Sonntag in Bonn. Die Geldautomaten selbst hätten tadellos funktioniert.
Experten würden derzeit nach der Ursache fahnden, warum einige der Karten mit dem sogenannten EMV-Chip von den Automaten nicht angenommen würden. Wie viele Kunden betroffen sind, konnte der Sprecher nicht sagen. Ob die betroffenen Karten einer bestimmten Chip-Serie ausgetauscht werden müssen, sei noch unklar, teilte die Commerzbank mit. Möglicherweise könne der Softwarefehler zentral behoben werden.
Die sogenannte EMV-Technologie soll die Karten gegen das illegale Kopieren und die gespeicherten Daten vor Manipulationen schützen. EMV steht für die drei Gesellschaften, die den Standard entwickelten: Europay International (heute Mastercard Europe), MasterCard und Visa. Die Chips sollen die bisher üblichen Magnetstreifen ersetzen. Nach Angaben des Unternehmens EMVCo, das die Technologie entwickelt, waren 2008 weltweit rund 730 Millionen Geldkarten mit dem EMV-Standard ausgestattet.
cis/dpa
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Und ich dachte immer, es wäre der Banker vom Institut mit dem "grünen Band der Sympathie" gewesen...;) mehr...
Ist eigentlich alles notwendig was machbar ist ? Da können wir uns auch gleich einen Chip einpflanzen lassen, wie das bei den Haustieren gemacht wird. Mit GPS-Ortung, Bezahldienst, Verlinkung zum Finanzamt, zur Polizei, zum [...] mehr...
Ich habe festgestellt, das in einigen Einkaufszentren, Supermärkten usw. das Handy gar nicht funktioniert. Liegt am Gebäude - werde ich belehrt, als ich vor der Wurst-Theke stand und nicht telefonieren konnte. mehr...
Solche Dienste wecken doch auch nur wieder Begehrlichkeiten. Wo und wann kaufe ich welche Ware zu welchem Preis ein ! Wo parkt mein Auto, wann bin ich in welcher Stadt ! Diesen Elektronik-Firlefanz brauche ich nicht und will [...] mehr...
Ganz schlicht, die Technologie beruht auf dem lesbaren + codierbaren RFID Chip + NFC Chip, das zusammen ergibt die Zukunft - wie zu lesen !!, wir deutsche gelten als die Bedenkentraeger - daher läuft der Grossversuch in Nizza ( [...] mehr...
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