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Cyberangriff aus Iran: Hacker attackieren Fundamente des Internets

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Einem IT-Sicherheitsunternehmen sind wertvolle Internet-Zertifikate gestohlen worden. Damit könnten Angreifer etwa die gesamte E-Mail-Kommunikation einer Region mitlesen - über Google, Yahoo und Microsoft. Die Spur führt nach Iran. 

Spione aus dem Netz: Versucht Irans Geheimdienst, E-Mails mitzulesen? Zur Großansicht
Corbis

Spione aus dem Netz: Versucht Irans Geheimdienst, E-Mails mitzulesen?

Melih Abdulhayoglu fuhr schwerste verbale Geschütze auf, um zu erklären, was seinem Softwarehaus passiert ist. Ein Cyber-Angriff, der sich schon vergangene Woche ereignet hat, aber nun erst bekannt wurde, sei so etwas wie der 11. September seiner Branche: "Unsere eigenen Flugzeuge wurden gegen uns eingesetzt", sagte Abdulhayoglu "Wired". Er ist der Chef des IT-Sicherheitsunternehmens Comodo, einem der wenigen Dienstleister, die eine der zentralen Säulen der Sicherheitsstruktur des Netzes verwalten: Zertifikate, mit denen Websites sich als echt ausweisen. Comodo ist ein kapitaler Fehler passiert, der unter Umständen Dissidenten in Iran gefährden könnte, aber auch die Sicherheit des Internets im Ganzen in Frage stellt.

Was geschehen ist, lässt sich am einfachsten so erklären: Einer oder mehrere unbekannte Hacker, die augenscheinlich von Iran aus operieren, haben sich gefälschte Internet-Ausweise, sogenannte Sicherheitszertifikate, verschafft. Die dienen eigentlich dazu, Websites gegenüber jedem Surfer als echt einzustufen.

Mit diesen Zertifikaten wäre es möglich gewesen, sich jedem Web-Browser gegenüber als eine bestimmte Website auszugeben. Im konkreten Fall beispielsweise als der E-Mail-Dienst von Google (mail.google.com), Yahoo (login.yahoo.com) oder Microsoft (login.live.com), als der Voice-over-IP-Dienst Skype (login.skype.com) oder als die Erweiterungsplattform für Mozillas Web-Browser Firefox (addons.mozilla.org).

Die Kommunikationsplattformen hätte man mit weiteren Tricks, die wohl nur staatliche Organisationen hätten anwenden können, abhören können. Über Mozillas Erweiterungsdienst hätten die Angreifer im schlimmsten Fall Schad-Software auf die Rechner von Firefox-Nutzern einschleusen können. Inzwischen sind die gefälschten Zertifikate zurückgerufen, wer seinen Browser auf aktuellem Stand hält, hat nichts mehr zu befürchten. Das prinzipielle Problem der Netz-Sicherheit aber ist damit nicht beseitigt.

Die der IP-Adresse zufolge von Iran aus gestohlenen Netz-Ausweise hätten gewissermaßen einen perfekten Phishing-Angriff ermöglicht: Ahnungslose Nutzer hätten auf täuschend echt aussehenden Websites ihre Login-Daten und Passwörter eingegeben, in dem Glauben, eine sichere Internetverbindung (zu erkennen am Kürzel https in der Adressleiste des Browsers) zu nutzen. In Wahrheit aber wäre jegliche Kommunikation über einen anderen Server gelaufen. Der Angreifer hätte den gesamten Austausch - bei den betroffenen Seiten handelt es sich in erster Linie um Kommunikationsplattformen - mitverfolgen oder auch manipulieren können.

Totale, unbemerkte Überwachung

Um das zu erreichen, hätte es allerdings noch eines zweiten Tricks bedurft - und das spricht stark dafür, dass es sich bei dem Angriff tatsächlich um die Aktion einer staatlichen Organisation handelt.

Um diesen Teil zu verstehen, ist ein bisschen Internet-Grundwissen nötig:

  • Wenn ein Browser eine bestimmte Website öffnen soll, braucht er dazu eine zusätzliche Information: Die Übersetzung des Domainnamens (etwa www.spiegel.de) in eine IP-Adresse (im Fall von Spiegel.de: 195.71.11.67).
  • Diese Übersetzung erledigt das sogenannte Domain Name System (DNS). Der Browser fragt bei einem von vielen rund um die Welt verteilten DNS-Servern nach, welche IP-Nummer zu dem Domainnamen gehört, die er gerade aufrufen soll.
  • Wer die Kontrolle über den jeweiligen DNS-Server hat, könnte den Browser im Prinzip in die Irre führen - und ihn zu einer eigentlich falschen IP-Nummer seiner Wahl weiterleiten.

