Fremdenfeindliche Hetze bei Facebook Berliner muss 4800 Euro Strafe zahlen

Hetze gegen Flüchtlinge im Internet bleibt nicht ungestraft: Das Berliner Amtsgericht verurteilte einen 34-jährigen Mann zu einer Geldstrafe - sollte er nicht zahlen, droht ihm Haft.

Facebook: Die Polizei ermittelt gegen Hetze im Netz.
DPA

Facebook: Die Polizei ermittelt gegen Hetze im Netz.


"Ich bin dafür, dass wir die Gaskammern wieder öffnen und die ganze Brut da reinstecken." Mehrfach hatte ein Berliner auf Facebook zu Hass und Gewalt gegen ethnische Minderheiten aufgerufen. Dafür soll er nun 4800 Euro Strafe zahlen, so das Urteil des Berliner Amtsgerichts. Sollte er die Summe nicht begleichen, drohen ihm 120 Tage Haft.

Nach Angaben der Polizei hat der Berliner zwischen dem 8. Dezember und dem 15. Dezember 2014 mehrere fremdenfeindliche Einträge veröffentlicht. Intensive Ermittlungen führten die Beamten schließlich zu dem 34-Jährigen.

"Dieser Fall zeigt, dass trotz des vermeintlich anonymen Postens Straftäter von der Polizei ermittelt werden", sagte Polizeisprecher Jens Berger. Der Strafbefehl ist inzwischen rechtskräftig.

asc

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 91 Beiträge
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moistvonlipwik 21.08.2015
1.
Ein mildes Urteil hat man sich in Moabit ausgedacht.
camemberta 21.08.2015
2. Jawohl.
Sehr gut! So muss das.
J-Créme 21.08.2015
3. Ja, das ist mal eine gute Nachicht
Ich hoffe, diese Strafe wird dem Mann schon weh tun, ihm bestenfalls eine Lehre sein.
chjuma 21.08.2015
4. alles schön und gut...
diese Rechnung wird dem Delinquenten sicherlich in Zukunft davon abhalten seine Meinung öffentlich kund zu tun, und den einen oder anderen auch.. aber ich bezweifle stark dass sich dadurch an seinen Ansichten etwas ändert. Dazu bedarf es mehr als stupider Bestrafung. Grundsätzlich ist es natürlich nicht falsch dem, der solchen Dreck von sich gibt erstmal den Mund zu verbieten.
jürgendurden 21.08.2015
5. und gleichzeitig
weigert sich fb beharrlich seiten wie die von der npd ins leben gerufene 'nein zum flüchtlingsheim in freiburg' vom netz zu nehmen, obwohl auf dieser karikaturen veröffentlicht werden in denen flüchtlinge in zügen zurück nach afrika deportiert werden. unsäglich, wie hier mit zweierlei maß gemessen wird.
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