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17.08.2010
 

Street View

Googles Widerspruchseite startet mit Aussetzern

Google Street View: Widerspruchseite mit technischen Macken
Fotos
DPA

Google hat seine Street-View-Sperrseite gestartet - doch glatt lief es nicht. Das Online-Formular, mit dem Bürger die Darstellung einzelner Gebäude in dem Straßenatlas untersagen können, war mit dem Internet Explorer zeitweise nicht anzusteuern.

Hamburg - Google hat eine Website online gestellt, auf der Mieter und Eigentümer ihre Häuser vor dem Start des Dienstes Street View unkenntlich machen lassen können. Betroffene in den 20 deutschen Städten, in denen Street View später in diesem Jahr starten soll, bekommen eine Widerspruchsfrist von vier Wochen.

Allerdings war die Seite am Vormittag von vielen Computern aus nicht problemlos erreichbar. Mit immer noch verbreiteten älteren Browsern ließ sie sich nicht immer öffnen - bei Ladeversuchen von SPIEGEL ONLINE mit dem Microsoft Internet Explorer 7 blieb sie an manchen Rechnern komplett weiß, auf anderen Rechnern ließ sie sich öffnen, nicht aber mit der populären Nachfolgeversion Internet Explorer 8. Ein Test mit dem Online-Testwerkzeug Browsershots ergab, dass Googles Widerspruchseite auch bei anderen Versionen des Microsoft-Browser komplett weiß blieb.

Eine Google-Sprecherin bestätigte SPIEGEL ONLINE die Panne. Es habe "technische Probleme in der Startphase" gegeben. Deshalb habe das Online-Tool zu Beginn nur mit den Browsern Firefox, Safari, Opera, Chrome und Netscape geöffnet werden können. Laut Google ist der Fehler aber gegen Mittag behoben worden. Jeder "gängige Browser sollte nun das Tool öffnen können".

Das Formular fragt eine Reihe von Details zur Identifizierung des korrekten Gebäudes ab. Zuerst müssen Nutzer ihre Adresse eingeben, dann wird eine Satellitenaufnahme der Gegend eingeblendet. Hier müssen die Nutzer einen Marker auf die Mitte des Gebäudes oder Grundstückes ziehen. Danach sollen sie noch beschreiben, wie das Gebäude von der Straße aus aussieht (Anzahl der sichtbaren Etagen, Art des Dachs, Material der Fassade), damit das korrekte Haus unkenntlich gemacht wird. Sie können aber auch die Option anwählen, keine näheren Angaben zum Gebäude oder Grundstück machen zu wollen.

Das neue Online-Widerspruchsformular soll bis zum 15. September funktionieren. Es haben schon Tausende Bürger Widerspruch gegen die Veröffentlichung ihrer Häuser eingelegt - auch per Brief oder Mail ist das möglich.

Andreas Türk, der Produktmanager von Google Maps, betonte, auch nach dem Start bestehe "jederzeit und dauerhaft die Möglichkeit", die Bilder in Street View unkenntlich zu machen. Das Verfahren sei für Street View weltweit üblich und erprobt. Die seit April 2009 bestehenden Vorab-Meldemöglichkeiten via E-Mail und auf dem Postwege seien nach Absprachen mit den zuständigen Datenschutzbehörden speziell für Deutschland entwickelt worden.

Alle Gesichter und Autokennzeichen würden automatisch unkenntlich gemacht werden, ohne dass dies beantragt werden müsse.

Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) forderte Google auf, die Widerspruchsmöglichkeiten gegen Street View auszuweiten: "Das gesamte Widerspruchsverfahren muss transparenter werden. Nur so kann Google verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen", sagte Aigner dem "Hamburger Abendblatt".

lis/apn/dpa

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31.03.2011 von cor: Dieser Thread...

...hat mittlerweile über 2000 Kommentare. Eine Diskussion zum eigentlichen Thema ist nicht mehr möglich, da die Übersicht völlig verloren gegangen ist. @SPON Wie wär's wenn Ihr mal nen neuen Thread aufmacht? Die Frage "Wie [...] mehr...

28.03.2011 von publicminx: Reisserische Vorstellungen

Google ist keine 'Weltmacht'. Schon solcher Aufriss suggeriert leicht manipulierbaren Aengste, die dann sogleich naiv von einer Erde halluzinieren, in der Google herrscht - was vermutlich alles verbessern wuerde btw. [...] mehr...

28.03.2011 von riga_ernest: Das ist so eine Story...

... Das ist so eine Story, zu der ich gerne mal einen Link hätte. :) mehr...

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26.03.2011 von myoto: Google ist toll

Nicht so gefährlich wie die 99% der Nutzer die Google als Startseite und/oder Standardsuchmaschine nutzen, aber dennoch meckern. Am besten noch bei Twitter, Facebook und den VZs über Google beschweren, vielleicht hilfts. ;) mehr...

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Googles Geschichte

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Angeblich konnten Larry Page und Sergey Brin einander erst einmal nicht besonders gut leiden, als sie sich im Jahr 1995 zum ersten Mal trafen. Der 24-jährige Brin war übers Wochenende in Stanford zu Besuch, der 23-jährige Page gehörte angeblich zu einer Gruppe von Studenten, die Besucher herumführen mussten. Der Legende nach stritten Brin und Page ununterbrochen miteinander.

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