Computerwurm in Irans AKW: IT-Experten fahnden nach Stuxnet-Schöpfern

Der geheimnisvolle Computerwurm Stuxnet hält nicht nur die Fachwelt in Atem. In Iran hat er 30.000 Rechner infiziert, auch in der Atomanlage Buschehr. Nun versprechen Wissenschaftler umfassende Analysen des digitalen Schädlings - und Aufschluss über seine Herkunft.

Atomkraftwerk Buschehr: Gezielter Angriff auf kritische Infrastruktur? Zur Großansicht
dpa

Atomkraftwerk Buschehr: Gezielter Angriff auf kritische Infrastruktur?

Konferenzen, zu denen sich Experten für IT-Sicherheit rund um den Globus regelmäßig treffen, sind in der Regel diskrete Veranstaltungen. Fachleute sprechen dort in Fachchinesisch über Fachfragen. Die Konferenz der Spezialpublikation "Virus Bulletin" aber, die am 29. September in Vancouver, Kanada beginnt, wird zweifellos internationale Aufmerksamkeit in nie dagewesenem Ausmaß erregen. Zwei Vorträge wurden dort in letzter Minute ins Programm aufgenommen. Beide befassen sich mit dem rätselhaften Stuxnet-Wurm, der Industrieanlagen und Kraftwerke in diversen Ländern befallen hat und von Irans Behörden mittlerweile als kriegerischer Akt gegen ihr Land interpretiert wird.

Wie am Sonntag bekannt wurde, hat Stuxnet auch Rechner in der Atomanlage Buschehr befallen. Genau das hatte der deutsche Sicherheitsfachmann Ralph Langner aufgrund diverser Indizien als eigentlichen Zweck des Wurms vermutet. Der Leiter der Atomanlage bestreitet allerdings, dass die Virusinfektion den geplanten Betriebsbeginn des Kraftwerks im Oktober verhindern könne. Der Wurm habe "keine Schäden an den Hauptsystemen des Kraftwerks Buschehr verursacht", sagte der Projektleiter Mahmud Dschafari im iranischen Fernsehen. Doch die Frage bleibt: Ist die Schadsoftware eine Angriffswaffe westlicher Mächte im Kampf gegen Irans Atomprogramm?

Einen Vortrag zum Thema werden in Vancouver zwei Microsoft-Angestellte und ein Vertreter des IT-Sicherheitsunternehmens Kaspersky Lab halten. Sie versprechen eine "detaillierte Analyse", die zeigen werde, dass Stuxnet "eines der komplexesten, am besten durchdachten und überdesignten Stücke Schadsoftware ist, die bis heute in freier Wildbahn entdeckt wurden".

Microsoft hat ein starkes Eigeninteresse an dem Fall, denn der Schädling zielt auf Windows-Systeme und nutzt Sicherheitslücken in dem Microsoft-Betriebssystem aus. Eigentliches Ziel von Stuxnet sind aber offenbar Industrieanlagen, die durch sogenannte SCADA-Technologie (Supervisory Control and Data Acquisition) aus dem Hause Siemens gesteuert werden. Und da liegt die Crux: Solche Systeme sind nicht nur Rechnernetzwerke, sie dienen der Kontrolle realer Industrieanlagen, auch der von Kraftwerkstechnik.

"Schlussfolgerungen darüber, wer das Ziel der Bedrohung war"

Besonders diesen Aspekt finden Liam O'Murchu und seine Kollegen vom IT-Sicherheitsunternehmen Symantec bedrohlich: Die Fähigkeit des Stuxnet-Wurms, "physische Anlagen zu kontrollieren", sei beunruhigend, so die Ankündigung von O'Murchus Vortrag in Vancouver. Dieser Aspekt "unterscheidet diese Bedrohung von jeder anderen, die wir bis heute kennen". O'Murchu, der sich seit Monaten mit dem Wurm beschäftigt, verspricht nun eine "extensive Analyse der Stuxnet-Bedrohung, einschließlich der Funktionsweise der Viehlzahl von Komponenten, derer sich die Bedrohung bedient". Er werde die "erstaunlicheren und bösartigeren Teile der Bedrohung" demonstrieren, darunter auch ihre Fähigkeit, reale Anlagen zu kontrollieren. Stuxnet könne seinen Autoren "vollständige Kontrolle über die alltägliche Funktion des angegriffenen physischen Systems" verschaffen.