Mächtig und gefährlich würde beides in Kombination: Ein so in die Irre geführter Browser, dem dann auch noch ein gefälschter Web-Ausweis gezeigt wird, hielte eine gefälschte Web-Seite zwangsläufig für echt. Für den Nutzer wäre es praktisch unmöglich, zu erkennen, dass er gerade ausgetrickst wird. Zugriff auf DNS-Server hat nicht jeder - aber beispielsweise die iranischen Behörden. Sie könnten also alle Nutzer von Diensten wie Googlemail, Yahoo-Mail oder Skype auf eigene Websites umleiten und dort eine Kopie des echten Angebots bereitstellen.

Wer sich in seinen Mailaccount einloggte, würde nichts Ungewöhnliches bemerken, dabei liefe die ganze Kommunikation heimlich über den Server des jeweiligen Angreifers. Totale, unbemerkte Überwachung wäre die Folge. Allerdings wohl nur in der jeweiligen Region - deutsche Nutzer etwa beziehen ihre DNS-Informationen nicht von iranischen DNS-Servern.

Tatsächlich benutzt wurde Abdulhayoglu zufolge bislang nur eines der gefälschten Zertifikate - das für Yahoo. Comodo selbst habe festgestellt, dass die Angreifer es offenbar ausprobiert hätten, wiederum über eine iranische IP-Adresse.

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1. wie unprofessionell!
Mario V., 24.03.2011
Zitat von sysopEinem IT-Sicherheits-Unternehmen sind wertvolle Internet-Zertifikate gestohlen worden. Damit könnten Angreifer etwa die gesamte E-Mail-Kommunikation einer Region mitlesen - über Google, Yahoo und Microsoft. Die Spur führt nach Iran.* http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,752934,00.html
High End Hacking zu betreiben, und dann seine IP Adresse nicht verschleiern? Was denn nun, waren da Experten am Werk, oder Dilletanten? Oder vielleicht Experten, die es so aussehen lassen wollen, als führe die Spur in den Iran?
2. Fundamente des Internets?
MrCase, 24.03.2011
SSL ist kein Fundament des Internets, sondern einfach nur unsicher.
3. Klappt das so?
venster 24.03.2011
Hi, klappt das wirklich in der beschriebenen Form? Der Iran modifiziert seine DNS-Server so, dass mail.google.com auf einen eigenen Server führt. Dort ist eine täuschend echte "Kopie" der eigentlichen GMail-Seite, dazu das gestohlene Zertifikat. Der User loggt sich also, sich in Sicherheit wähnend ein. Und dann? Kann diese "Kopie" GMail tatsächlich soweit manipulieren, dass es das eigentliche GMail "simuliert"? Ansonsten würde der User ja direkt merken, dass NACH dem Login irgendwas nicht stimmt, oder?
4. gestellter Dilletantismus
ONI 24.03.2011
Zitat von Mario V.High End Hacking zu betreiben, und dann seine IP Adresse nicht verschleiern? Was denn nun, waren da Experten am Werk, oder Dilletanten? Oder vielleicht Experten, die es so aussehen lassen wollen, als führe die Spur in den Iran?
Man versucht hier offensichtlich, dem Iran etwas anzuhängen - unabhängug von Tatsachen. Es scheint sich um gestellten Dilletantismus zu handeln, um einen Holzweg für westliche Entscheidungsträger.
5. -
Mulharste, 24.03.2011
Zitat von Mario V.High End Hacking zu betreiben, und dann seine IP Adresse nicht verschleiern? Was denn nun, waren da Experten am Werk, oder Dilletanten? Oder vielleicht Experten, die es so aussehen lassen wollen, als führe die Spur in den Iran?
Genau so siehts doch aus. Was solln die Meldung. Wieso kann man das Zertifikat überhaupt stehlen? Hier stimmt doch was nciht.
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So funktioniert das DNS-System
DNS ist das Kürzel für "Domain Name System" und steht für eine Technik, die es erheblich erleichtert, das Internet zu benutzen. Das dem Internet als Netzstandard zugrunde liegende Internet-Protocol (IP) legt fest, dass jede Website durch eine aus vier Zahlen zusammengesetzte, vier- bis zwölfstellige IP-Adresse identifiziert wird. Im Grunde müsste man beim Websurfen deshalb immer Adressen nach dem Muster 195.71.11.67 (SPIEGEL ONLINE) in die Adresszeile des Browsers eingeben. Doch wer könnte sich schon die IP-Adressen all seiner Lieblings-Websites in dieser Form merken?

