Datenkontrolle bei Online-Konzernen Facebook

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Es ist eine enorme Menge an Daten, die Facebook sammelt. Das zeigt die Übersicht mit dem Titel "Zugriff auf deine Informationen". Mehr als 20 Kategorien werden dort aufgelistet, darunter etwa Fotos, Veranstaltungen und Werbebanner, die man angelegt oder mit "Gefällt mir" markiert hat. Außerdem tauchen dort auch alle Begriffe auf, nach denen man gesucht hat - und alle Videos, die man sich im Newsfeed angeschaut hat. So wie es die DSGVO verlangt, können die Informationen auf dieser Seite angeschaut, heruntergeladen und teilweise auch gelöscht werden.

Wer hingegen beeinflussen will, wie Werbung bei Facebook auf den jeweiligen Nutzer zugeschnitten wird, findet dazu Einstellungen auf dieser Seite. Dort können angemeldete Mitglieder sehen, auf welchen Interessen und persönlichen Informationen die Anzeigen basieren. Außerdem können Nutzer verbieten, dass Facebook auch personalisierte Anzeigen außerhalb des sozialen Netzwerks schaltet.

Nach einem gescheiterten Versuch vor fünf Jahren hat Facebook zudem die Gesichtserkennung wieder in Europa eingeführt. Der Nutzer hat die Möglichkeit, sich gegen die Erfassung seiner Gesichtsmerkmale zu wehren. Mit bunten Bildchen und penetranten Popup-Fenstern versucht Facebook aber seit einiger Zeit, seinen Nutzern die Funktion schmackhaft zu machen. Daher ist es deutlich leichter zuzustimmen, als sich gegen die Funktion zu entscheiden. Wer letzteres tun will, kann die Gesichtserkennung in den Einstellungen deaktivieren.

Bisher war Facebook ab 13 Jahren nutzbar. Das gilt zwar immer noch, allerdings benötigen Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren mittlerweile die Zustimmung ihrer Eltern, dass Facebook ihre Daten sammeln und auswerten darf. Wer keine Erlaubnis der Eltern einreicht, der soll nur eine abgespeckte Version des sozialen Netzwerks sehen.



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