Vor allem aber kündigt O'Murchu eine Enthüllung an, die in Iran ebenso gespannte Erwartung hervorrufen dürfte wie in der westlichen Welt: "Diese Daten erlauben uns Schlussfolgerungen darüber, wer das Ziel dieser Bedrohung war, und wer für seine Erstellung verantwortlich sein könnte." Beide Vorträge sollen am 30. September unmittelbar hintereinander stattfinden - die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit dürfte den IT-Sicherheitsexperten diesmal garantiert sein.

Sicherheitslücken im Wert von einer Million Euro ausgenutzt

Einig sind sich Fachleute von unterschiedlichen Unternehmen schon jetzt, dass Stuxnet nicht einfach irgendein Virus ist. Die Software ist so komplex und bedient sich so vieler verschiedener Angriffsmöglichkeiten, dass ein Geheimdienst oder eine andere Organisation mit staatlicher Rückendeckung hinter der Cyberattacke vermutet wird. Dafür spricht auch, dass die Stuxnet-Autoren vier bis dahin unbekannte Windows-Sicherheitslücken, sogenannte Zero-Day-Exploits, ausgenutzt haben. Auf dem Schwarzmarkt etwa sei jeder solcher Exploit "grob geschätzt eine Viertelmillion Euro wert", schätzt Gert Hansen von der Sicherheitsfirma Astaro. Verbreitet wurde Stuxnet unter anderem über USB-Sticks - so konnte die Software auch Systeme befallen, die gar keine Verbindung zum Internet haben.

"Ich denke, dass dies der Auftakt zu einem neuen Zeitalter ist: die Zeit des Cyber-Terrorismus, der Cyber-Waffen und der Cyber-Kriege", sagte Eugene Kaspersky, Chef und Mitgründer von Kaspersky Lab. Dieses Schadprogramm sei nicht konzipiert worden, um Geld zu stehlen, Spam zu versenden oder persönliche Daten abzugreifen. Es sei entwickelt worden, um Fabriken und industrielle Anlagen zu sabotieren. Kaspersky Lab geht davon aus, dass Stuxnet ein Prototyp künftiger Cyber-Waffen sein könnte und ein Wettrüsten in Gang setzen wird.

30.000 befallene Rechner in Iran

In Iran ist man überzeugt, man selbst sei das Ziel dieses aufwendigen Angriffs. Ein Beamter aus dem Industrieministerium sagte, 30.000 Rechner seien befallen. Der Wurm sei "ein Teil des elektronischen Krieges gegen Iran". Ein Beamter aus dem Ministerium für Kommunikations- und Informationstechnologie, versuchte hingegen zu beschwichtigen. Er sagte der halbstaatlichen Nachrichtenagentur Mehr zufolge, "die Auswirkungen und der Schaden durch diesen Spionagewurm in Regierungssystemen sind nicht ernst". Man habe den Angriff durch den Schädling "mehr oder weniger" gestoppt. Vertreter der iranischen Atomenergiebehörde kamen in dieser Woche zu Beratungen darüber zusammen, wie der Wurm wieder von den Rechnern entfernt werden kann.

Ein hochrangiger US-Beamter bestritt, dass die USA der Urheber des geheimnisvollen Wurms seien. Sean McGurk, Chef des National Cybersecurity and Communications Integration Center (NCCIC), sagte, man habe die Software analysiert, es sei aber schwer zu sagen, welchem Zweck sie diene. Man sei derzeit weniger damit beschäftigt, nach der Quelle der Schadsoftware zu suchen, als ihre Ausbreitung zu verhindern.

Im Juli wurde die Existenz des Stuxnet-Wurms erstmals öffentlich gemeldet. Weißrussische PC-Experten hatten den Wurm entdeckt, der sich über USB-Sticks verbreitete und sogar in Windows-Systemen einnisten konnte, die mit allen aktuellen Patches abgesichert waren. Einer Untersuchung der IT-Sicherheitsfirma Symantec zufolge stehen knapp 60 Prozent der infizierten Rechner in Iran, knapp 20 Prozent in Indonesien, gut acht Prozent in Indien.