Als Lösung für dieses Problem wurde das DNS-System entwickelt. Dabei handelt es sich um Datenbanken, in denen jeder IP-Adresse ein für Menschen verständlicher Name zugeordnet ist. Im Fall von SPIEGEL ONLINE übersetzt eine solche Datenbank die Browsereingabe www.spiegel.de in die IP-Adresse 195.71.11.67. Weil aber eine einzige Datenbank nicht ausreichen würde, um die Anfragen aller Internetnutzer zu beantworten, gibt es davon etliche Kopien, welche die Zugangsanbieter auf ihren eigenen DNS-Servern bereithalten und deren Datenbestände regelmäßig untereinander abgleichen.

Zudem bleibt es oft nicht bei einer einzigen DNS-Anfrage, wenn eine Seite aufgerufen wird, da es in der Natur des Web liegt, Seiten miteinander zu vernetzen. Beispielsweise wenn Bilder, Texte oder Videos aus anderen Quellen eingebunden werden, können beim Aufruf der Seite mehrere DNS-Anfragen nötig sein, um alle Inhalte laden zu können - und das kann Zeit kosten.

Schad- und Spähsoftware
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Trojaner
Wie das Trojanische Pferd in der griechischen Mythologie verbergen Computer-Trojaner ihre eigentliche Aufgabe (und Schädlichkeit!) hinter einer Verkleidung. Meist treten sie als harmlose Software auf: Bildschirmschoner, Videodatei, Zugangsprogramm. Sie werden zum Beispiel als E-Mail-Anhang verbreitet. Wer das Programm startet, setzt damit immer eine verborgene Schadfunktion ein: Meist besteht diese aus der Öffnung einer sogenannten Backdoor , einer Hintertür, die das Computersystem gegenüber dem Internet öffnet und durch die weitere Schadprogramme nachgeladen werden.
Virus
Computerviren befallen vorhandene Dateien auf den Computern ihrer Opfer. Die Wirtsdateien funktionieren – zumindest eine Zeit lang - weiterhin wie zuvor. Denn Viren sollen nicht entdeckt werden. Sie verbreiten sich nicht selbständig, sondern sind darauf angewiesen, dass Computernutzer infizierte Dateien weitergeben, sie per E-Mail verschicken, auf USB-Sticks kopieren oder in Tauschbörsen einstellen. Von den anderen Schad- und Spähprogrammen unterscheidet sich ein Virus allein durch die Verbreitungsmethode. Welche Schäden er anrichtet, hängt allein vom Willen seiner Schöpfer ab.
Rootkit
Das kleine Kompositum führt die Worte "Wurzel" und "Bausatz" zusammen: "Root" ist bei Unix-Systemen der Benutzer mit den Administratorenrechten, der auch in die Tiefen des Systems eingreifen darf. Ein "Kit" ist eine Zusammenstellung von Werkzeugen. Ein Rootkit ist folglich ein Satz von Programmen, die mit vollem Zugriff auf das System eines Computers ausgestattet sind. Das ermöglicht dem Rootkit weitgehende Manipulationen, ohne dass diese beispielsweise von Virenscannern noch wahrgenommen werden können. Entweder das Rootkit enthält Software, die beispielsweise Sicherheitsscanner deaktiviert, oder es baut eine sogenannte Shell auf, die als eine Art Mini-Betriebssystem im Betriebssystem alle verdächtigen Vorgänge vor dem Rechner verbirgt. Das Gros der im Umlauf befindlichen Rootkits wird genutzt, um Trojaner , Viren und andere zusätzliche Schadsoftware über das Internet nachzuladen. Rootkits gehören zu den am schwersten aufspürbaren Kompromittierungen eines Rechners.
Wurm
Computerwürmer sind in der Praxis die getunte, tiefergelegte Variante der Viren und Trojaner. Im strengen Sinn wird mit dem Begriff nur ein Programm beschrieben, das für seine eigene Verbreitung sorgt - und der Programme, die es transportiert. Würmer enthalten als Kern ein Schadprogramm , das beispielsweise durch Initiierung eines eigenen E-Mail-Programms für die Weiterverbreitung von einem befallenen Rechner aus sorgt. Ihr Hauptverbreitungsweg sind folglich die kommunikativen Wege des Webs: E-Mails, Chats, AIMs , P2P-Börsen und andere. In der Praxis werden sie oft als Vehikel für die Verbreitung verschiedener anderer Schadprogramme genutzt.
Drive-by
Unter einem Drive-by versteht man die Beeinflussung eines Rechners oder sogar die Infizierung des PC durch den bloßen Besuch einer verseuchten Web-Seite. Die Methode liegt seit einigen Jahren sehr im Trend: Unter Ausnutzung aktueller Sicherheitslücken in Browsern und unter Einsatz von Scripten nimmt ein auf einer Web-Seite hinterlegter Schadcode Einfluss auf einen Rechner. So werden zum Beispiel Viren verbreitet, Schnüffelprogramme installiert, Browseranfragen zu Web-Seiten umgelenkt, die dafür bezahlen und anderes. Drive-bys sind besonders perfide, weil sie vom PC-Nutzer keine Aktivität (wie das Öffnen einer E-Mail) verlangen, sondern nur Unvorsichtigkeit. Opfer sind zumeist Nutzer, die ihre Software nicht durch regelmäßige Updates aktuell halten - also potenziell so gut wie jeder.
Botnetz
Botnets sind Netzwerke gekidnappter Rechner - den Bots. Mit Hilfe von Trojaner-Programmen, die sie beispielsweise durch manipulierte Web-Seiten oder fingierte E-Mails auf die Rechner einschleusen, erlangen die Botnet-Betreiber Zugriff auf die fremden PC und können sie via Web steuern. Solche Botnets zu vermieten, kann ein einträgliches Geschäft sein. Die Zombiearmeen werden unter anderem genutzt, um millionenfache Spam-Mails zu versenden, durch eine Vielzahl gleichzeitiger Anfragen Web-Seiten in die Knie zu zwingen oder in großem Stile Passwörter abzugrasen. (mehr bei SPIEGEL ONLINE)
Fakeware, Ransomware
Das Wort setzt sich aus "Fake", also "Fälschung", und "Ware", der Kurzform für Software zusammen: Es geht also um "falsche Software" . Gemeint sind Programme, die vorgeben, eine bestimmte Leistung zu erbringen, in Wahrheit aber etwas ganz anderes tun. Häufigste Form: angebliche IT-Sicherheitsprogramme oder Virenscanner. In ihrer harmlosesten Variante sind sie nutzlos, aber nervig: Sie warnen ständig vor irgendwelchen nicht existenten Viren und versuchen, den PC-Nutzer zu einem Kauf zu bewegen. Als Adware-Programme belästigen sie den Nutzer mit Werbung.

