New York - In einem Eintrag im Unternehmensblog gibt sich Instagram-Mitgründer Kevin Systrom selbstkritisch: "In Zukunft werden wir uns, statt Ihre Einwilligung für mögliche Werbeprodukte einzuholen, die wir noch nicht entwickelt haben, die Zeit nehmen, unsere Pläne zu vervollständigen und dann zu unseren Nutzern kommen und erklären, wie unser Anzeigengeschäft funktionieren soll."
Die Passage der geänderten Nutzungsbedingungen, die für besondere Aufregung gesorgt hatte, umfasste unter anderem die Aussage, der Fotodienst behalte sich vor, die Aufnahmen von Nutzern anderen Firmen für Werbezwecke zur Verfügung zu stellen. Mancherortes war die Passage als Generalvollmacht Instagrams an sich selbst missverstanden Worten, Nutzerfotos weiterzuverkaufen. Wütende Proteste waren die Folge gewesen. Schon am darauffolgenden Tag hatte Instagram deshalb angekündigt, die missverständliche Passage wieder zu ändern.
Systrom betont in dem neuen Blogeintrag ein weiteres Mal: "Instagram hat nicht die Absicht, Ihre Fotos zu verkaufen, und diese Absicht hatten wir auch nie. Ihre Fotos gehören nicht uns - sondern Ihnen."
Der Mitgründer des Unternehmens, das Facebook im April für eine Milliarde Dollar aufgekauft hatte, dankte den Nutzern für die teils durchaus nicht freundlich vorgetragene Kritik: Man sei "stolz", dass "Instagram eine Community hat, die so starke Empfindungen mit dem Produkt verbindet, das wir alle lieben".
cis
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