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Cyberangriff auf US-Behörde: Hacker erbeuten 5,6 Millionen Fingerabdrücke

OPM-Sitz in Washington: Hackerangriff war schlimmer als befürchtet Zur Großansicht
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OPM-Sitz in Washington: Hackerangriff war schlimmer als befürchtet

Die Attacke auf die US-Bundespersonalbehörde OPM war schwerer als bisher bekannt: Neben persönlichen Daten von 21,5 Millionen Menschen kamen Hacker auch an die Fingerabdrücke von insgesamt 5,6 Millionen Beschäftigten.

Bei der Cyberattacke auf die Personalverwaltung der US-Regierung sind nach neuen Schätzungen der Behörden deutlich mehr Fingerabdrücke gestohlen worden als zunächst angenommen. Statt der bisher vermuteten Zahl von 1,1 Millionen wurden rund 5,6 Millionen Fingerabdrücke erbeutet, wie das Office of Personnel Management (OPM) am Mittwoch mitteilte.

Die neuen Schätzungen gehen demnach auf eine genauere Untersuchung des Hackerangriffs durch die Ermittler zurück. Die Zahl der insgesamt Betroffenen sei mit rund 21,5 Millionen aber unverändert. Darunter sind aktuelle, ehemalige und potenzielle zukünftige Regierungsangestellte, zivile Auftragnehmer sowie deren Familien, Verwandte und Freunde.

Der Angriff auf die OPM war im Frühjahr entdeckt worden. Die Hacker verschafften sich unter anderem Zugang zu Adressen, Sozialversicherungsnummern, Telefon-, Geburts- und Gesundheitsdaten sowie Informationen zu Finanzen.

Die USA lasten China eine Reihe von Cyberattacken an und sind nach Angaben von Offiziellen auch überzeugt, dass Peking hinter dem Angriff auf die Personalverwaltung steckt. Allerdings hat die US-Regierung China bisher nicht direkt dafür verantwortlich gemacht.

Chinas Präsident Xi in den USA: Diebstahl durch Hacker sei nicht zu tolerieren Zur Großansicht
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Chinas Präsident Xi in den USA: Diebstahl durch Hacker sei nicht zu tolerieren

Momentan ist Chinas Staatschef Xi Jinping in den USA zu Besuch. Präsident Barack Obama hatte im Vorfeld eine "robuste" Diskussion zum Thema Cyberkriminalität angekündigt. Xi ist laut eigener Aussage bereit zu einer Zusammenarbeit im Kampf gegen Hacker. Deren Taten seien nicht zu tolerieren.

Der Diebstahl der Fingerabdrücke ist laut "Washington Post" besonders gravierend, da sie - anders als etwa Passwörter - dauerhafte persönliche Merkmale sind. Vom OPM hieß es, "die Möglichkeiten des Missbrauchs von Fingerabdruckdaten sind begrenzt". Zugleich warnte die Behörde: Dies könne sich mit der Weiterentwicklung spezieller Techniken ändern.

aar/dpa/AFP

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insgesamt 9 Beiträge
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1. begrenzt?
vlado13 24.09.2015
"Die Möglichkeiten des Missbrauchs von Fingerabdruckdaten sind begrenzt." Soso. Auf meinem Laptop ist ein Fingerabdruckscanner, das wurde ne Weile als nicht kompromittierbarer Schlüssel zu geschützten Systemen verkauft. Aber siehe hier: http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2014-12/fingerabdruck-merkel-leyen-hack-ccc-31c3
2.
andros0813 24.09.2015
illusion...in der heutigen zeit ist nichts mehr 'geheim'..sei denn, es wurde auf papier geschrieben..
3. Internet kann nicht gesichert werden!
xineohp 24.09.2015
Wann begreifen das Regierungen, Firmen und Privatleute endlich: Internet = nackt! Einzige Lösung: physisch getrenntes Intra- und Internet. Nicht alle Informationen ins internet verlinken (Cloud-Blödsinn etc). Ist viel schwerer zu hacken. Wenn es geht nur uni-direktionale Medien verwenden (z.B.: keine Kamera und keinen Navigator mit WLan-Chip verwenden usw.). Ergo: so wenig Elektronik und Internet verwenden wie es geht! Der Kunde regiert: kauft so einen Blödsinn nicht und macht Euch vorher kundig, bevor wieder so ein geschickter Verkäufer von Fortschritt blubbert. Trennt Photographie, Navigation, Privatleben und Internet soweit wie möglich - das ist wirksamer Schutz gegen Missbrauch. Alle mitmachen und austeigen jetzt :-)) Und wenn das nicht geht --> schnellstens zur Suchtberatung ;-)
4.
Zitrone! 24.09.2015
Mit Hilfe von 3D-Druckern dürfte es kein Problem sein, aus den geklauten Fingerabdrücken passende Fingerkappen zu machen. Viel Spass bei zukünftigen Ermittlungen, vor allem für die natürlichen Besitzer dieser Finger. Aber natürlich hat keiner von denen irgendwas zu verbergen.
5. Das wird der US regierung, wie deren Geheimdienste,
managerbraut 24.09.2015
wie NSA - CIA - FBI und Behörden sicher sehr, sehr weh tun und tiefe anhaltende Bauchschmerzen bereiten. Die Nation welche sich seit Snowden ungeniert, öffentlich präsentiert die ganze globale Welt - Regierungen - Organisationen - Politiker - Gewerkschaften - Parteien - Unternehmen - Medien, privat Personen - Touristen auszuspionieren, deren Handy - Smartphone Nutzerdaten - PC Daten - Mails - Bilder - Videos aus zu spionieren, abzufischen sind unfähig sich selber vor Cyberspionage zu schützen. Wie fühlt es sich im Führungstab der NSA - CIA - FBI Obama Regierung an, wenn man mit gleichen Waffen erfolgreich angegriffen und geheime Daten abgefischt werden?
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