Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Cyberangriff auf Bundestag: Deutsche Beamte beschuldigen russischen Militärgeheimdienst

Reichstagsgebäude in Berlin: Angriff aus Russland? Zur Großansicht
DPA

Reichstagsgebäude in Berlin: Angriff aus Russland?

Der Hackerangriff auf den Bundestag ist noch immer nicht aufgeklärt, die Bundesanwaltschaft ermittelt. Nach SPIEGEL-Informationen kennen deutsche Beamte den Urheber schon: einen russischen Geheimdienst.

Die Hacker, die im vergangenen Jahr das interne Datennetz des Deutschen Bundestags über Wochen angegriffen haben, handelten nach Überzeugung deutscher Sicherheitsbehörden im Auftrag der russischen Regierung. Man schreibe die Cyberattacke "klar einem russischen militärischen Nachrichtendienst" zu, sagte ein hochrangiger Sicherheitsbeamter dem Nachrichtenmagazin SPIEGEL. Angriffe mit dem gleichen Muster habe es in den vergangenen Jahren mehrere gegeben, auch auf deutsche Rüstungsunternehmen und andere Nato-Staaten. (Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)

Wie der SPIEGEL weiter berichtet, ermittelt seit dem 15. Januar dieses Jahres die Karlsruher Bundesanwaltschaft in dem Fall - wegen des Verdachts der geheimdienstlichen Agententätigkeit. Die Hacker hatten sich Zugriff auf 14 Bundestagsserver verschafft, darunter auch auf den Hauptserver mit sämtlichen Zugangsdaten zum deutschen Parlament. Welche Informationen genau sie aus dem Netz des Bundestages stahlen, ist noch immer unklar.

Logo SPIEGEL

Dieses Thema stammt aus dem neuen SPIEGEL - erhältlich ab Samstagmorgen und schon heute ab 18 Uhr im digitalen SPIEGEL.

Den digitalen SPIEGEL finden Sie in den Apps für iPhone/iPad, Android, Windows 8, Windows Phone und als Web-App im Browser.

Was im neuen SPIEGEL steht, erfahren Sie im kostenlosen SPIEGEL-Newsletter.

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 38 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Da bin ich doch mal gespannt........
Poli Tische 30.01.2016
welche Wellen die Empörung bei unseren PolitikerInnen schlagen werden. Schließlich ist es viel angenehmer von unseren "Freunden" und Wirtschaftspartnern ausspioniert und geschädigt zu werden als von unseren "Feinden".
2. Beweise?
bettini 30.01.2016
Die technische Inkompetenz unserer hochverehrten Regierung hat wahrhaft epische Ausmaße angenommen. Und da soll man denen noch ein Wort ohne handfeste Beweise Glauben schenken? Niemals.
3. gute Spione - schlechte Spione
WeißteBescheid 30.01.2016
kurz zusammengefasst: NSA (USA) = gut (Freunde), dienen unserer Sicherheit; FSB (RU) = schlecht (Feinde), wollen uns destabilisieren. Fazit: Der neue kalte Krieg wird immer kälter. Im Osten und Westen nichts Nueues: Auf beiden Seiten sind seit dem 2 Weltkrieg Geheimdienste "unterwegs". Und Deutschland liegt genau dazwischen.
4. Angesichts
rudi_1957 30.01.2016
der geballten Kompetenz, die bei den Bundestags - ITlern vorhanden zu sein scheint, würde ich mal vermuten, daß der Geheimdienst von Mikronesien eine digitale Fährte gelegt hat, die in einer false flag Aktion eindeutig auf 'den Russen' hinweist.
5. Würde hier stehen,
Palmstroem 30.01.2016
dass die NSA für die Cyberattacke verantwortlich sei, dann wären schon hunderte von bösen Kommentaren hier zu lesen. Aber die Russen, nein - das kann nicht sein!
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH





Anzeige
  • Christian Stöcker:
    Spielmacher

    Gespräche mit Pionieren der Gamesbranche.

    Mit Dan Houser ("Grand Theft Auto"), Ken Levine ("Bioshock"), Sid Meier ("Civilization"), Hideo Kojima ("Metal Gear Solid") u.v.a.

    SPIEGEL E-Book; 2,69 Euro.

  • Bei Amazon kaufen.
Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: