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Überweisungen zwischen Mitgliedern: Facebook könnte bald zur Bank werden

Facebook-Chef Mark Zuckerberg: Bald auch Überweisungen mit Facebook-Geld Zur Großansicht
AFP

Facebook-Chef Mark Zuckerberg: Bald auch Überweisungen mit Facebook-Geld

Teilen, posten, liken, spielen - und demnächst auch überweisen? Laut einem Zeitungsbericht soll Facebook bald eine Banklizenz in Irland bekommen. Dadurch könnten Mitglieder Geld in eine Facebook-Währung umtauschen und untereinander Zahlungen tätigen.

Dublin - Facebook will einem Zeitungsbericht zufolge Geldüberweisungen zwischen seinen Mitgliedern ermöglichen. Das soziale Netzwerk stehe kurz vor dem Erhalt einer Banklizenz in Irland, berichtet die "Financial Times" (kostenpflichtiges Angebot) unter Berufung auf mehrere an dem Vorgang beteiligte Personen.

Mit der Zulassung durch die irische Notenbank dürfte die Firma in der Europäischen Union eigenes elektronisches Geld ausgeben. Außerdem dürften Mitglieder Geld in eine virtuelle Facebook-Währung umtauschen und untereinander Zahlungen vornehmen.

In den USA darf Facebook bereits bestimmte Zahlungen abwickeln, etwa beim Kauf von Spielen. Das Unternehmen verwaltet dabei die Zahlungen der Nutzer an die Spiele-Programmierer und kassiert dafür eine Provision. Allerdings können sich die Mitglieder untereinander kein Geld überweisen. Das würde die Lizenz als Anbieter elektronischer Bankdienste erlauben.

Die "Financial Times" berichtete, mit dem Schritt ziele Facebook auf Schwellenländer: So könnten etwa Überweisungen von Gastarbeitern in ihre Heimatländer künftig über das soziale Netzwerk möglich werden.

Für Facebook könnte sich mit einem Ausbau der Zahlungsgeschäfte auch eine neue Erlösquelle auftun. Die Zeit jedenfalls drängt: Konkurrent Google besitzt im Vereinigten Königreich bereits eine Banklizenz. Die US-Handelsplattform Ebay hat ihre Tochter Paypal mittlerweile als eine Alternative zu Kreditkarten oder Banküberweisungen im Internet etabliert. Derzeit weiten zudem chinesische Rivalen ihre Bemühungen auf dem Gebiet aus, etwa das dort führende Internetkaufhaus Alibaba. Facebook verdient sein Geld bislang vor allem mit Werbung.

juh/dpa

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1.
brazzy 14.04.2014
Zitat von sysopAFPTeilen, posten, liken, spielen - und demnächst auch überweisen? Laut einem Zeitungsbericht soll Facebook bald eine Banklizenz in Irland bekommen. Dadurch könnten Mitglieder Geld in eine Facebook-Währung umtauschen und untereinander Zahlungen tätigen. http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/facebook-plant-bank-service-mit-ueberweisungen-in-europa-a-964301.html
Da Facebook die eigene Währung "Facebook Credits" erst vor gut einem Jahr mit viel Aufwand abgeschafft hat (vermutlich weil keiner was damit anfangen konnte) wird es ihnen darum wohl eher nicht gehen. Und Zahlungen an Dienstanbieter (i.A. Spiele) abwickeln können sie hierzulande selbstverständlich auch.
2.
m.schrader 14.04.2014
der Nachteil wäre dann allerdings, dass man seinen FB-Account nicht mehr anonym führen könnte. Da bleibe ich lieber bei Western Union!
3. Irland?
sangundklanglos 14.04.2014
Dann bezahlen wir mit unseren europäischen Steuergeldern noch die subventionierten Finanztransaktionen eines Internetriesen. Und als nächstes gibt Facebook noch Hypotheken aus und verkauft Kredite ihrer virtuellen Einwohner via Cayman Islands die sie im Bereich Microcredits in Europa eingesammelt haben. Gaming ist dann nur noch Spielkram.
4. Zu spät
desireless 14.04.2014
Man kann bereits heute über diverse Zahlungsdienste Geld mit dem Handy überweisen. Facebook kommt zu spät - und die eigene Währung wird sowieso ein Flop.
5. Datenmaschine will immer mehr ^^
referee84 14.04.2014
Die Datenmaschine hat viele im alltäglichen Leben sowieso schon vergessen lassen, dass facebook nicht das Leben sondern nur eine Internetseite ohne Investigativen Sinn ist! ;-)
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7. Enel (Energie) 1999 16,59 Italien
8. Facebook 2012 16,01** USA
9. NTT (Telekom) 1986 13,75 Japan
10. Deutsche Telekom 1996 12,49 Deutschland
* Bei Addition der Stamm- und Vorzugsaktien; ** Bei Verkaufspreis am oberen Ende der Spanne; Quelle Reuters


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