Industrie 4.0 Deutschland und Frankreich wollen Digitalisierung fördern

Die Modernisierung kleinerer Unternehmen soll forciert werden. Nach SPIEGEL-Informationen werden die beiden Länder 150 Millionen Euro in ein Förderprogramm zur Digitalisierung investieren.

Ein Tablet im Einsatz bei der Wartung von Maschinenwerkzeugen
DPA

Ein Tablet im Einsatz bei der Wartung von Maschinenwerkzeugen


Mithilfe der Europäischen Investitionsbank (EIB) wollen Deutschland und Frankreich ein Förderprogramm für Mittelständler und kleine Unternehmen auflegen, um ihnen bei der Digitalisierung zu helfen. Nach Informationen des SPIEGEL soll das Programm am kommenden Donnerstag beim deutsch-französischen Ministerrat in Paris beschlossen werden. (Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)

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Heft 28/2017
Vom dogmatischen Verzicht zum gesunden Genuss

Die EIB soll dabei Garantien abgeben, die Kredite von Geschäftsbanken bis zu 80 Prozent abdeckt. Die beiden Länder wollen für das Vorhaben jeweils 75 Millionen Euro bereitstellen. Mit diesen 150 Millionen Euro sollen die erwarteten geringen Ausfälle ausgeglichen werden.

Insgesamt mobilisiert das Programm ein Kreditvolumen von bis zu 2,5 Milliarden Euro, von dem bis zu 30.000 Unternehmen in Frankreich und Deutschland profitieren könnten.

Das gemeinsame Programm soll ein Pilotprojekt sein. Wenn es sich bewährt, sollen sich auch andere Länder daran beteiligen können.

Dieses Thema stammt aus dem neuen SPIEGEL - diese Woche bereits ab Donnerstagmorgen erhältlich.

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insgesamt 5 Beiträge
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alsi 08.07.2017
1.
Lasst das mal die unternehmen selbst machen sonst geht das genauso in die Hose wie der breitbandausbau
der_da1234 08.07.2017
2. Bildung
Kann da nur Alsi zustimmen. Das Geld wäre in Bereichen wie Bildung oder zur Finanzierung von Startups viel besser aufgehoben. Firmen MÜSSEN selbst bestimmen worein Sie investieren, hierfür die Hürden niedriger zu stellen in dem das Riskio minimiert wird, scheint erstmal nicht schlecht. Aber, wäre diese Invesition auch unter normalem Risiko getätigt worden? ..überhaupt ist diese Pressemitteilung sehr wage. Wie soll den Firmen geholfen werden? An was für Bedingungen ist das ganze geknüpft?
ismirschlecht 08.07.2017
3. Digitalisierung fördern
Das ist ja zum Weinen schön... Ohne schnelles Internet? In der Nähe von Nürnberg hatte ich vor zwei Jahren 16 kbit/sec. Also musste ich umziehen. Nun geht es wenigstens schleppend statt gar nicht. Ich schätze es, wenn man vorne anfängt in der Problemkette ;)
zensurgegner2017 09.07.2017
4.
Juhu, die Regierung entdeckt "Neuland" und investiert Wir haben mitten in der Großstadt oftmals nur 16kbit Leitungen, ein Trauerspiel Vorschlag: Eine Verpflichtung für Betreiber, x% der Leitungen im Jahr auszubauen oder ähnlich Sowas gibts auch in anderen Branchen Andererseits: Bei Politikern, die nur mithilfe von Experten Whatsapp installiern können sucht man vergeblich Gehör beim Ausbau. Die verstehen nicht mal die Notwendigkeit, und "früher" gings ja auch ohne...
analysix 09.07.2017
5. mehr als nur schnelles Internet
nicht das schnelle Internet ALS SOLCHES ist der Schlüssel zum Digitalen Wandel. Entscheidend ist ein radikales Umdenken in der gesamten Unternehmens- und Marktstrategie eines Unternehmens, indem man n den Mittelpunkt allen Handelns das Informations- und Kaufverhalten der (potentiellen) Kunden stellt - nämlich die NUTZUNG des Internets als das zentrale Medium im gesamten Kaufprozess.
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