cis/dpa/AFP/AP/dapd

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 17 Beiträge
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1. Der...
sappelkopp 27.09.2010
...Stoff aus dem ein Thriller ist. Sollten die Amis gleich mal verfilmen.
2. Hmm
taubenvergifter 27.09.2010
Man muss also gar nicht erst mit einer entführten Boeing auf ein AKW fliegen, um es zu sabotieren... Na, dass sind ja dolle Aussichten.
3. Talpiot
nahal 27.09.2010
Zitat von sysopDer geheimnisvolle Computerwurm Stuxnet hält nicht nur die Fachwelt in Atem.*In Iran hat*er 30.000 Rechner infiziert, auch in der Atomanlage Buschehr. Nun versprechen Wissenschaftler umfassende Analysen des digitalen Schädlings - und Aufschluss über seine Herkunft. http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,719662,00.html
Es ist kein großes Geheimnis. Es handelt sich um eine Arbeit aus dem Talpiot-Programm.
4. Werden eigentlich...
AntonAzubi 27.09.2010
...in der Spiegel-Print-Version die Artikel auch immer wieder recycelt?
5. hmm
roflem 27.09.2010
Zitat von nahalEs ist kein großes Geheimnis. Es handelt sich um eine Arbeit aus dem Talpiot-Programm.
Woher haben Sie diese Information? Und können sie die auch belegen?
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Schad- und Spähsoftware
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Trojaner
Wie das Trojanische Pferd in der griechischen Mythologie verbergen Computer-Trojaner ihre eigentliche Aufgabe (und Schädlichkeit!) hinter einer Verkleidung. Meist treten sie als harmlose Software auf: Bildschirmschoner, Videodatei, Zugangsprogramm. Sie werden zum Beispiel als E-Mail-Anhang verbreitet. Wer das Programm startet, setzt damit immer eine verborgene Schadfunktion ein: Meist besteht diese aus der Öffnung einer sogenannten Backdoor , einer Hintertür, die das Computersystem gegenüber dem Internet öffnet und durch die weitere Schadprogramme nachgeladen werden.
Virus
Computerviren befallen vorhandene Dateien auf den Computern ihrer Opfer. Die Wirtsdateien funktionieren – zumindest eine Zeit lang - weiterhin wie zuvor. Denn Viren sollen nicht entdeckt werden. Sie verbreiten sich nicht selbständig, sondern sind darauf angewiesen, dass Computernutzer infizierte Dateien weitergeben, sie per E-Mail verschicken, auf USB-Sticks kopieren oder in Tauschbörsen einstellen. Von den anderen Schad- und Spähprogrammen unterscheidet sich ein Virus allein durch die Verbreitungsmethode. Welche Schäden er anrichtet, hängt allein vom Willen seiner Schöpfer ab.
Rootkit
Das kleine Kompositum führt die Worte "Wurzel" und "Bausatz" zusammen: "Root" ist bei Unix-Systemen der Benutzer mit den Administratorenrechten, der auch in die Tiefen des Systems eingreifen darf. Ein "Kit" ist eine Zusammenstellung von Werkzeugen. Ein Rootkit ist folglich ein Satz von Programmen, die mit vollem Zugriff auf das System eines Computers ausgestattet sind. Das ermöglicht dem Rootkit weitgehende Manipulationen, ohne dass diese beispielsweise von Virenscannern noch wahrgenommen werden können. Entweder das Rootkit enthält Software, die beispielsweise Sicherheitsscanner deaktiviert, oder es baut eine sogenannte Shell auf, die als eine Art Mini-Betriebssystem im Betriebssystem alle verdächtigen Vorgänge vor dem Rechner verbirgt. Das Gros der im Umlauf befindlichen Rootkits wird genutzt, um Trojaner , Viren und andere zusätzliche Schadsoftware über das Internet nachzuladen. Rootkits gehören zu den am schwersten aufspürbaren Kompromittierungen eines Rechners.
Wurm
Computerwürmer sind in der Praxis die getunte, tiefergelegte Variante der Viren und Trojaner. Im strengen Sinn wird mit dem Begriff nur ein Programm beschrieben, das für seine eigene Verbreitung sorgt - und der Programme, die es transportiert. Würmer enthalten als Kern ein Schadprogramm , das beispielsweise durch Initiierung eines eigenen E-Mail-Programms für die Weiterverbreitung von einem befallenen Rechner aus sorgt. Ihr Hauptverbreitungsweg sind folglich die kommunikativen Wege des Webs: E-Mails, Chats, AIMs , P2P-Börsen und andere. In der Praxis werden sie oft als Vehikel für die Verbreitung verschiedener anderer Schadprogramme genutzt.
Drive-by
Unter einem Drive-by versteht man die Beeinflussung eines Rechners oder sogar die Infizierung des PC durch den bloßen Besuch einer verseuchten Web-Seite. Die Methode liegt seit einigen Jahren sehr im Trend: Unter Ausnutzung aktueller Sicherheitslücken in Browsern und unter Einsatz von Scripten nimmt ein auf einer Web-Seite hinterlegter Schadcode Einfluss auf einen Rechner. So werden zum Beispiel Viren verbreitet, Schnüffelprogramme installiert, Browseranfragen zu Web-Seiten umgelenkt, die dafür bezahlen und anderes. Drive-bys sind besonders perfide, weil sie vom PC-Nutzer keine Aktivität (wie das Öffnen einer E-Mail) verlangen, sondern nur Unvorsichtigkeit. Opfer sind zumeist Nutzer, die ihre Software nicht durch regelmäßige Updates aktuell halten - also potentiell so gut wie jeder.
Botnetz
Botnets sind Netzwerke gekidnappter Rechner - den Bots. Mit Hilfe von Trojaner-Programmen, die sie beispielsweise durch manipulierte Web-Seiten oder fingierte E-Mails auf die Rechner einschleusen, erlangen die Botnet-Betreiber Zugriff auf die fremden PC und können sie via Web steuern. Solche Botnets zu vermieten, kann ein einträgliches Geschäft sein. Die Zombiearmeen werden unter anderem genutzt, um millionenfache Spam-Mails zu versenden, durch eine Vielzahl gleichzeitiger Anfragen Web-Seiten in die Knie zu zwingen oder in großem Stile Passwörter abzugrasen. (mehr bei SPIEGEL ONLINE)
Fakeware, Ransomware
Das Wort setzt sich aus "Fake", also "Fälschung", und "Ware", der Kurzform für Software zusammen: Es geht also um "falsche Software" . Gemeint sind Programme, die vorgeben, eine bestimmte Leistung zu erbringen, in Wahrheit aber etwas ganz anderes tun. Häufigste Form: angebliche IT-Sicherheitsprogramme oder Virenscanner. In ihrer harmlosesten Variante sind sie nutzlos, aber nervig: Sie warnen ständig vor irgendwelchen nicht existenten Viren und versuchen, den PC-Nutzer zu einem Kauf zu bewegen. Als Adware-Programme belästigen sie den Nutzer mit Werbung.