Die perfideste Form aber ist Ransomware : Sie kidnappt den Rechner regelrecht, macht ihn zur Geisel. Sie behindert oder verhindert das normale Arbeiten, lädt Viren aus dem Netz und stellt Forderungen auf eine "Reinigungsgebühr" oder Freigabegebühr, die nichts anderes ist als ein Lösegeld: Erst, wenn man zahlt, kann man mit dem Rechner wieder arbeiten. War 2006/2007 häufig, ist seitdem aber zurückgegangen.
Zero-Day-Exploits
Ein Zero-Day-Exploit nutzt eine Software-Sicherheitslücke bereits an dem Tag aus, an dem das Risiko überhaupt bemerkt wird. Normalerweise liefern sich Hersteller von Schutzsoftware und die Autoren von Schadprogrammen ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim Stopfen, Abdichten und Ausnutzen bekanntgewordener Lücken.
Risiko Nummer eins: Nutzer
Das größte Sicherheitsrisiko in der Welt der Computer sitzt vor dem Rechner. Nicht nur mangelnde Disziplin bei nötigen Software-Updates machen den Nutzer gefährlich: Er hat auch eine große Vorliebe für kostenlose Musik aus obskuren Quellen, lustige Datei-Anhänge in E-Mails und eine große Kommunikationsfreude im ach so informellen Plauderraum des Webs. Die meisten Schäden in der IT dürften von Nutzer-Fingern auf Maustasten verursacht werden.
DDoS-Attacken
Sogenannte distribuierte Denial-of-Service-Attacken (DDoS) sind Angriffe, bei denen einzelne Server oder Netzwerke mit einer Flut von Anfragen anderer Rechner so lange überlastet werden, bis sie nicht mehr erreichbar sind. Üblicherweise werden für solche verteilten Attacken heutzutage sogenannte Botnetze verwendet, zusammengeschaltete Rechner, oft Tausende oder gar Zehntausende, die von einem Hacker oder einer Organisation ferngesteuert werden.

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