Wie üblich teilt Google seine Pläne der Welt in einem kurzen Blogeintrag mit. Dort ist zu lesen: "Wir planen, an einer Reihe von Test-Orten in den USA ultraschnelle Breitband-Netzwerke zu errichten und zu testen." Dort würden dann Datendurchsatzraten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde möglich sein, "mehr als 100-mal schneller als das, was den meisten Amerikanern heute zur Verfügung steht". Mindestens 50.000, maximal womöglich sogar zehnmal so viele Haushalte sollen in den Genuss der Google-Kabel kommen, und zwar "zu wettbewerbsfähigen Preisen" - was immer das genau bedeuten soll.
Die neuen Netze sollten als eine Art Testgelände dienen, um "Anwendungen der nächsten Generation auszuprobieren" und um zu prüfen, wie man derartige Netze möglichst effizient aufbauen könne. Die Highspeed-Leitungen sollten auch für andere Dienstanbieter geöffnet werden. Hier unterscheidet sich der Google-Ansatz etwa von dem der deutschen Telekom, die ihr VDSL-Hochgeschwindigkeitsnetz lieber allein betreiben will, ohne Wettbewerbern Zugriff auf die eigenen Kabel zu geben.
Es sei in diesem Bereich "noch eine Menge zu tun", heißt es in dem Blogeintrag, man wolle nun mit diesem Experiment dazu beitragen, herauszufinden, wie man schnellere Internetanschlüsse für alle verfügbar machen könne. In einem Video zum Blogbeitrag werden Lokalpolitiker und städtische Beamte aufgerufen, sich für ihre Gemeinde um einen der Test-Plätze zu bewerben. Auch Privatleute können auf der Projektseite den Wunsch äußern, dass ihre Heimatgemeinde ans Google-Netz angeschlossen wird - sofern sie in den USA leben.
Nach der Gründung eines eigenen Energieversorgungs-Unternehmens ist das Testnetz der zweite Schritt des Suchmaschinenkonzerns in Richtung einer eigenen, völlig autarken Infrastruktur. Auch wenn Google nur von Test-Zugängen spricht - der Schritt dürfte auch ein Wink in Richtung der Internetprovider und Netzbetreiber sein. Mit denen liegt Google seit Jahren immer wieder im Clinch, denn manche Provider möchten von Verursachern von besonders viel Netz-Traffic wie Google zusätzliche Gebühren erheben.
cis
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Die bieten tatsächlich kostenlosen Service und wollen dann auch noch Geld daran verdienen. Ist die Firma den verrückt? In welch grausamer Welt wir doch leben. mehr...
Vorstehender Forist ist ein gutes Beispiel für nicht verstandene Digitalisierung und damit nicht bewältigte Zukunft. Es kommt eben nicht auf Kasse an, sondern auf verstandene Strukturen. Das Google damit gutes Geld verdient [...] mehr...
Jaja, immerschön das Neuigkeits-Superlativen-Gequatsche, das verkauft sich. "Quantensprünge" - na klar. Was das und das Zumüllen der Welt mit "Services" betrifft, wartet Goo** tatsächlich nicht. Und wozu? Um [...] mehr...
Oh Man(n), bis zu 1GBit/s, da könnte man die Bluray direkt und unkomprimiert vom OCH streamen :) mehr...
sollten sich die Pferdebremsen schon bei VDSL, aber FDH (1Gb/1Gb) wäre besser, ohne Zweifel. In Verbindung mit femto/attoZellen käme man zu einer der bestimmenden Infrastruktur dieses Landes. Mit QOS / Real time TV bräuchte uns [...] mehr...
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