Die perfideste Form aber ist Ransomware : Sie kidnappt den Rechner regelrecht, macht ihn zur Geisel. Sie behindert oder verhindert das normale Arbeiten, lädt Viren aus dem Netz und stellt Forderungen auf eine "Reinigungsgebühr" oder Freigabegebühr, die nichts anderes ist als ein Lösegeld: Erst, wenn man zahlt, kann man mit dem Rechner wieder arbeiten. War 2006/2007 häufig, ist seitdem aber zurückgegangen.
Zero-Day-Exploits
Ein Zero-Day-Exploit nutzt eine Software-Sicherheitslücke bereits an dem Tag aus, an dem das Risiko überhaupt bemerkt wird. Normalerweise liefern sich Hersteller von Schutzsoftware und die Autoren von Schadprogrammen ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim Stopfen, Abdichten und Ausnutzen bekanntgewordener Lücken.
Risiko Nummer eins: Nutzer
Das größte Sicherheitsrisiko in der Welt der Computer sitzt vor dem Rechner. Nicht nur mangelnde Disziplin bei nötigen Software-Updates machen den Nutzer gefährlich: Er hat auch eine große Vorliebe für kostenlose Musik aus obskuren Quellen, lustige Datei-Anhänge in E-Mails und eine große Kommunikationsfreude im ach so informellen Plauderraum des Webs. Die meisten Schäden in der IT dürften von Nutzer-Fingern auf Maustasten verursacht werden.
DDoS-Attacken
Sogenannte distribuierte Denial-of-Service-Attacken (DDoS) sind Angriffe, bei denen einzelne Server oder Netzwerke mit einer Flut von Anfragen anderer Rechner so lange überlastet werden, bis sie nicht mehr erreichbar sind. Üblicherweise werden für solche verteilten Attacken heutzutage sogenannte Botnetze verwendet, zusammengeschaltete Rechner, oft Tausende oder gar Zehntausende, die von einem Hacker oder einer Organisation ferngesteuert werden.


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