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Cyber-Angriff auf JP Morgan: Mehr als 80 Millionen Konten bei US-Großbank gehackt

JP Morgan Chase & Co in New York: Passwörter offenbar nicht ausspioniert Zur Großansicht
REUTERS

JP Morgan Chase & Co in New York: Passwörter offenbar nicht ausspioniert

Die US-Bank JP Morgan hat Details einer im Sommer erfolgten Hackerattacke bekannt gemacht. Demnach muss es sich um den wohl größten Angriff dieser Art überhaupt gehandelt haben.

New York - Die US-Großbank JP Morgan hat neue Informationen über einen Hackerangriff in riesigem Ausmaß veröffentlicht. Betroffen seien die Konten von 76 Millionen Haushalten und 7 Millionen Klein-Unternehmen, teilte das Unternehmen am Donnerstag seinen Kunden und der US-Börsenaufsicht SEC mit.

Namen, Adressen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen von Nutzern sowie interne Informationen von JP Morgan seien in Gefahr gewesen. Es gebe jedoch keine Hinweise, dass Kontonummern, Passwörter, User-IDs, Geburtsdaten oder Sozialversicherungsnummern gefährdet wurden.

"Ihr Geld bei JP Morgan Chase ist sicher", hieß es in der Mitteilung an die Kunden. Bislang seien keine Hinweise auf ungewöhnliche betrügerische Aktivitäten im Zusammenhang mit der Cyberattacke festgestellt worden.

Vor gut einem Monat war bekannt geworden, dass JP Morgan Opfer eines großangelegten Hackerangriffs geworden war. Die Attacke soll Mitte August stattgefunden und auch andere Institute betroffen haben.

kha/dpa

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insgesamt 11 Beiträge
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1. Nur nicht zu viel preis geben!
AdBonesAllAgainstAds 03.10.2014
Ich würde mir ja mal wünschen, das meine Bank mich als Kunden direkt und ehrlich über einen erfolgreichen Angriff informieren würde, wenn ich als Kunde betroffen wäre. Außerdem sollten aus solchen Angriffen entsprechende Maßnahmen entstehen, die die Leute besser absichern. Nur zu berichten, das da was war und das die kein Geld sondern nur Daten geklaut haben, reicht nicht. Allein die Tatsache, das sie an Daten gekommen sind ist ausreichend, um den betroffenen extrem zu schaden. Mehr Aktionismus, als nur beschwichtigende Propaganda meine Damen und Herren.
2. So so...
götzvonberlichingen_2 03.10.2014
Gemäß Herrn Oettinger und den vielen Foristen bei SPON die seine Meinung teilen - die Kunden von JP Morgan sind selber Schuld. Wer bei einer Bank ist, die Daten "ins Netz stellt" muss damit rechnen, das so etwas passiert.
3. Natürlich ist das Geld sicher
myoto 03.10.2014
Und wenn ich eine Bank wäre würde ich nicht weiter prüfen, dann kann ich ruhigen Gewissens behaupten mir sind keine Unstimmigkeiten bekannt.
4.
leifgetzharder 03.10.2014
... mehr da, denn es wurde bereits an andere Schuldner verliehen. Und zwar gleich achtfach und dann auch noch zu einem höheren Zins als dem, den Sie erhalten, wenn Sie Ihres hinbringen. Insofern ist dies schon eine Bemerkung, die mich ein wenig schmunzeln lässt.
5.
leifgetzharder 03.10.2014
... mehr da, denn es wurde bereits an andere Schuldner verliehen. Und zwar gleich achtfach und dann auch noch zu einem höheren Zins als dem, den Sie erhalten, wenn Sie Ihres hinbringen. Insofern ist dies schon eine Bemerkung, die mich ein wenig schmunzeln lässt.
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